Webquest-Didaktik

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von Dana Bauer (03.05.2012), Linda Epple/ Mareike Trien / Juliane Herbig (20.7.2012), ergänzt durch Katharina Schüßler

Die zunehmende Verbreitung von neuen Medien und Kommunikationsmöglichkeiten, insbesondere der weit verbreiteten Nutzung des World Wide Webs, hat heutzutage auch zu einer erheblichen Veränderung der Unterrichtsgestaltung geführt. Die drei Modelle der WebQuest-Didaktik, das so genannte WebQuest, das WebInquiry und das WebInstruct[1], bieten sowohl Lehrerinnen und Lehrern als auch Schülerinnen und Schülern eine völlig neue Art der Unterrichtsgestaltung und eine zukunfts- und medienorientierte Auseinandersetzung mit Information und Wissen. Sie stellen insbesondere das eigenständige Lernen der Schülerinnen und Schüler als zentralen Aspekt in den Mittelpunkt, welches durch ein kooperatives sowie partizipatives Lernen an authentischen und gegenwartsgezogen Aufgaben erreicht werden soll.[2]

Inhaltsverzeichnis

Das Webquest

Unter dem Begriff "WebQuest" ("Web" auf dt. "Internet" und "Quest" steht kurz für das englische Wort "question" auf dt. "Frage")[3] ist ein Lehr- bzw. Lernarrangement zu verstehen, welches entweder über das Internet abgerufen oder in Form eines Word-Dokuments bearbeitet werden kann. Man kann den Begriff "WebQuest" frei mit „abenteuerliche(r) Spurensuche im Internet“ übersetzen.[4] Die Methode wurde 1995 von Bernie Dodge und Tom March an der San Diego State University entwickelt.[5] Es gilt als eines der ersten Modelle, das versucht das Lernen mit der Nutzung des Internets zu verbinden. Schon seit seinen Anfängen - zu Beginn der neunziger Jahre - stehen das endeckungsorientierte[6] sowie das problem- und handlungsorientierte Lernen in einer vorbereiteten Lernumgebung im Vordergrund.[7]

Die durch die Lehrkraft geplante Internetrecherche, soll garantieren, dass die Zeit der Lernenden nicht durch Suchen verschwendet wird, sondern sinnvoll auf die Analyse, die Synthese sowie die Evaluation der Materialen gelenkt werden kann. Dadurch soll insbesondere eine gewisse Transparenz des Internets geschaffen und eine grundlegende Recherchekompetenz gefördert werden. Demzufolge soll die Gefahr verringert werden, dass sich Schülerinnen und Schüler bei der Recherche im Internet sich in der immensen Vielzahl von Websites beim Suchen nach Informationen nicht zurecht finden. Dadurch, dass den Lernenden zu Beginn bereits mögliche Links zur Verfügung gestellt werden, kann vermieden werden, dass die Schülerinnen und Schüler von der Fülle an Information erschlagen werden. Jedoch bleibt immer noch genügend Freiraum zur eigenen Recherche.[8] Die gestellten Aufgaben sollen dann, mithilfe des vorgegebenen Materials bearbeitet, untersucht, durchdacht, analysiert und diskutiert werden. Insbesondere für den Schulunterricht stellt diese Methode eine abwechslungsreiche Form des Lehrens und Lernens dar, die dem herkömmlichen Frontalunterricht gegenübersteht.[9] Außerdem kann die WebQuest-Methode in jeder Schulart eingesetzt werden. "Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die Schülerinnen und Schüler über Grundfertigkeiten im Lesen verfügen und die textbasiereten Informationen aufnehmen und verarbeiten können. Daneben sollten Grundkenntnisse im Umgang mit PC und Internet vorhanden sein oder in diesem Zusammenhang vermittelt werden.[10] Des Weiteren steht nicht das Ergebnis im Mittelpunkt, sondern vielmehr der Weg sowie die eigenständige und selbsttätige Organisation des Lösungsprozesses. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Kleingruppen Aufgaben zu verschiedenen Themen, wobei sie ihre Fach-, Medien- und Sozialkompetenz erweitern können. Dabei helfen ihnen, die von der Lehrkraft bereitgestellten Materialien.[11]

Für den deutschsprachigen Raum wurden WebQuests vom Schweizer Medienpädagogen Heinz Moser übernommen und in einigen Punkten weiterentwickelt und verändert. Das Internet bleibt nun nicht mehr das einzige Informationsbeschaffungsmedium, sondern wird durch andere Ressourcen wie Bücher, Zeitschriften und CD-ROMs ergänzt. Eine weitere Veränderung ist der Stellenwert der Präsentation der Arbeitsergebnisse im gesamten Arbeitsprozess. Diesem Baustein wird mehr Bedeutung zugetragen.[12] Heinz Moser unterscheidet zwischen den kurzfristigen WebQuests (Short Term WebQuest) und den langfristigen (Longer Term WebQuest).[13]

Die kurzfristigen WebQuests dienen hauptsächlich dem Zuwachs und der Einverleibung von Wissen und umfassen in der Regel bis zu vier Unterrichtsstunden. Die SuS erarbeiten ihr Thema durch die Suche von Informationen und deren Aufbereitung in Form einer Präsentation. Der Wissenshorizont der SuS soll erweitert werden. Diese Variante des WebQuests eignet sich besonders für Lehrende, die mit dem Einsatz des Computers und des Internets im Unterricht noch wenig Erfahrung haben. Die langfristigen WebQuests befassen sich mit komplexeren Fragestellungen, die einer umfangreicheren Informationsbearbeitung bedürfen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Themen komplexer gestaltet sind, Quellen analysiert und bewertet werden sollten. Der Zeitraum für diese längeren WebQuests nimmt in der Regel ein bis vier Wochen in Anspruch. Zu beachten ist, dass im Zentrum eines WebQuests nicht das Medium steht, sondern vielmehr der Lernprozess.[14]

Der Aufbau eines WebQuests

WebQuests sind in der Regel sehr einheitlich aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe des WebQuests eine durch die Lehrkraft gestellte Aufgabe lösen können. Es ist eine Art methodischen Gerüsts, in der das Medium Computer das zentrale Arbeitsmedium darstellt. Ein WebQuest setzt sich aus sechs verschiedenen Bausteinen zusammen. Bernie Dodge bezeichnet diese wie folgt: Introduction, Task, Information Sources, Process, Evalua-tion und Conclusion.

Auch nach Heinz Moser gibt es sechs Gliederungspunkte: [15]

1. Einführung des Themas

Die Arbeit mit der WebQuest Methode beginnt mit einer spannenden, schülermotivierenden Einführung in das Thema, welche Neugierde und Interesse bei den SuS hervorrufen soll. Die Einleitung dient der Hinführung zu einer Problemstellung. Zu diesem Zweck eignen sich Texte, Rätsel, Filmausschnitte oder Unterrichtsgespräche. Sie sollten anschaulich gestaltet sein. Es ist für die SuS von Vorteil, wenn das Thema an deren Vorwissen anknüpft. Um den Einstieg zu erleichtern, können Themen aus der Lebenswelt der Kinder bzw. Jugendlichen entnommen werden. Das Ziel der Einführung ist es, das Interesse der SuS zur selbstständigen Arbeit am gewählten Thema zu wecken.[16] Das Thema strukturiert sich durch die jeweilige Zielorientierung der Lehrperson wie beispielsweise: •Soll ein Problem oder ein Rätsel gelöst werden?

• Soll ein Standpunkt formuliert und verteidigt werden?

• Soll ein Produkt hergestellt werden?

• Soll eine Zusammenfassung erarbeitet werden?[17]

2. Aufgabenstellung

Bernie Dodge sieht diesen Punkt als das wichtigste Element im WebQuest. Die Aufgabenstellung konkretisiert das Thema und gibt die Zielrichtung vor. Hierbei geht es also darum, die Zielsetzung des WebQuests durch genaue Aufgaben- und Fragestellungen zu realisieren. Diese werden in der Regel von der Lehrkraft festgelegt. Trotzdem können die SuS in diese Phase miteinbezogen werden, indem die Aufträge miteinander besprochen werden. Unklarheiten und Probleme können im Klassenverband oder in Einzel-/Gruppengesprächen gelöst werden. Die Kinder sollen aktiv in jeder Phase mitarbeiten.[18] Da ein WebQuest zumeist in Gruppen bearbeitet wird, sollte die Aufgabenstellung den einzelnen Gruppenmitgliedern Verantwortung übertragen, die für das Gruppenergebnis relevant sind. Hierbei können auch Teilaufträge formuliert werden. Die Aufgabenstellung ist stark von der Komplexität des Themas und ebenso von der Zielgruppe abhängig. Sinnvoll ist es, diese an die unterschiedlichen Leistungs- und Interessenprofile der SuS anzupassen. Die Lehrkraft sollte auch den Wissensstand der SuS berücksichtigen, indem die Aufträge mit dem Vorwissen der Kin-der/Jugendlichen verknüpft werden. So wird bereits Gelerntes wiederholt und vertieft.[19]

3. Ressourcen

Um die Aufgabenstellungen bearbeiten zu können, sind je nach Komplexität des Themas verschiedene Ressourcen, d. h. Quellen und Materialien, notwendig. Diese sollten den SuS durch das Internet in Form von Hyperlinks auf nützliche Webseiten oder durch traditionelle Medien (Bücher, Zeit-schriften, Zeitungen, Lexika, aber auch CD-ROMs oder DVDs) zur Verfügung stehen. Aufgrund der enormen Informationsflut im Netz werden die SuS des Öfteren auch mit "Datenmüll" konfron-tiert. Die WebQuest-Methode dient den Lernenden als Orientierungshilfe zur Bearbeitung des The-mas. Das "Abdriften" im Internet kann dadurch verhindert werden. Um Zeit und Nerven zu sparen, sollte zudem auf den Einsatz der „alten“ Medien zurückgegriffen werden – ein Besuch in der Schulbibliothek – verhilft dem WebQuest zu zusätzlicher Qualität. Besonders nützlich ist es auch, authentisches Material – und nicht schon gefiltertes – zu verwenden. Aus Sicht der SuS sind Aufgaben aus der Lebens- und Arbeitswelt motivierender als vorgefertigte Problemstellungen.[20]

4. Arbeitsprozess

Im Zentrum der Arbeit an WebQuests steht das aktive, eigenständige Lernen der Lernenden anhand des Lösens von Arbeitsaufträgen. Der Arbeitsprozess dient den SuS als Unterstützung hinsichtlich der Planung und Vorgehensweise, wie sie Aufgabenstellungen und Probleme lösen könnten. Die Lehrperson übernimmt hier die Rolle des Lernbegleiters bzw. -beraters. Ihre Aufgabe ist es, dort weiter-zuhelfen, wo Blockaden oder Schwierigkeiten auftreten.[21] Die Lehrperson sollte den SuS beratend zur Seite stehen, um eine Überforderung bzw. Demotivation auszuschließen. Nach Bernie Dodge sind folgende Merkmale von großer Bedeutung, um eine erfolgreiche Bearbeitung der Aufgabenstellungen sicherzustellen:

• Die SuS können über sich selbst sowie über ihre Vorkenntnisse hinauswachsen,

• sie sollen lernen, Informationen zusammenzustellen und Entscheidungen zu treffen,

• sie werden sich über das Zusammenspiel ihrer Gruppe bewusst und können Einigungsvorschläge erarbeiten .

• Das Erkunden, Erforschen und Planen ist ebenfalls wichtig für die eigentliche Durchführung des Arbeitsprozesses.[22]

5. Präsentation

Zur WebQuest-Methode gehört auch die Präsentation der einzelnen (Gruppen-) Ergebnisse in anschaulicher Form. Die gewonnenen Arbeitsergebnisse werden den Mitschüler/innen vorgestellt und erläutert. Das kann in Form von PowerPoint, Internetpräsentationen oder Vorträgen erfolgen. Des Weiteren ist es möglich, die Ergebnisse auf Informationstafeln zugänglich zu machen. Auch könnte eine kleine Broschüre mit Bildern und Grafiken erstellt werden. Den Lernenden wird dadurch die Möglichkeit gegeben, ihre kreativen Fähigkeiten einzusetzen.[23]

6. Evaluation

Den Abschluss bildet die Evaluation. Sie kann als gegenseitige Rückmeldung und Reflektion verstanden werden. Zu unterscheiden sind Fremd- oder Selbstevaluationen. Die Fremdevaluation erfolgt in diesem Fall durch die Einschätzung und Bewertung der Lehrkraft. Bei der Selbstevaluation sollen die Lernenden einschätzen können, wie gut ihre Zusammenarbeit funktioniert, wie die Qualität ihrer Arbeit ist und ob gestellte Ziele erreicht wurden. Sie sollen in diesem Evaluationsprozess in der Lage sein, Schwierigkeiten, zum Beispiel innerhalb der Gruppe, zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten dafür zu finden. Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihren Arbeitsprozess mittels Bewertungsbögen, die Kriterien zur Bewertung enthalten, an denen sie sich orientieren können, oder sie führen ein Projekt-Tagebuch. Sie lernen aus ihren eigenen Erfahrungen und fördern ihre metakognitiven Kompetenzen, indem sie...

• ...ihre eigenen Schwächen und Stärken einschätzen,

• ...sich selbst beim Arbeitsprozess beobachten und

• ...über ihr Lernverhalten nachdenken.[24]

WebQuests als Modell konstruktivistischen Lernens

Die WebQuests markieren den Übergang von den behavioristischen Vorstellungen hin zu konstruktivistischen und kognitivistischen Konzepten. Im Gegensatz zum Behaviorismus, in dem das Lernen als Reaktion der SuS auf Umweltreize erklärt wird (wodurch der Lernprozess von außen steuerbar ist), versucht man durch den Kognitivismus die inneren Prozesse zu betonen. Die SuS sollen geeignete Verarbeitungsstrategien nutzen, um Probleme zu lösen. Nach Baumgartner, einem österreichischen Erziehungswissenschaftler, geht es darum, "richtige Methoden und Verfahren zur Problemlösung zu lernen, deren Anwendung dann erst die (eine oder mehrere) richtigen Antworten ergeben". Es geht nicht einfach nur darum, Begriffe nachzuschlagen, sondern um das Entwickeln eigener Suchstrategien, um Informationen selbstständig finden zu können. Die Grundlage des Konstruktivismus bildet das selbstgesteuerte Lernen. Durch das selbstständige Recherchieren, Ausarbeiten und Aneignen von Wissen wird dieses langfristiger im Gedächtnis verankert als bei konventionellen Lernmethoden.[25] Diesem autonomen, selbstgesteuerten Lernen, welches durch den Umgang mit Problemen aufkommt, entspricht der Ansatz des WebQuests. Es zeigt sich jedoch, dass sich die Aufgabentypen zumeist dem konstruktivistischen Lernen zuordnen lassen. Hierbei sind die Einflussmöglichkeiten der "richtigen" Wissensvermittlung des Lehrers stark begrenzt. Der Lehrer agiert nicht mehr als Wissensvermittler, sondern als Lernbegleiter. Die SuS nehmen die zentrale Position ein, indem sie das Wissen nicht mehr nur stupide übernehmen, sondern sich ihr Wissen selbst konzipieren und von der Lehrperson lediglich Hilfestellungen und Feedback erhalten. Alle Basisannahmen, welche in Verbindung mit dem konstruktivistischen Lernmodell gebracht werden können, lassen sich auf das Modell des WebQuest übertragen:

• Wissens ist unabgeschlossen, da es ständig erweitert und ergänzt werden kann und das Lernen ein lebenslanger Prozess ist. In Form einer Lernspirale können die SuS die Ressourcen der vorhergehenden WebQuests nutzen, verändern und erweitern, um daraus eigene Wissenswelten oder Problemlösungen zu entwickeln.


• Wissen wird individuell und in sozialen Bezügen konstruiert. Die SuS sollen, aufgrund ihrer Neugier, Interesse an den Aufgabestellungen entwickeln. Infolge der sich ergebenden Ergebnisse könnten andere SuS motiviert werden, etwas Vergleichbares zu versuchen.


• Lernen ist ein aktiver Prozess: Durch die nicht vorgegebene Wissensbasis sind die SuS dazu aufgefordert, aktiv Recherche zu betreiben.


• Lernen erfolgt in vieldimensionalen Bezügen: Durch das WebQuest entsteht ein multiperspektivisches Lernen; es müssen Bezüge hergestellt werden, Zusammenhänge untersucht und unterschiedliche Medien herangezogen werden. Die Vieldimensionalität betrifft ebenso die Vermittlungs- und Arbeitsformen.


• Unterrichtsgestaltung ist vordringlich eine Frage der Konstruktion: Nicht die bloße Wiedergabe der Informationen steht im Mittelpunkt, sondern das Entstehen von Neuem durch das Zusammenfügen der verwendeten Quellen.


• Lernende erfahren so wenig Außensteuerung wie möglich: Die SuS sollen motiviert werden, möglichst selbstständig an den ihnen gestellten Aufgaben zu arbeiten.


• Lehrende fungieren als Berater oder Mitgestalter von Lernprozessen: Die Hauptaufgabe der Lehrperson besteht darin, den SuS als Berater/in zur Seite zu stehen. Sie bietet den SuS Hilfestellung an, beispielsweise wenn Probleme in der Zusammenarbeit in der Gruppe auftauchen oder wenn der Arbeitsprozess stockt.


• Unterrichtsergebnisse sind nicht vorhersehbar: Das WebQuest ist sehr innovativ. Ein Endprodukt kann nicht genau vorhergesagt werden. Durch die Recherchen kann es zu einer Erweiterung der Quellen kommen, was die Zielsetzung im Laufe der Arbeit verändern kann.

Der Anwendungsbereich von WebQuests

Die Verwendung von Medien ist innerhalb einer Klasse sehr gewinnbringend. Durch den Einsatz der Medien kann die Lehrkraft den Unterricht lebensnaher und abwechslungsreicher gestalten. Der Einsatz ist weder auf ein bestimmtes Unterrichtsfach beschränkt noch altersabhängig. Zwar müssen Grundfertigkeiten wie Lesen, Informationen aufnehmen und verarbeiten sowie Grundkenntnisse im Umgang mit PC und Internet vorhanden sein, doch die Durchführung eines WebQuest kann bereits in Form eines PrimarWebQuests in der Grundschule erfolgen. Hierfür ist allerdings nötig, dass die Struktur des WebQuests vereinfacht wird: Die SuS nehmen beispielsweise lediglich die Rolle des "Forschers" ein. Auch in der Erwachsenenbildung können die WebQuests eingesetzt werden. Hierbei übernimmt die Lehrkraft die Rolle des "Online-Tutors", indem sie den Anwender unterstützt und konstruktives Feedback gibt. Es zeigt sich, dass ein WebQuest in allen Jahrgangsstufen eingesetzt werden kann. Entscheidend ist lediglich, dass die Lehrkraft das WebQuest auf die entsprechende Zielgruppe und deren Kompetenzen zurechtschneidet. Besonders geeignet sind WebQuests für den fächerübergreifenden Unterricht, da man aus vielen verschiedenen Themenbereichen eine breite und interessante Informationsfülle heranschaffen kann. Im Gegensatz zu Software, die beispielsweise in der Schule lokal installiert ist, kann auf das WebQuest auch von zu Hause oder einer Bücherei aus zugegriffen werden. "Falls WebQuests allerdings außerhalb der Schule bearbeitet werden, muss darauf geachtet werden, dass die kooperativen Aspekte der Methode trotzdem zum Tragen kommen."[26]

Voraussetzungen und Vorüberlegungen für den Einsatz des WebQuests im Unterricht

Viele Voraussetzungen und Vorüberlegungen auf organisatorischer wie methodischer und inhaltli-cher Ebene müssen vor der Arbeit mit der WebQuest Methode beachtet werden:

• Ist die Lehrperson gut vertraut im Umgang mit dem Computer, dem Internet sowie gängigen Anwendungen (z. B. Office-Software, Bildbearbeitungsprogramme)?

• Ist die Schule ausreichend gut mit Computern und der notwendigen Software ausgestattet?[27]

• Ist für jeden SuS die Möglichkeit gegeben, an einem eigenen PC zu arbeiten?

• Soll ein eigenes WebQuest erstellt werden – z. B. mit einem WebQuest-Generator – oder wird ein vorbereitetes WebQuest aus dem Internet eingesetzt?

• Links im World Wide Web sind flüchtig – funktionieren noch alle Links im WebQuest?

• Ist genug Material vorhanden, um alle Arbeitsaufträge lösen zu können?

• Stehen ausreichend viele Unterrichtsstunden zur Bearbeitung des WebQuest zur Verfügung?

• Welches Thema eignet sich für das WebQuest?[28]


Vor- und Nachteile des WebQuests

Vorteile eines WebQuests In der heutigen Zeit ist der Umgang mit den neuen Informations- und Kommunikationsmedien eine elementare Grundfähigkeit, die die SuS erwerben müssen. Durch die didaktische Reduktion der WebQuests lernen die SuS den Umgang mit der enormen Informationsfülle und dadurch die Sicherheit im Umgang mit dem Internet. Die SuS lernen ein eigenes Vorgehen zu entwickeln, damit sie sich nicht ziellos im Internet verirren. Durch den systematischen Umgang mit dem Internet erlernen die SuS ganz nebenbei wichtige Internetkompetenzen, ohne dass diese im Vordergrund stehen. Die Medienerweiterung erfolgt automatisch durch das Recherchieren, ist aber von großer Bedeutung.[29] Neben diesen Internetkompetenzen erlernen die SuS wichtige Sozialkompetenzen wie die Übernahme von Verantwortung oder Teamfähigkeit. Die Lernenden sammeln in Kooperation zu einer konkreten Problemstellung alle relevanten Informationen und machen diese über eine Ergebnispräsentation anderen Lernenden zugänglich. Die Motivation der SuS kann durch den Einsatz des Internets gesteigert werden und das Interesse am Thema vertiefen. Doch trotz dieser Vorteile gibt es auch Nachteile des WebQuests.[30]

Nachteile eines WebQuests Um ein WebQuest erstellen zu können, bedarf es neben den pädagogischen Fähigkeiten auch PC-Kompetenzen. Diese müssen zwar nicht speziell sein, dennoch sind auch diese allgemeinen PC-Kenntnisse für manche Lehrkräfte ein unüberwindbares Hindernis. Schnell veraltete Links stellen ebenso ein Problem dar. "Da Links durch Veränderungen an vielen Webseiten schnell ins Leere führen, ist eine Überprüfung oder Aktualisierung auch bereits erprobter WebQuests einige Tage vor Durchführung des Unterrichts ratsam." [31] Zudem benötigt man für die Vorbereitung eines WebQuests einen Menge Zeit, die den Lehrkräften oft nicht zur Verfügung steht. Neben unzureichender technischer Ausstattung und unbefriedigendem Internetzugang der Schulen sind es auch oftmals die Lehrkräfte, die einem solchen Einsatz neuer Medien kritisch gegenüberstehen. Ob dies jedoch eine Generationen-Frage ist oder ob es an fehlenden didaktischen Konzepten liegt, lässt sich nicht genau feststellen.[32]

Das Web Inquiry Project

Bei dem Modell des Web Inquiry Project (WIP) handelt es sich, im Gegensatz zu dem Modell des WebQuests, um eine Vorgehensweise, die einen größeren Schwerpunkt auf die selbständige Arbeit und Führung eines Projekts durch die Lernenden setzt. Dies bedeutet, dass die Lernenden eigenständig ihre Aufgaben erstellen, die Planung des Projektes selbst organisieren und auch bei der Beschaffung der nötigten Quellen stark mit eingebunden werden. Somit sind WIPs, im Vergleich zum WebQuest, auf einer noch höheren Stufe des endeckenden Lernens einzuordnen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe entdeckungsorientierte Fragenstellungen zu beantworten. Dies geschieht, indem Online-Ressourcen von den SchülerInnen ausgewertet und analysiert werden.

Auch bei den WIPs lassen sich bestimmte Planungselemente definieren, jedoch ist der zentrale Unterschied zu den Webquests, dass lediglich der erste Punkt - der sogenannte "Aufhänger" - für die Schülerinnen und Schüler bestimmt ist. Alle anderen Punkte richten sich ausschließlich an die Lehrkraft.[33] Ulf Kerber von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sieht WIPs als gute Möglichkeit an, die Lernenden, im Rahmen der Produktorientierung bei Projektarbeiten, selbst ein WebQuest oder ein Webinstruct für andere SchülerInnen erarbeiten zu lassen. In Seminaren, die Kerber zum Thema WebQuests hält, betont er, dass bei WebQuests, die im Rahmen eines WIPs entstehen, mehrere Vorteile zum Tragen kommen:

a) Die Schülerinnen und Schüler begreifen ihre Aufgabe als situiert – also als eine Aufgabe, deren Bearbeitung einen wirklichen, realen Sinn im Leben - für sich selbst und andere Menschen - hat.

b) Die Schülerinnen und Schüler müssen Fragestellungen erarbeiten, die die Perspektivität der avisierten Lerngruppe berücksichtigen und passende Materialien auswählen, die das Niveau der Zielgruppe reflektiert. Da die erarbeiteten Inhalte in das Internet gestellt werden sollen, steigert sich automatisch die Medienkompetenz der Lernenden.

Aufbau eines WIP

Aufhänger

Der Aufhänger oder auch "Hook" genannt, soll in Form eines motivierenden und authentischen Problemaufriss den Schülern vermittelt werden. Ein zentraler Punkt ist, dass die Lernenden Interesse bekommen sich mit dieser Thematik zu befassen. Auch ist es möglich einige Websites darzubieten, wenn diese dazu dienen die Neugierde zu wecken. Jedoch sollen noch nicht mögliche Perspektiven, die mit dieser Fragestellung einhergehen, den Schülern vermittelt werden. Das Erzeugen von "mentalen Bildern" oder das Aufzeigen von "ungewöhnlichen Situationen" sollen erreichen, dass die SchülerInnen das Problem verstehen und bereit sind sich mit diesem auseinander zu setzten.[34]

Frage

Anders als beim WebQuest müssen die SchülerInnen selbst im weiteren Verlauf des WIP versuchen Fragen zu erstellen. Diese müssen Bezug zu dem Problem haben und dienen dazu erste Strukturen für die weitere Arbeit an dem Projekt zu schaffen.[35]

Prozeduren (Vorgehensweise)

Im weiteren Verlauf ist es nun die Aufgabe der Lehrkraft, sicherzustellen, dass die Lernenden einen Rahmen finden, in dem sie die zuvor entwickelten Fragen beantworten können. Insbesondere gilt es darauf zu achten, dass die Vorgehensweise zielführend ist und nicht unnötige Zeit verschwendet wird, weil die Herangehensweise der Lernenden von Anfang an unpassend war. Das bedeutet, dass die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler unterstützen muss herauszufinden, welche Daten und Definitionen gefunden werden, wie man die Daten verarbeiten können(z.B. welche Computerprogramme am geeignetsten sind und wie eine spätere Präsentation der Ergebnisse erfolgen kann. Auch dabei gilt es, sowohl für die Lehrkraft, als auch für die Lernenden, dass nicht jede Methode oder Vorgehensweise zu jedem Thema und Unterrichtsfach gleich gut passt.

Datenrecherche

Wenn der äußere Rahmen über den Ablauf des Projekts geklärt wurde, ist die Zeit für die Lernenden gekommen, sich auf die Suche nach geeigneten Quellen zu machen, mit welchen sie ihre Fragen beantworten können. Zwar soll dies von den Schülerinnen und Schülern Eigenregie geschehen, jedoch muss die Lehrkraft die Lernenden dabei unterstützen, die richtige Einschätzung über die Glaubwürdigkeit, Relevanz und Zuverlässigkeit der Quellen zu erlangen. Gerade diese Einschätzung fällt vielen Schülern oft schwer, da sie ein quellenkritisches Denken voraussetzt, das oftmals mit viel Vorwissen verbunden ist, welches oftmals noch nicht im ausreichend Ausmaß von den Lernenden entwickelt wurde.[36] Die Lehrkraft agiert folglich weniger als Wissensvermittler, sondern vielmehr als Berater und Betreuer.

Analyse

Wenn genügend Quellen zum Thema gefunden wurden, beginnt nun die Arbeit der Schülerinnen und Schülern die gewonnenen Materialien zu sortieren und zu analysieren. Von großer Bedeutsamkeit ist hierbei der Umgang mit hierfür erforderlichen Werkzeugen wie z.B. Mind-Map Programmen.[37] Diese Fähigkeiten müssen schon bereits vor dem Beginn eines WIP vorhanden sein, da der Umgang mit solchen, teilweise doch recht komplexen Programmen, nicht innerhalb einiger Minuten erlernt werden kann.

Resultate

Zu guter Letzt müssen nun die Lernenden ihre Lösungen so zu Antworten formulieren, dass sie verständlich den restlichen Schülerinnen und Schülern vorgetragen werden können. Diese Präsentationen bieten einen guten Anlass über die jeweiligen Ergebnisse zu diskutieren, bzw. sie weiter zu erläutern und gegebenenfalls auch zu verteidigen. Zudem bietet es der Lehrkraft eine Chance auf rhetorische Stilmittel aufmerksam zu machen und die SchülerInnen bei der Auswahl der passenden Präsentationsmöglichkeit zu beraten. Ohne Zweifel ist es wichtig, dass die Lernenden ihre Antworten überzeugend und klar formulieren. Allerdings ist hierbei zu sagen, dass es sich beim endeckenden Lernen oft keine Antwort gibt, die als absolute Lösung gesehen werden kann.[38] Dies ist sicherlich umso zutreffender, je realistischer das Ausgangsthema ist; schließlich wäre es ansonsten fragwürdig warum dieses Problem sonst überhaupt noch bestünde, bzw. warum gerade eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern die „definitive“ Antwort auf ein bedeutsames Problem zu Tage bringt. Jedoch kann man diese nicht hundertprozentige Lösung auch als Chance sehen und aus den daraus resultierenden Fragen wiederum versuchen ein neues Projekt genau an dieser Stelle anzuknüpfen.

Das Web Instruct

Das dritte Modell, das so genannte WebInstruct, entwickelte sich aus dem Resultat "weniger gut" gelungener WebQuests. Nichtsdestotrotz stellt es heute eine eigenständige Form des Webquests dar, welche sich durch seine Charakteristika zu einer wertvollen Bereicherung eines guten Unterrichts des 21. Jahrhunderts entwickeln konnte. Das WebInstruct kennzeichnet sich dadurch, dass es die Aufgabe verfolgt, Lernende dort hingehend zu ermutigen Wissen selbstständig mit Hilfe von Internetquellen zu erarbeiten. Hierbei geht es weniger um das eigenständige Forschen. Jedoch ist es durchaus möglich Kenntnisse über ein Themengebiet zu erlangen und diese anschließend auch eigenständig anwenden zu können. Ein weiterer Unterschied zu den WebQuests ist die Tatsache, dass in der Regel die Aufgaben nicht aus multiperspektivischer Sicht dargestellt werden, falls doch, werden die verschieden Sichtweisen trennscharf voneinander abgegrenzt.[39]

Story als Einstieg

Eine Geschichte ist der erste Schritt eines jeden WebInstruct. Diese sollte so gestaltet sein, dass die Lernenden zum Thema hingeführt werden. Die Geschichte sollte bei den Lernenden eine emotionale Reaktion auslösen, um sie auf diese Weise für die Bearbeitung der folgenden Aufgaben zu begeistern. Im Idealfall gelingt es der Lehrkraft ein Problem zu finden, das von den Schülerinnen und Schülern gelöst werden muss und versucht damit das Erarbeiten der folgenden Aufgaben einen Sinn zu geben. Jedoch ist dies sicher nicht bei jedem Thema immer unbedingt möglich und sollte in einem solchen Fall auch nicht künstlich erzwungen werden. Alles was zu abstrakt und fremd von der Welt der Lernenden ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit den eigentlichen Zweck Motivation zu wecken, verfehlen. Genau wie bei den bereits beschriebenen Modellen, ist auch hier eine ausdruckvolle Präsentation von immenser Bedeutung.[40]

Informationsblöcke

Bei den Lernblöcken wird sehr deutlich, dass WebInstructs einen hohen Grad der Strukturierung aufweisen, da diese die Funktion haben, Lernprozesse zu strukturieren und zudem den SchülerInnen als kognitive Landkarten dienen. Des Weiteren zeigen sie an, welche Aufgaben von den Schülerinnen und Schülern zu erledigen sind; ebenso geben sie Auskunft darüber welche Quellen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen. Aber auch Anweisungen in welcher Sozialform das jeweilige Thema zu bearbeiten ist. Besonders bedeutsam sind die zusätzlichen Angaben über weiterführende Links, welche Informationen zum jeweiligen Themenschwerpunkt haben. Zwar würde man ähnliches Wissen auch über "herkömmliche" Medien, wie dem Schulbuch erhalten, jedoch ist es oftmals der Reiz des Internets selbst, der SchülerInnen motiviert Informationen zu suchen. Zudem bietet das Netz auch Möglichkeiten, die das Schulbuch nicht zur Verfügung hat; so wie eine Vielzahl von Animationen oder das Lösen von Aufgaben unter der Verwendung von "Hotpotatoes".[41]

Präsentation

Im Anschluss an die Erarbeitung erfolgt die Präsentation durch die Lernenden. Auch wenn WebInstructs, häufiger als WebQuests oder WIPs, in Partner oder gar Einzelarbeit erledigt werden, sollte die Lehrkraft sich überlegen vor der Präsentation Gruppen zu bilden. Dann können zunächst die Ergebnisse verglichen, ergänzt oder korrigiert werden, bevor sie vor der gesamten Klasse vorgetragen werden. Das verhindert zudem, eine ständige Wiederholung der Inhalte, was auch für die Lernenden wenig spannend und zudem auch zeitlich nicht sehr effektiv ist. Zudem bietet die Gruppe den Schülerinnen und Schülern die Chance, noch einmal ihren eigenen Lernprozess zu reflektieren und mit dem der anderen Gruppenmitglieder zu vergleichen. Die Präsentation selbst kann sehr vielseitig gestaltet werden. So können Ergebnisse die zunächst arbeitsteilig erledigt wurden als Powerpoint Präsentation den restlichen Schülerinnen und Schülern vorgetragen werden. Aber auch eine individuelle Bearbeitung aller Aufgaben ist möglich. Diese werden dann im Anschluss von den Schülerinnen und Schülern zusammengefasst und von der Lehrkraft kontrolliert und bewertet.

Help desk

Wie bereits angesprochen, ist für das WebInstruct vor allem ein hoher Grad der Strukturiertheit und geleiteten Aufgabenführung charakteristisch. Im Help Desk sind die Funktionen zusammengefasst und sollen unterstützend auf die Schülerinnen und Schüler wirken. Darunter befinden sich zumeist die genauen Bewertungskriterien für die Präsentation, Lerntipps und Hilfen, z.B. Anleitungen zur Gestaltung einer Power-Point Präsentation aber auch eine Sammelbox mit FAQs, die verhindern soll, dass sich Schülerfragen ständig wiederholen sondern einfach nachgelesen werden können und so Missverständnisse vermieden werden können.[42]

Übungszentrum

Hierbei geht es darum den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, zuvor erworbenes Wissen und Kenntnisse noch einmal zu vertiefen und dabei auch zu festigen. Es kann auch handlungsorientiertes Arbeiten, wie z.B. etwas eigenständig bauen oder experimentell nachweisen mit einbezogen werden.[43] Dies hängt sehr stark vom jeweiligen Fach ab.

Die drei Modelle im Vergleich

Gemeinsamkeiten

Alle drei Modelle haben es zum Ziel, Schülerinnen und Schülern Wissen zu vermitteln, was durch eine eigenständige oder geleitet Recherche zu geschehen hat. Dies soll die Lernenden auf ein effektives Arbeiten in der heutigen Wissensgesellschaft vorbereiten. Zum anderen stützen sich alle Modelle auf sozial-konstruktivistische Überlegungen. Das bedeutetet unter anderem, dass als allgemein bekanntes Wissen, zuerst einmal nachkonstruiert werden sollte, bevor in Recherchen wieder hinterfragt wird. Wichtig ist auch, dass die Lernenden sich aktiv mit dem Lerngegenstand auseinander setzten müssen. Die Lehrekraft sollte nur dann unterstützend zur Seite stehen, wenn es Probleme gibt, die die SchülerInnen selbst nicht allein lösen können. Das heißt, sie leiten und begleiten die Lernenden bei ihren Lernprozess, den diese jedoch selbst gestalten, und bewerten diesen im Anschluss. Des Weiteren steht bei allen drei Modellen die Erschaffung eines Produktes durch die Lernenden als wichtiger Aspekt im Raum. Nicht zu vergessen ist die Idee aller drei Modelle, dass man den Lernenden schon früh die Möglichkeit gegen möchte Erfahrungen im Umgang mit den neuen Medien, insbesondere dem Internet zu geben. Diese Kompetenzen zu fördern ist mit der zunehmenden Digitalisierung der heutigen Arbeitswelt ein immer wichtiger werdender Aspekt.[44]

Unterschiede

Auch wenn alle drei Modelle das Ziel haben entdeckendes Lernen mit Hilfe der Nutzung des Internets zu fördern, so muss auch klar gesehen werden, dass dies über unterschiedliche Formen der didaktischen Transformation zu erreichten versucht wird. Die niedrigste Inquiry –Stufe hat wie zuvor erwähnt das WebInstruct, bei welchem Wissen instruktional vermittelt werden soll, was auch als „Ko-Konstruktion“ bezechtet werden kann. Währenddessen erfolgt beim WebQuest eine nur angeleitet Konstruktion und bei WIP sogar eine selbständige Konstruktion. Auch setzt das WIP auf eine den Schülern völlig eigenständig überlassene Recherche, wogegen hin diese beim WebQuest noch sehr von der Lehrkraft unterstützt und geleitet wird. Beim WebInstruct hingegen findet gar keine Recherche statt, vielmehr erfolgt nur die Verwendung von vorgegebenem Wissen. Auch findet beim letztgenannten Modell lediglich „expositorisches Lernen statt“. Das bedeutet., dass Wissen in einer von der Lehrkraft vorgegebenen Reihenfolge erworben werden muss. Zudem wurde das Wissen zuvor von der Lehrkraft strukturiert, so dass dies den SchülerInnen auch bereits vorweg genommen wurde. Ein ganzes Stück freier gestaltet sich da das „Explorative Lernen“, welches bei den WebQuests Anwendung findet. Zwar werden den SchülerInnen bei der Strukturierung ihrer Arbeiten unterstützend zur Seite gestanden, es wird aber nichts völlig von vorneherein vorgegeben. Die freiste Art des Lernens ist die die des „entdeckenden Lernens“, wie man sie bei WIP vorkommen sollte. Diese zeichnet sich durch keinerlei Strukturierungsvorgabe aus und die Lernenden müssen u.a. auch die Fragen, zu denen sie später Antworten suchen, selbst entwickeln. Auch der Umgang mit Wissen ist sehr unterschiedlich. Beim WebInstruct soll hauptsächlich auf bewährtes Wissen zurückgegriffen werden, während beim WebQuest es stark darauf ankommt, Wissen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Noch anspruchsvoller ist der Umgang mit Wissen beim WIP, hier sollen die Schülerinnen und Schüler eigenständig neue Zusammenhänge und Wissen erforschen. Auch die Evaluation gestaltet sich sehr differenziert. Das WebInstruct setzt seinen Schwerpunkt hierbei auf die Bewertung von gelerntem Wissen. Dies reicht beim WebQuest nicht aus, hier wird auch auf die richtige Anwendung der gesamten Prozedur Wert gelegt. Eine weitere Steigerung ist die Bewertung eines WIP, hier kommt es der Lehrkraft insbesondere darauf an, ob es den Lernenden gelungen ist eine möglichst gute und kreative Lösung für das am Anfang gestellte Thema zu finden.[45]

Die drei Modelle im Unterricht

Alle drei Modelle bieten eine sinnvolle Alternative zum heute oft kritisierten Frontalunterricht, der meistens sehr lehrerzentriert stattfindet. Insbesondere das WebQuest und das WIP ermöglicht Schülerinnen und Schülern sich selbstständig Wissen anzueignen und erlernen zudem wichtige Kompetenzen im Umgang mit modernen Medien. Jedoch gibt es auch einige Voraussetzungen für das Gelingen einer solchen Arbeitsweise. So ist es eine zwingende Grundvoraussetzung, dass die SchülerInnen über die Grundfertigkeiten des Lesens verfügen.[46] Beim WebQuest und WIP kommt noch verstärkt hinzu dass die Lernenden das Verarbeiten von Texten beherrschen müssen, das bedeutet Texte lesen, inhaltlich richtig verstehen, Texte vergleichen und schließlich den Inhalt sogar interpretieren können müssen. Aber auch die damit verbunden Schreibfähigkeit ist von immenser Bedeutung. Schließlich wird von den Lernenden verlangt Fragen und Antworten korrekt zu formulieren und verschiedene Texte wie z.B. Texte oder Berichte eigenständig zu verfassen. Auch ein Mindestmaß an Kenntnissen im Umgang mit Computern, sowie verschiedenen Tools sind nötig, um ein solches Projekt ins Leben zu rufen. Gerade weil das „ortsunabhängige Arbeiten“ ein wünschenswerter Aspekt ist, muss gewährleistet sein, dass jeder Schüler zu Hause zumindest temporären Zugang zu einem internetfähigen Computer besitzt. Aus diesen Punkten lässt sich die Erkenntnis gewinnen das es wenig sinnvoll ist ein WebQuest oder gar eine WIP in den Klassenstufen eins bis drei durchführen zu wollen. Da das Niveau der Schülerinnen und Schüler im Lesen und Schreiben noch nicht hoch genug ist und das eigentlich erforderliche freie Arbeiten noch zu viel Unterstützung von der Lehrkraft benötigen würde. Zudem ist für allen drei Modellen charakteristisch, dass sie sehr schülerzentriert sind und sich in der Regel über einen längeren Zeitraum erstrecken, was in den unteren Klassen der Grundschule zu einer Überforderung der Lernenden führen würde. Ab der Klassenstufe vier ist es mit Sicherheit möglich Schülerinnen und Schülern mit WeqInstructs oder stark strukturierten WebQuests vertraut zu machen.[47] Dann haben die Lernenden ein Alter erreicht, in dem man ihnen das selbstständige Lernen in der Gruppe zutrauen kann. Trotzdem sollte man gerade in den Klassen vier und fünf darauf achten, dass die SchülerInnen es gewohnt sein sollten, arbeitsteilig in Gruppen zu arbeiten. Ist dies der Fall, so bietet ein solches Projekt eine große Chance ihre sozialen Kompetenzen im Umgang mit anderen Mitschülern zu erweitern. Insbesondere wenn der Lehrer die Gruppen nach einem gewissen Prinzip selbst zusammenstellt, z.B. ein starker Lernenden kommt in eine Gruppe mit einem leistungsschwächeren Lernenden, können beide von der geschaffenen Situation profitieren. Hier zeigt sich dann die Fähigkeiten der SchülerInnen inwiefern sie Ihre Arbeit sinnvoll einteilen können, wie sehr sie sich jeder einzelne auf die Gruppe verlassen kann, aber auch welche Konsequenzen die Gruppe daraus schließt, wenn ein Mitglied die Mitarbeit verweigert. Diese selbst gemachten Erfahrungen sind sicherlich anschaulicher und wirkungsvoller als reine Erzählungen. Ab der Klasse sieben kommt für viele SchülerInnen zudem hinzu, dass die Motivation auf Schule immer weiter abnimmt. Gerade dann ist es wichtig diese wieder wecken. WebQuests bieten den SchülerInnen die Möglichkeit sich mit einem Problematik zu befassen, dessen Lösungsweg Ihnen nicht in allen Einzelheiten vom Lehrer vorgegeben worden ist. Wenn das Thema dann auch noch so von der Lehrkraft gewählt wurde, dass es zumindest ein wenig ansprechend für die Klasse ist, kann dies sicherlich bei einigen zu einem Motivationsschub führen. Auch das im Frontalunterricht sooft praktizierte autoritäre Lehrerbild, tritt bei einem solchen Projekt stark in den Hintergrund. Das freie Arbeiten und Recherchieren führt dazu, dass die Schülerinnen mehr Verantwortung für ihren Lernprozess tragen müssen, weil sie nun das Wissen nicht mehr vorgefertigt von der Lehrkraft serviert bekommen, sondern sich die nötigen Informationen eigenständig erarbeiten müssen.[48] Auch das Arbeiten und Konfliktlösen wird in der Gruppe eingeübt, was wichtige Kompetenzen für die spätere Arbeitswelt darstellt. Durch die Gruppenarbeiten ist zudem die Öffentlichkeit, die sonst in der Klasse herrscht, nicht mehr so stark vorhanden, d.h. dass gerade schüchterne und stillere Schülerinnen und Schüler eher bereit sein werden sich aktiv in mündlichen Gesprächen zu beteiligen. Gerade in höheren Klassen der Haupt,- und Realschule kommt es zudem immer häufiger vor, dass Schülerinnen und Schüler öfters fehlen. Darin liegt ein großes Problem bei traditionellen Gruppenarbeiten, weil es dadurch häufig dazu kommt das Materialien, die zum weiterarbeiten notwendig sind, gerade von dem fehlenden Lernenden hätten mitgebracht werden sollen. Durch das Arbeiten mit Blogs oder anderen Internetplattformen, auf denen alle Informationen gespeichert sind, kann dies nicht mehr geschehen. Zudem kann die Ausrede man war nicht da und wisse nicht was zu tun war, nicht mehr geltend gemacht werden, da jeder Schüler von zu Hause Einsicht auf alle Informationen erhalten kann. Auch sehr nützlich, hinsichtlich der späteren Abschlussprüfung an Haupt,- und Realschulen ist sicherlich der Aspekt, dass Schülerinnen und Schüler am Ende eines solchen Projektes die Möglichkeit haben ihre Präsentiertechnik zu verbessern. Es ist eine hervorragende Chance rhetorische Stilmittel vorher einzuüben oder die Fragen was eine gute Powerpoint Präsentation ausmacht mit anzusprechen. Alle drei Modelle sind in so gut wie allen Fächern anwendbar, zudem bieten sie aber auch eine hervorragende Möglichkeit sie fächerübergreifend zu unterrichten. Gerade weil viele Texte und Quellen in englischer Sprache verfasst sind, kann es sehr sinnvoll sein etwa ein geschichtliches Thema in englischer Sprache zu bearbeiten, dies bietet zudem für die Schüler ein ganz neuer Zugang zur Fremdsprache. Jedoch erfordert dies sicher eine gute Vorstrukturierung und Vorauswahl geeigneter Quellen, um die Schülerinnen und Schüler nicht sprachlich komplett überfordern. Auch wenn zahlreiche Punkte dafür sprechen, die für die Integration eines drei Modellen in den Unterricht spricht, so ist auch die Rolle des Lehrers sehr entscheiden dafür, ob ein solches Projekt gelingt oder nicht. Es ist seine Aufgabe im Vorfeld darüber bewusst zu werden, wie strukturiert er das Thema den SchülerInnen darbieten möchte. Das kann schwierig sein, da die Schüler so selbstständig wie möglich arbeiten sollen und sich auch mal „verirren“ dürfen. Auch wird "Fehler machen" als Teil des Lernprozesses verstanden, jedoch führen zu viele Unklarheiten und Schwierigkeiten auch zur Überforderung und schließlich zum Motivationsverlust. Des Weiteren muss die Lehrkraft entscheiden können, wann es Zeit ist einer Gruppe unterstützend zur Verfügung zu stehen, was streng genommen nur geschehen sollte, wenn die Gruppe gemeinsam nach mehreren Versuchen ein Problem nicht lösen kann. Nicht zu verachten ist die Tatsache, dass die Lehrkraft erst einmal selbst über die nötigen verschiedener Computerprogramme Kenntnis haben und diese auch anderen bei Bedarf vermitteln können muss.[49] Auch sollte die Lehrkraft sich nicht davon verleiten lassen, nur das am Schluss entstandene Produkt der Schülerinnen und Schüler zu bewerten, sondern auch den Lernprozess der während der kompletten Projektphase stattgefunden hat. Hierfür ist es sinnvoll zur besseren Nachvollziehbarkeit (auch für den/die Schülerinnen und Schülern) Bewertungsbögen während des gesamten Projektes zu führen. Das vermindert auch Gefahr einer subjektiven und damit ungerechten Beurteilung. Im Gegenzug sollte man auch die Lernenden einen Selbsteinschätzungsbogen vor der Evaluation ausfüllen lassen, damit auch sie ihren Lernprozess noch einmal abschließend reflektieren können. Eine große Schwierigkeit, die alle Gruppenarbeiten haben, ist gerecht zu beurteilen, welches Gruppenmitglied wie viel bearbeitet hat. Dies ist bei den WebQuest-Modellen jedoch noch verstärkt der Fall, da die Lernenden auch die Möglichkeit haben Aufgaben außerhalb der Schule zu erledigen. Eine Lösung könnte es sein, die Schülerinnen und Schüler Lerntagebücher führen zu lassen, in den diese notieren müssen, was sie in der jeweiligen Woche (oder einem anderen Zeitraum) erarbeitet haben. Auch Informationen wie sie das gemacht haben, was problematisch war oder ähnliches können bzw. müssen darin schriftlich festgehalten werde. Trotz allem kann auch hier natürlich geschummelt werden, indem SchülerIinnen und Schüler von stundenlangen erfolglosen Recherchen berichten, die nie stattgefunden haben. Jedoch stellte es zumindest eine Anstrengung dar eine solche Ausrede zu erfinden. Letztendlich kann gesagt werden, dass es zukünftig schwer werden wird, sich den verschieden Modelle der WebQuestdidaktik völlig zu entziehen. Zumindest wenn man bemüht ist, einen zukunftsorientierten Unterricht zu halten, der sich vom sturen Daten lernen und ständige, lehrerzentrierten Frontalunterricht entfernt.

Belege

Literatur

Brülls, Susanne (2005): Themengebundene WebQuest-Portale als Ausgangspunkt für selbstständiges Denken und Handeln im und durch das Internet. In: Didaktisches Zentrum (Hrsg.): Oldenburger VorDrucke. 533

Mattes, Wolfgang (2011): Methoden für den Unterricht. Kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende. Paderborn: Schöningh Verlag

Moser, Heinz (2008a): Abenteuer Internet: WebQuests und Lernmodelle. Zürich: Verlag Pestalozzianum

Moser, Heinz (2008b): Einführung in die Netzdidaktik. Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft. Baldmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren

Schlemmer, Daniela (2011): Gestaltung von Blended Learning unter emotionalen Gesichtspunkten-WebQuest ein geeigneter Ansatz? Ein Beitrag zum E-Learning - Einsatz in der Lehrerbildung. Hamburg: Dr. Kovac Verlag

Vogel, Imke (2004): Möglichkeiten und Grenzen des WebQuest Verfahrens im Geschichtsunterricht der Jahrgangssstufe 11 zum Thema „Ägypten- eine Hochkultur“. Schriftliche Hausarbeit gem. § 58 OVP im Rahmen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe II. Köln


Internetquellen

Aplanalp, Christoph S. (1997): Möglichkeiten, Chancen und Grenzen des Lernens mit dem Internet im Vergleich zu traditionellen Aus- und Weiterbildungsformen sowie Auswirkungen auf die Rolle der Lehrkräfte - eine kritische Analyse. http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/paedpsych/NETSCHULE/LITERATUR/Abplanalp97.html (?)

Bescherer, Christine (2007): Mathewebquest. http://www.bescherer.de/webquests (04.06.2012)

Bundeszentrale für politische Bildung, „WebQuest“ . http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests (11.09.2012)

Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB): Webquests. Der Einsatz der neuen Medien im Unterricht + Didaktische Begründung der Methode. bei educehb.ch (04.06.2012)

Gerber, Sonja (2004): Einführung in die WebQuest-Methode. Überblick für Eilige. http://www.webquests.de/eilige.html (04.06.2012)

Gerber, Sonja (2007): WebQuests - E-Learning nicht nur für Anfänger. http://www.e-teaching.org/didaktik/konzeption/methoden/lernspiele/webquest/WebQuest.pdf (04.06.2012)

Gerber, Sonja: Webquests im Unterricht. http://lehrerfortbildung-bw.de/unterricht/webquest/einsatz.html (06.09.2012)

Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, Web Quests im Unterricht“. http://lehrerfortbildung-bw.de/unterricht/webquest/einsatz.html (11.09.2012)

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http://www.web-quests.de/index.php?PHPSESSID...se=1&page=14 (04.06.2012)


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Verweise

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  2. Moser 2008b, 209
  3. vgl. Mattes 2011, 158
  4. vgl. Gerber 2004, http://www.webquests.de/eilige.html (04.06.2012)
  5. vgl. Brülls 2005, 14
  6. Moser 2008b, 175
  7. vgl. http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests?p=all (04.06.2012)
  8. Moser 2008b, 175
  9. vgl. http://www.web-quests.de/index.php?PHPSESSID=ad66f4f18e87bcc52833bb75a203c86b&se=1&page=14
  10. Gerber, http://lehrerfortbildung-bw.de/unterricht/webquest/einsatz.html (06.09.2012)
  11. vgl. http://www.medieninfo.bayern.de/download.asp?DownloadFileID=ebfcddaa37699fb3df6ed7514083ba69 (04.06.2012)
  12. vgl. Moser 2008a
  13. vgl. Aplanalp 1997, http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/paedpsych/NETSCHULE/LITERATUR/Abplanalp97.html
  14. vgl. Aplanalp 1997, http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/paedpsych/NETSCHULE/LITERATUR/Abplanalp97.html
  15. vgl. Moser 2008a
  16. vgl. Gerber 2004, http://www.webquests.de/eilige.html (04.06.2012)
  17. http://www.globales-lernen.de/WebQuest (04.06.2012)
  18. vgl. http://www.medieninfo.bayern.de/download.asp?DownloadFileID=ebfcddaa37699fb3df6ed7514083ba69 (04.06.2012)
  19. vgl.http://www.lehrer-online.de/505925.php (04.06.2012)
  20. vgl. Gerber 2007, http://www.e-teaching.org/didaktik/konzeption/methoden/lernspiele/webquest/WebQuest.pdf (04.06.2012)
  21. vgl. http://www.web-quests.de/index.php?PHPSESSID=ad66f4f18e87bcc52833bb75a203c86b&se=1&page=14
  22. http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests?p=all (04.06.2012)
  23. vgl. http://www.lehrer-online.de/505925.php (04.06.2012)
  24. vgl. http://www.web-quests.de/index.php?PHPSESSID=ad66f4f18e87bcc52833bb75a203c86b&se=1&page=14
  25. vgl. http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests?p=all (04.06.2012)
  26. http://de.wikipedia.org/wiki/WebQuest
  27. vgl. http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests?p=all (04.06.2012)
  28. vgl. http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests?p=all (04.06.2012)
  29. vgl. http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests?p=all
  30. vgl. http://www.medieninfo.bayern.de/download.asp?DownloadFileID=ebfcddaa37699fb3df6ed7514083ba69 (04.06.2012)
  31. http://www.medieninfo.bayern.de/download.asp?DownloadFileID=ebfcddaa37699fb3df6ed7514083ba69 (04.06.2012)
  32. vgl. http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/geschichte-begreifen/42321/webquests?p=all (04.06.2012)
  33. Moser 2008b, 179-180
  34. Moser 2008b, 189-190
  35. Moser 2008b, 190
  36. Moser 2008b, 191
  37. Moser 2008b, 192
  38. Moser 2008b, 194
  39. Moser 2008b, 196-199
  40. Moser 2008b, 199
  41. Moser 2008b, 201-202
  42. Moser 2008b, 203-204
  43. Moser 2008b, 204
  44. Moser 2008b, 209-211
  45. Moser 2008b, 208
  46. Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen. "WebQuests im Unterricht"
  47. Moser 2008b, 175
  48. Moser 2008b
  49. Bundeszentrale für politische Bildung. "Webquests"
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