Archive for the ‘Web 2.0 Tools’ Category

Wer braucht schon ein Zeitleisten Tool?

Noch nie ausprobiert?? Hier ein paar Gründe, warum du es mal checken solltest und im Idealfall auch verwenden.

  • Selbstreflexion – Mach mal eine Zeitleiste über dein eigenes Leben oder ein Projekt
  • Anwendung mit ‘Boah’-Effekt in Präsentationen (Uni/Schule)
  • Gemeinsame Erstellung einer timeline mit Schülern/Schülerinnen
  • Weltgeschichte und Biographien ordentlich und einfach
  • einfach zu bedienen und reibungsloser download der Datei
  • Download Link

Also, schaut mal rein. Ausprobieren kostet nichts und vielleicht kommt ihr ja auf den Geschmack!

 Mit dieser App könnt ihr wichtige Ereignisse kategorisieren, auf verschiedenen Ebenen arbeiten und es hat eine interessante Zoomfunktion – falls die hintere Reihe nicht mitlesen kann. Eine Anmeldung ist online nötig

Reisen wie die Römer…

Im Projekt “Orbis” haben Wissenschaftler der Stanford University die Infrastruktur des Römischen Reichs in einer Multimediaanwendung nachgebildet: Straßennetz, Seerouten, Geschwindigkeiten zu Fuß, zu Pferd, zu Wagen. Entstanden ist ein Routenplaner, der leider 2.000 Jahre zu spät kommt.

In seiner Hochzeit umfasste das Römische Reich eine Fläche von etwa 8.300.000 km2 (zum Vergleich: Deutschland hat 357.000 km2), darunter den gesamten Mittelmeerraum. Mal einen Boten nach Spanien zu schicken oder ein Heer an die Levante dauerte seine Zeit.

Das Projekt Orbis hat den Reiseaufwand in einer Kartenapplikation fassbar gemacht. Ausgewertet wurden u.a. meteorologische Karten über Wind und Wellen, Berichte über Straßenverhältnisse oder die überlieferte Geschwindigkeit von Pferden, Ochsenkarren und Fußgängern.

Orbis umfasst 900 Seerouten mit einer Gesamtstrecke von 180.000 km und ein Straßennetz von 84.631 km. Dazu kommen 28.272 km Flüsse und Kanäle.

Interessant ist auch, dass die App die ungefähren Reisekosten ermittelt. Somit kann man das wirtschaftliche Denken der damaligen Zeit besser nachvollziehen.

Insgesamt eine gelungene Anwendung. Einfach mal ausprobieren. Mit ein wenig Planung kann man daraus eine interessante Unterrichtsstunde basteln – nicht nur in Geschichte! Gerade für die Kartenarbeit in der Geograpahie kann diese Anwendung hilfreich sein.

 

 

 

 

 

Passend zu meinem Seminar “Grundlagen der Didaktik des Geschichtsunterricht” hat Christoph Pallaske von der Uni Köln einen Artikel zum Thema digitale Zeitleisten geschrieben. Hier der Post auf seinem Block:

Quelle: Das Alleinstellungsmerkmal des Faches Geschichte ist Zeit. Die Visualisierung von Zeit in Form eines Zeitstrahls oder einer Zeitleiste kann helfen Zeitbewusstsein auszubilden. Zudem haben, seit Facebook das Timeline-Profil eingeführt hat, Zeitleisten in digitalen Schüler-Lebenswelten Konjunktur. Die Diskussion über digitale Zeitleisten wurde bereits an vielen Stellen geführt; dabei wurde jeweils deutlich: Es gibt immer wieder neue, interessante Zeitleisten-Werkzeuge im Web. Die technischen Möglichkeiten erlauben inzwischen, mit immer einfacher zu bedienenden Tools visuell-ästhetisch hochwertige Online-Zeitleisten zu erstellen und zu veröffentlichen.

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Stichwort Digital Storytelling (mehr lesen) :Ein praktisches Tool, um die Forderung der Geschichtsdidaktik, nach der Erstellung von Narrationen durch Lernende, nachzukommen, bzw. anzubahnen, ist PIXTON. Pixton ist eine Web 2.0 Anwendung, mit der man in einfacher Art und Weise Comics erstellen kann. Dabei lassen sich die verwendeten Figuren und Szenen ganz einfach “animieren”. Man selbst brauch gar nicht zeichnen können.

Hier ein Beispiel zum kompetenzorientierten Einsatz im Geschichtsunterricht:

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Zeitzeugenberichte können im Geschichtsunterricht eine wichtige Funktion übernehmen. Sie können den Ablauf  historischer Vorgänge verständlich vermitteln,  und emotional nacherlebbar machen. Zeitzeugenberichte können hinzugezogen werden, um Lernenden aufzuzeigen, dass Geschichte eine Auslegung subjektiver Erfahrungen, Berichte, Quellen – sprich Narrationen – ist.

Das ARCHIV DER ZEITZEUGEN ist ein Archiv für Geschichte aus der Sicht von Zeitzeugen. Es wurde aus privaten Archiven und Beständen zusammengetragen und gibt umfangreiche Einblicke in die Zeit von 1850-1989. Es umfasst:

  • Autobiographien
  • Erinnerungen
  • Tagebuchaufzeichnungen
  • fotographische Dokumente
  • Briefwechsel
  • Zeitzeugenberichte jeglicher Art
Weitere interessante Quellen:
ZEITZEUGENARCHIV des MDR zur DDR-Geschichte