Archive for the ‘Fächerverbindend’ Category

Liebe Studierende,

Deutschland und Frankreich habens gelernt und vergleichen Ihre Stärke nurmehr im Fußball statt im Krieg, aktuell: Viertelfinale der WM2014, mit Nebenplatzscharmützeln von Siemens und Alstom. Und wo hat Siemens seinen Sitz? Exakt: München.

Wir präsentieren Euch äußerst gern die mobile Ausstellung: “ge(h)denken – Begeben Sie sich auf die Spuren des Lebensborn”: eine Smartphone App, die Euch an der Hand nimmt und durch München führt immer folgend der Maxime “auf neuen Wegen an die nationalsozialistische Vergangenheit in München erinnern.“.

München, einstige „Hauptstadt der Bewegung“ – zahlreiche Orte erinnern noch heute an die braune Vergangenheit. Doch nicht alle Schauplätze des Geschehens sind als solche erkennbar. Die stetige Veränderung des Stadtbildes begünstigt ein Vergessen und Verdrängen der nationalsozialistischen Wirkungsorte. Dies gilt insbesondere für jene Münchner Adressen, an denen der Lebensborn agierte.

Auf Initiative von Heinrich Himmler wurde der Lebensborn 1935 gegründet. Er diente einem einzigen Ziel: der Verwirklichung rassistischer Herrschaftsansprüche. Zahlreiche Legenden ranken sich bis heute um den Verein. Sie sind ein Grund dafür, weshalb nur wenige Betroffene über ihr Schicksal sprechen.

Die mobile Ausstellung „Ge(h)denken” versteht sich als historische Spurensuche durch München. Schritt für Schritt werden die Orte des Geschehens angesteuert und mit der Geschichte des Lebensborn verknüpft. Dieses „Ge(h)denken” rückt die Schicksale der Betroffenen ins Licht. Es thematisiert jedoch auch das folgenschwere Handeln der Täter.

Das Projekt »Ge(h)denken« wird auf sprichwörtlich neuen Wegen an die nationalsozialistische Vergangenheit in München erinnern. »Ge(h)denken« ist sowohl eine Aufforderung zum Besuch einer mobilen Ausstellung als auch eine Einladung, den öffentlichen Raum als Forum zur Erkundung der Geschichte des Lebensborn zu begreifen und zu erfahren – mit Hilfe einer mobilen App. Rund um die inhaltliche Struktur und den didaktischen Aufbau mani­festiert sich »Ge(h)denken« vor allem in Form und Funktion seiner Navigation. Zum einem erhält man über die mobile Website die Möglichkeit, Orte »virtuell« abzugehen – gleichzeitig werden Nutzer und Nutzerinnen angeregt, die Exkursion auf den Spuren des Lebensborn im realen Leben zu beginnen und fortzusetzen. »Ge(h)denken« führt auf einen fast vergessenen Pfad der Münchner Geschichte, der nun Schritt für Schritt neu betreten und so für die Zukunft und Nachfolgende befestigt werden kann. Direkt vor Ort – in Wort, Bild, Film und Ton. Die Informationen, die durch die App in knapper Form bereit gestellt werden, fußen vor allem auf den Beiträgen im Buch »Kinder für den ‘Führer’«. Dieses Buch ist im Schiermeier-Verlag erschienen und kostet 18,50 Euro. Selbstverständlich kann es auch in unseren Stadtbibliotheken ausgeliehen werden.

Die mobile Anwendung »Ge(h)denken« ist für alle mobilen Geräte (Smartphones und Tablets) unter www.muenchen.de/gehdenken online verfügbar.

Liebe Studierende,

2014 jährt sich nicht nur das Wunder von Bern zum, na, zum wievielten Mal? – nein, auch die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts jährt sich und dies 40 mal. Ersteres wird hierzulande vermutlich nie vergessen, zweiteres in seiner Tiefe leider schon, sofern wir nicht kontinuierlich daran erinnern.

Wie man das Erinnern fördern kann, ohne die Empfänger zu überfordern, zeigt auf eindrucksvolle Weise die virtuelle Ausstellung zur Geschichte des Krieges von 1914 – 1918 in Österreich: „Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie“.

Wir freuen uns, Euch in drei Teilen dieses herausragende Projekt näher bringen zu dürfen. Heute beginnen wir mit einer kurzen Einführung und einer ersten Übersicht der Online-Ausstellung auf www.habsburger.net/ersterweltkrieg und der übergreifenden Fragestellung “Wie vermittelt neue Zugänge zur Geschichte?”.

Ein jeder weiß, hoffentlich:
Am 28. Juni 1914 fielen in Sarajevo die tödlichen Schüsse auf den Thronfolger Österreich-Ungarns. Kurz vor dem hundertsten Jahrestag des Attentats macht nun eine innovative Online-Ausstellung den Weg in den Ersten Weltkrieg, das Ende der Habsburgermonarchie und das Leben der Menschen an allen Fronten nachvollziehbar.

Hunderte Erinnerungsstücke

Am 24. Juni 2014 geht das neue Projekt des mehrfach ausgezeichneten Portals „Die Welt der Habsburger“ online. Für die neue Web-Ausstellung haben ein 7-köpfiges Team und eine Reihe von GastautorInnen unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Franz X. Eder seit Anfang 2013 recherchiert und über 1.000 Abbildungen sowie Ton- und Filmquellen gesammelt. Dabei ist nicht nur Quellenmaterial aus unterschiedlichen Archiven, sondern auch eine Vielzahl an Erinnerungsstücken aus Privatbesitz zusammengetragen worden. „Es war uns besonders wichtig, die Alltags- und Sozialgeschichte des Ersten Weltkriegs erlebbar zu machen, zu zeigen, wie die Menschen ihre Zeit selbst erlebt haben. Mit den vielen Briefen, Feldpostkarten und Tagebuchauszügen der Ausstellung kann man sich darüber ein eindrucksvolles Bild verschaffen“, erklärt Eder. Dieser besonders berührende Teil der virtuellen Ausstellung beleuchtet viele Einzelschicksale. Die Basis dafür bildete ein Sammelaufruf, der in Kooperation mit der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen an der Universität Wien“ durchgeführt wurde und auf Quellenmaterial aus der „Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien“ beruht.

 

Ein kleiner Ausblick auf die Teile Zwei und Drei:

  • Krieg und Film
  • Schicksale
  • Krieg in Zahlen
  • Machtblöcke und Frontverläufe
  • Sexualität im Krieg

Liebe Studierende,

es geht nicht um Schuld. Nicht nur. Und schon gar nicht hauptsächlich.

Viele gute Ansätze ersticken sich selbst, wenn über der Thematik dominierend Damokles Anverwandter kreist – die Schuld. Beständig sind wir aufgerufen, dieses Missverständnis zu klären, die liebgewordene Ausrede ungültig zu erklären und einer unserer Hauptaufgaben nachzukommen: Wehret den Anfängen des Vergessens!

Auf den zweiten Weltkrieg bezogen ist diese Forderung bei einigen bis vielen verankert, bei seiner Vorgängerkatastrophe leider nicht. Noch nicht. Dem möchten wir mit den drei nachfolgenden Recherchevorschlägen fördernd und fordernd zur Hand gehen. Den Anfang bestreitet, in der roten Ecke, die Landeszentrale für politische Bildung Rheinlandpfalz:

“Im Jahre 2014 jährt sich zum 100. Mal der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In der Wahrnehmung der meisten Menschen ist er deutlich weniger präsent als der Zweite Weltkrieg. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg länger durch Zeitzeugen wachgehalten werden konnte. Vor allem aber ist die Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus nach wie vor aktuell. Allerdings kann diese wichtige Schwerpunktsetzung auf den Nationalsozialismus und seine Folgen dazu verleiten, die maßgebliche Bedeutung des Ersten Weltkrieg für die Geschichte des 20. Jahrhunderts zu unterschätzen. Inzwischen ist es zumindest in Fachkreisen unstrittig, im Ersten Weltkrieg die “Urkatastrophe” des 20. Jahrhunderts zu sehen” (Zitat, Quelle: http://www.politische-bildung-rlp.de/schwerpunkte/100-jahre-erster-weltkrieg.html)

Einen besonderen Hinweis wert ist auf jeden Fall folgende Viererreihe:

  • Filmreihe – Die Welten des Ersten Weltkriegs im Film
  • Vortragsreihe – Zeitenwende. 100 Jahre Erster Weltkrieg
  • Literaturreihe – die Rolle der literarischen Intelligenz im Ersten Weltkrieg
  • Symposium – Der Erste Weltkrieg – Regionale Perspektiven

Ein kleiner Vorausblick der Folgen 4 und 5:

Frankreich in Deutschland – Französische Botschaft in Berlin

http://www.ambafrance-de.org/-1914-2014-100-Jahre-erster-

 

 

Deutsches Historisches Museum: Sonderausgabe 100 Jahre Erster Weltkrieg

http://www.dhm.de/lemo/html/wk1/

Wort- und Fassungslos

bleibt man meist zurück, wenn einen Nachrichten aus diesem fernen Land erreichen. Grausamkeit, Folter, Tod, drohender Krieg.  Sollten einen die ersten Zeilen fast jeder Meldung von nördlich des weltgrößten Minenfeldes nicht bereits zum Schaudern bringen oder Schlimmeres veranlassen, so schaffen dies mit regelmäßiger Zuverlässigkeit die darauf folgenden Zeilen. Die jüngste Blitzverurteilung- und exekution des zweitranghöchsten Politikers und Militärs lässt die Welt erkenntnislos zurück.

Aus verständlichem Selbstschutz schaltet der ein oder die andere recht schnell ab und stellt die Lesetätigkeit ein, denn die berichteten Grausamkeiten überfordern umgehend jedes unvorbereitete Gehirn. Dem Individuum sei dies zugestanden, eine ganze Gesellschaft und hier konkret die historischen Multiplikatoren darf dies jedoch nicht untätig zurück lassen. ‘Verstehen versuchen ist das Mindeste’.

Ihr werdet alle früher oder später als Referendare, Lehramtsanwärterinnen, Lehrer oder sonstige Vertrauensperson auf diese zumal für Schülerinnen und Schüler unverständliche Paralleldimension angesprochen. Um diese Fragen mit mehr als Allgemeinplätzchen oder unverständlichen Phrasen beantworten zu können, legen wir Euch die nachfolgenden Artikel ans Herz:

 

Liebe Studierende,

aus gegebenem Anlass weicht der Blog heute ausnahmsweise etwas von der historisch-fachdidaktischen Schiene ab und widmet diesen Post dem aktuellen Hinweis des Kultusministeriums BaWü zur Thematik “Der Einsatz von Sozialen Netzwerken an Schulen“.

Es ist von “Verboten” die Rede, dann relativieren einige Medien & AmtssprecherInnen dies wieder zu “Unterstützungen”. Daher kann derzeit noch keine glasklare Aussage getroffen werden, sondern Ihr müsst Euch rasch die Mühe machen, nachfolgende Informationen und weiterreichende Links selbst zu erörtern.

Kurz und knapp kann man sagen: Facebook und alle anderen sozialen Plattformen dürfen im Unterricht nur noch als unterrichtsgegenstand verwendet werden, wenn es also um die Erklärung und Bildung zu jenen Plattformen dient. Google+, Fb & Co dürfen nicht in Ihrem eigentlichen Sinn verwendet werden. Kein Chat zwischen Lehrern & Schülern, keine Terminfindung oder Gruppenbildung etc.

Es empfiehlt sich aber für alle angehenden Pädagogen und Pädagoginnen hier verstärkt Eigenrecherche zu betreiben: Wir bieten Euch daher einen kurzen Überblick zur Berichterstattung und verweisen auf offizielle Veröffentlichungen des baden-württembergischen Kultusministeriums auf Seiten des LMZ.

So weit, so gut – oder eben auch nicht. Suchen wir Klarheit. Spiegel Online hat in seinem aktuellen Beitrag versucht, sich und uns etwas Durchblick zu verschaffen. Dies sind wie in allen Medien natürlich erstmal Kommentare oder subjektive Berichte dennoch bieten sie einen sehr guten, ersten Einblick.

Es liest sich in diesem Artikel beispielsweise folgendes: “Nein, als Verbot will das Kultusministerium von Baden-Württemberg seine Handreichung “Der Einsatz von ‘Sozialen Netzwerken’ an Schulen” nicht verstanden wissen. “Wir wollen die Lehrer damit unterstützen”, sagt eine Sprecherin.” (SPON, 22.7.2013)
Nicht um nur wenige Zeilen weiter trotzdem anzumerken: “Doch in dem Papier heißt es: Die “Verwendung von sozialen Netzwerken für die dienstliche Verarbeitung personenbezogener Daten” sei “generell verboten”.” (SPON, 22.7.2013)

Aus diesem Grund empfiehlt sich die Lektüre einer weiteren Medienplattform, wir haben uns für die Landesschau auf swr.de entschieden.

Hier erhält man folgenden, etwas weiterführenden Einblick: “Groß war die Aufregung, als es hieß, das baden-württembergische Kultusministerium habe für Lehrer eine Art Facebook-Verbot erlassen. Heute stellt das Ministerium klar: Die neu herausgegebene Handreichung weise nur auf längst bestehende Regelungen hin. Das Quasi-Verbot gilt also schon seit längerem.” (swr.de 22.7.2013)
Weiterhin soll klarstellend ausgeführt werden: “Eine Sprecherin des Ministeriums sagte dem SWR, bei dem Schreiben an die Schulleiter im Land handle es sich nicht um ein Verbot, sondern um eine Handreichung, in der als Orientierung auf bereits in Baden-Württemberg geltendes Recht hingewiesen wird. Im Vorfeld habe das Ministerium immer wieder die Rückmeldung bekommen, dass unter den Lehrkräften Unsicherheit bestehe, wie man soziale Netzwerke nutzen dürfe. An der Ausarbeitung der Handreichung hätten auch Lehrer mitgewirkt, unterstrich die Sprecherin. (swr.de 22.7.2013)

Von daher empfiehlt sich zu guter Letzt die Lektüre der offiziellen Meldung auf Seiten des LMZ. Hier ist anfangs zu lesen: ” Aufgrund datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist die Verwendung von Sozialen Netzwerken für die dienstliche Verarbeitung personenbezogener Daten generell verboten. Hierunter fällt jegliche dienstlichen Zwecken dienende Kommunikation zwischen Schülern und Lehrkräften sowie zwischen Lehrkräften untereinander, ferner das (Zwischen-)Speichern von personenbezogenen Daten jeder Art auf Sozialen Netzwerken.
Im Rahmen des Unterrichts dürfen Soziale Netzwerke jedoch dazu genutzt werden, um Funktionsweise, Vorteile, Nachteile, Risiken usw. pädagogisch aufzuarbeiten.” (LMZ 22.07.2013)

Wie immer gilt, diesmal besonders, euer Future-Me wird euch unendlich dankbar sein für diese Lektüren & die Klarheit zur Sache…

 

Liebe Studierende,

die Medienpädagogik schreitet immer schneller voran, von zukünftigen Lehrenden wird sicherlich zunehmend mehr verlangt. Dass dies aber kein Grund zur Panik sein muss und sollte, zeigt medienpaedagogik-praxis.de in ihrem neuesten Beitrag:

Actiongeladene Trailer auf dem iPad produzieren

Die Autorengruppe Maren Risch, Christian Gottas und Corinna Famulla bringen Licht ins Dunkle der Medienproduktion mit iMovie und und Action Movie FX. Allemal ein Weiterlesen wert:

“In Bezug auf medienpädagogische Arbeit ist die scheinbar natürliche Anziehungskraft der Tablet-PCs von besonderem Vorteil. Nach dem Motto „alle kennen es, nur wenige haben es“ fühlen sich Kinder und Jugendliche davon angezogen und sind fasziniert. Somit besteht das Interesse der SchülerInnen bereits und auch der Wille sich mit der neuen aufregenden Technik auseinanderzusetzen. So verhält es sich auch mit Apps zum Produzieren von Filmen, die bereits auf dem Markt zur Verfügung stehen. Mit den Apps „iMovie“ und „Action Movie FX“ produzieren Kinder und Jugendliche ihre eignen Kurzfilme und können diesen in einzelnen Szenen einen Hauch von „Mission Impossible“ oder „Star Trek“ verleihen. Besonders diese Kombination von Apps und das Einfügen von Spezialeffekten mit der Overlay-Funktion können die Mitwirkenden dazu bewegen, den eigenen Medienkonsum und die Faszination an Action Movies zu reflektieren. Die im Folgenden beschriebenen Arbeitsschritte beziehen sich ausschließlich auf Apple-Geräte/iOS.” (Quelle: http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2013/06/24/actiongeladene-trailer-erstellen-auf-dem-ipad/ 26.06.2013)

 

Der Artikel bietet Interessierten nebst Anleitungen, Tipps und FAQs auch einige sehr gute Umsetzungsbeispiele der Partnerseite medien-bilden.de:

 

Der verfluchte Stein

 

Agentenfilm

 

Liebe Studierende,

heute nehmen wir euch mit auf eine doppelte Zeitreise. Einmal in die Zukunft, wenn ihr mit euren zukünftigen Klassen auf der Suche nach handlungsorientierten, außerschulischen Lernorten seid (ein Ausflug steht an und es soll nicht wieder Standard 0815 werden). Die zweite Reise führt dann in Etappen in die Vergangenheit: zuerst erinnert ihr euch an diesen Blogbeitrag :-) und somit an Campus Galli im baden-württembergischen Meßkirch.

Campus Galli …. lädt ein:

Gehen Sie auf eine einzigartige Zeitreise ins frühe Mittelalter! Gebaut wird nur mit den technischen Möglichkeiten des 9. Jahrhunderts, das heißt Muskelkraft statt Maschinenpower, Ochsenkarren statt Lastwagen und historische Gewänder statt Blaumann!

Der Verein „Karolingische Klosterstadt“ plant in Anlehnung an den weltberühmten Klosterplan von Sankt Gallen, den Bau einer Klosterstadt der Karolinger Zeit. Der Plan, entstanden Anfang des 9. Jahrhunderts auf der Bodenseeinsel Reichenau und seit ca. 830 n. Chr. in der Stiftsbibliothek von Sankt Gallen verwahrt, ist die älteste erhaltene Bauzeichnung zwischen der Antike und dem Mittelalter.

Der Klosterplan wurde nie in seiner Gesamtheit in die Tat umgesetzt. Jetzt, fast 1.200 Jahren nach der Entstehung, soll der Plan in einer Bauzeit von rund 40 Jahren entstehen; ausschließlich mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts; also völlig ohne Maschinen. Alle Baumaterialien (Stein, Lehm und Holz) werden direkt auf der Baustelle gewonnen.

Interesse geweckt? So klicke Ihro Gnaden hier:

Präsentation Campus Galli

Flyer

Filmbeitrag des Schweizer Fernsehen

Filmbeitrag SWR2

 

Interesse vertiefen? In der Galerie gibt’s Fotos der mittelalterlichen Baustelle.

Interesse besteht? Weitere Informationen, Ansprechpartner für Klassenfahrten und allgemeiner Kontakt:

CAMPUS GALLI VEREIN „KAROLINGISCHE KLOSTERSTADT“ e.V.
Tel.:        (0049) 7575-925302
Handy:   (0049) 1522-8700701
Email: info@campus-galli.de
www.campus-galli.de

Liebe Studierende,

heute möchten wir eure werte Aufmerksamkeit auf ein Projekt von activehistory.co.uk lenken:

“Causes for World War I”

der Name ist Programm und jenes zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern in englischer Sprache kurze Informationen in Text und Bild zu bieten und durch verschiedene Abfrageformen (true-or-false | select (in-) correct answer…) zu erarbeiten und bestenfalls zu vertiefen.

Jenseits des historischen Sachbezuges kann dieser Ansatz als methodisches Vorbild für ein Seminar- oder Klassenprojekt dienen. Auch wenn die Oberfläche sicherlich noch etwas “grafisch professioneller” gestaltet werden könnte und technisch sich noch im Bereich klassischer Web 1.0 Anwendungen bewegt, so sollte einen dies nicht abhalten, die methodischen Ansätze kennenzulernen und sich eine Auswahl davon zu merken. Trotz klassischer, behavioristischer Frage-Antwort Schemata, wird versucht, die Lektionen als lehrreiches Quiz aufzubauen.

 

Auch didaktisch kann man von “Causes for World War I” Anregungen einholen oder eben jene gemeinsam diskutieren, um ein Verständnis für Machbarkeit vs. Sinnhaftigkeit zu erlangen und hermeneutisch ein eigenes, bestenfalls besseres, Projekt zu starten.

 

Darüberhinaus bietet diese eLearning Anwendung einen guten Einblick in den geschichtlichen Schulalltag in Großbritannien und kann daher als Information herangezogen werden, worin eventuell die Unterschiede im Geschichtsunterricht zum Thema “Erster Weltkrieg” zwischen Deutschland und Großbritannien liegen.

 

Wie immer gilt: Euer Future-Me wird euch bei so mancher Unterrichtsvorbereitung herzlich dankbar sein für diese Info :-)

 

 

 

Liebe Studierende,

der virtuelle Beitrag zum dies academicus 2013 kommt heute im Gewand des historischen ‘mobile learning’ daher.

Wir freuen uns, Euch den Beitrag “Zwangsarbeit. Die Zeitzeugen-App der Berliner Geschichtswerkstatt” von Daniel Bernsen erschienen auf der Webseite der Berliner Geschichtswerkstatt vorstellen zu dürfen:

Die komplette Webpräsenz der Berliner Geschichtswerkstatt allein ist immer einen wiedekehrenden Besuch wert; heute möchten wir Euch jedoch direkt zu Ihrem Projekt ‘Zwangsarbeit. Die Zeitzeugen-App der Berliner Geschichtswerkstat’ entführen und hoffen, dies möge Euch privat als auch pädagogisch-professionell eine große Bereicherung sein.

Zeitzeugen beschreiben Ihre Erfahrungen und Erinnerungen der Zwangsarbeit in Berlin, welche durch die App (erscheint voraussichtlich am 13. Juni zuerst für mOS (Apple) und später für Android) aufbereitet und unterstützt wird:

„Ich war 13, als ich in Berlin war, aber ich kann mich an alles erinnern“, schreibt die ehemalige polnische Zwangsarbeiterin Alina Przybyła in ihrem Erinnerungsbericht: „Doch wieder erkennen kann ich heute kaum etwas, so hat sich die Stadt geändert. Nur das Brandenburger Tor habe ich wieder erkannt, an dem ich damals gestanden und an eine Säule gekratzt hatte: ‚Pferdchen, bringt mich von hier weg, zurück zu meiner Mama!‘“

Vorschau (klicken)

“Berlin war ein Zentrum der Zwangsarbeit: Zwischen 1938 und 1945 musste eine halbe Million Zwangsarbeiter – Männer, Frauen und Kinder – in Berliner Fabriken, Dienststellen und Haushalten arbeiten, so viele wie in keiner anderen Stadt Europas. Aus der „Volksgemeinschaft“ ausgegrenzt, lebten sie in über 3000 Lagern, direkt vor der Haustür der Berliner. In Interviews und Briefen erzählen sie von Arbeit, Hunger, Gewalt und Bomben, aber auch von Liebe und Freundschaften.”

Präsentation (klicken)
“Nun werden die Erinnerungen jener unfreiwilligen Berliner wieder lebendig – vor Ort, mit dem Smartphone in der Hand. Die Zeitzeugen-App ermöglicht eine multimediale Spurensuche. Mit Interviewausschnitten, Fotos und Karten folgt der Nutzer zu Fuß oder mit der S-Bahn den Alltagswegen der Zwangsarbeiter durch die Stadt. Touristen, Schüler und alle interessierten Berliner entdecken mit den Zeitzeugen-Erinnerungen Orte, die in Reiseführern nicht verzeichnet sind. An bekannten Orten finden sie Spuren einer vergessenen Geschichte.”

Wie immer gilt: Nehmt Euch die Zeit, diese Webseite und insbesondere die App, natürlich am besten direkt vor Ort, auszuprobieren. Euer Future-Me und all Eure Schulklassen werden euch hierfür unendlich dankbar sein.

Liebe Studierende,

heute möchten wir Euch auf eine kleine kulinarisch-historische Rundreise mitnehmen und haben uns hierfür Ian Mosby von activehistory.ca als Reiseleiter gebucht:

In seinem aktuellen Blockbeitrag “Eat Your Primary Sources! Or, Teaching the Taste of History” erklärt und berichtet er auf unterhaltsam sowie lehrreiche Weise von seinem speziellen Ansatz eines handlungsorientierten Geschichtsunterrichts. In seinem Seminar hat Ian Mosby zusammen mit seinen Studierenden einen Zugang zu historischem Lehren und Lernen sowie historischen Ereignissen im allgemeinen ‘über den Magen’ versucht.

 

 

 

Doch lest & erfahrt am Besten selbst, wie sich historische Ereignisse wie Kriege oder Krisen in der kulinarischen Welt und dem kulinarischen Alltag niederschlagen und somit einen anderen, dennoch wunderbaren Ansatz zu historischem Lehren und Lernen bietet.

… und noch viel, viel mehr.

Wie immer gilt: Euer Future-Me & Eure Klasen werden Euch für diesen kleinen virtuell-kulinarischen Ausflug äußerst dankbar sein.

 

Den kompletten Blog-Artikel findet Ihr hier:

http://activehistory.ca/2013/05/eat-your-primary-sources-or-teaching-the-taste-of-history/

 

Die verwendeten Seminarunterlagen hat uns Ian Mosby hier zur Verfügung gestellt:

http://www.ianmosby.ca/wp-content/uploads/2012/08/Mosby_W13Syllabusfinal1.pdf

 

Eine weitere Reseptquelle sei diese:

http://www.thestar.com/life/food_wine/recipes/2009/02/18/economy_cake.html