Arbeitsblätter zur deutsch-jüdischen Geschichte

Sonntag, Februar 26, 2012

Antisemitismus ist in “erheblichem Umfang” in der deutschen Geschichte verwurzelt. Diese Erkenntnisse liefert das Bundesministeriums des Inneren im Bericht “Antisemitismus in Deutschland” , der im Januar 2012 veröffentlicht wurde.

Die Ursachen hierfür liegen, laut Bericht, an “schlichtem Unwissen” und “tief verwurzelten Klischees” innerhalb der deutschen Gesellschaft und sei kein Problem, das vorwiegend nur rechtsextreme und islamistische Kreise betreffe. Hauptsächlich äußert sich diese ablehnende Haltung gegen Juden durch herablassende Redewendungen und überkommene Ressentiments. Dieses Phänomen sei aber nicht nur auf deutschen Fußballplätzen zu beobachten, sondern auch in deutschen Schulen. Hier sei die Bezeichnung “Jude”, als Form der Beleidigung, äußerst gebräuchlich.

Wenn man allerdings berücksichtigt, dass Juden und deren Geschichte in der Darstellung deutscher Schulbücher sehr häufig die Rolle eines Verfolgten und eines Opfers einnehmen, muss man sich nicht wundern. Ist doch schließlich der “intelligente, aber schwächliche Außenseiter” per se, schon ein historisches Opferklischee – unabhängig von hte zum Inhalt haben. Gerade der Geschichtsunterricht hat die Aufgabe, die Rolle der Juden in Deutschland nicht nur als Opferrolle darzustellen, sondern auch als eine gewichtige Kraft in der wissenschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung unseres Landes. hier klicken

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