Geschichtsdidaktische Grundlagen

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Was ist Geschichtsdidaktik?

Geschichtsdidaktik ist eine eigenständige Disziplin innerhalb der Geschichtswissenschaft und beschäftigt sich, unter anderem, mit der Entstehung und Förderung von Geschichtsbewusstsein in Ausbildungskontexten.


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Geschichtskultur

Die Geschichtskultur bezeichnet alle lebensweltlichen Präsentationen und Verarbeitungen von Geschichte. Entscheidend ist nicht der historische Kern, sondern die Art und Weise geschichtskultureller Gestaltung. Sie ist geprägt durch einen starken Eventcharakter, einer Irrationalität sowie einen ständigen Gattungswechsel.



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Geschichtsbewusstsein

Im Laufe der Lebensgeschichte bildet sich das Geschichtsbewusstsein, das historische Denkformen und Kompetenzen umfasst. Es ist ein kulturelles, mehrdimensionales Konstrukt, das aus kognitiven Strukturen besteht und das die individuelle Vergangenheitsdeutung, die Gegenwartsanalyse und die Zukunftserwartungen in kommunikativer Auseinandersetzung sowie praktischer Rückkoppelung miteinander verknüpft. Es kann im Geschichtsunterricht nicht direkt erzeugt werden, sondern muss in „alltäglichen Diskursen praktisch werden.“



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Historisches Denken

Als gerichteter, absichtsvoller Prozess meint Historisches Denken die medien- und quellenbasierte Beschäftigung mit der Geschichte. Dieser zielt auf die Gewinnung historischer Erkenntnis, einer historischen Sinnbildung ab und erfolgt in narrativer Form. Unerlässlich heutzutage ist Historisches Denken auf der Basis einer kritischen Auseinandersetzung des digitalen Medienwandels und der daraus resultierenden Kommunikationsveränderung in Gesellschaft und Wissenschaft.

 
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Qualitätskriterien für guten Geschichtsunterricht

Die Frage nach gutem Geschichtsunterricht setzt sich konkret mit verschiedenen Inhalts-, Ziel-, Legitimations- und Methodenfragen auseinander, wobei die Forderung nach Qualitätssicherung im Vordergrund steht. Diese Auseinandersetzung stützt sich auf unterschiedliche pädagogisch-geschichtsdidaktische Theorien sowie aktuelle Forschungsergebnisse.




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Historisches Lernen in den Schulstufen

In den verschiedenen Schulstufen wird Historisches Lernen unterschiedlich angebahnt. Inhaltliche Schwerpunkte, methodische Vorgehensweisen, der Einsatz analoger und digitaler Medien, Unterrichtsziele, konkrete Unterrichtsbeispiele sowie geschichtsdidaktische Überlegungen werden exemplarisch für den Primar- und Sekundarbereich skizziert und erläutert.



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Historische Kompetenzorientierung

Um den Geschichtsunterricht historisch kompetenzorientiert gestalten zu können, bedarf es zunächst der Beschäftigung mit verschiedenen Kompetenzmodellen. Die Grundlage der historischen Kompetenzorientierung wird hier durch das FUER-Modell gegeben. Eine Erweiterung findet sie außerdem durch den Begriff der Historischen Online-Kompetenz, der insbesondere hinsichtlich der sich ständig wandelnden Mediengesellschaft, immer wichtiger wird.



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Lehr-, Lern- und Kompetenzziele

Die Unterrichtsplanung im Geschichtsunterricht sollte genau wie in anderen Fächern intentional sein; sich folglich an verschiedenen Lehr-, Lern- und Kompetenzzielen orientieren. Neben dem Bildungsplan gibt es in der Geschichtsdidaktik wichtige Voraussetzungen, Strukturen und Intentionen nach welchen sich bei der Planung von Geschichtsstunden gerichtet werden kann. Über allem sollte ein reflexiver Erfahrungsprozess der Lernenden stehen, in dem wichtige Handlungs- und Orientierungskompetenzen angebahnt werden.



Von „http://geoges.ph-karlsruhe.de/mhwiki/index.php5/Geschichtsdidaktische_Grundlagen
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