Archive for the ‘Filmanalyse’ Category

Liebe Studierende,

es geht nicht um Schuld. Nicht nur. Und schon gar nicht hauptsächlich.

Viele gute Ansätze ersticken sich selbst, wenn über der Thematik dominierend Damokles Anverwandter kreist – die Schuld. Beständig sind wir aufgerufen, dieses Missverständnis zu klären, die liebgewordene Ausrede ungültig zu erklären und einer unserer Hauptaufgaben nachzukommen: Wehret den Anfängen des Vergessens!

Auf den zweiten Weltkrieg bezogen ist diese Forderung bei einigen bis vielen verankert, bei seiner Vorgängerkatastrophe leider nicht. Noch nicht. Dem möchten wir mit den drei nachfolgenden Recherchevorschlägen fördernd und fordernd zur Hand gehen. Den Anfang bestreitet, in der roten Ecke, die Landeszentrale für politische Bildung Rheinlandpfalz:

“Im Jahre 2014 jährt sich zum 100. Mal der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In der Wahrnehmung der meisten Menschen ist er deutlich weniger präsent als der Zweite Weltkrieg. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg länger durch Zeitzeugen wachgehalten werden konnte. Vor allem aber ist die Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus nach wie vor aktuell. Allerdings kann diese wichtige Schwerpunktsetzung auf den Nationalsozialismus und seine Folgen dazu verleiten, die maßgebliche Bedeutung des Ersten Weltkrieg für die Geschichte des 20. Jahrhunderts zu unterschätzen. Inzwischen ist es zumindest in Fachkreisen unstrittig, im Ersten Weltkrieg die “Urkatastrophe” des 20. Jahrhunderts zu sehen” (Zitat, Quelle: http://www.politische-bildung-rlp.de/schwerpunkte/100-jahre-erster-weltkrieg.html)

Einen besonderen Hinweis wert ist auf jeden Fall folgende Viererreihe:

  • Filmreihe – Die Welten des Ersten Weltkriegs im Film
  • Vortragsreihe – Zeitenwende. 100 Jahre Erster Weltkrieg
  • Literaturreihe – die Rolle der literarischen Intelligenz im Ersten Weltkrieg
  • Symposium – Der Erste Weltkrieg – Regionale Perspektiven

Ein kleiner Vorausblick der Folgen 4 und 5:

Frankreich in Deutschland – Französische Botschaft in Berlin

http://www.ambafrance-de.org/-1914-2014-100-Jahre-erster-

 

 

Deutsches Historisches Museum: Sonderausgabe 100 Jahre Erster Weltkrieg

http://www.dhm.de/lemo/html/wk1/

Liebe Studierende,

in unserem zweiten Teil dieser Reihe widmen wir uns den aufbereiteten Medien zum 100 Jährigen des Ersten Weltkrieges.

Den Anfang macht eine Rundschau von Zeit.de in der Schützengräbenfotos in 3D aufbereitet wurden.

Der nachfolgende Videobeitrag vermittelt erste Eindrücke und weitere Informationen zu diesem Angebot: Video

Den zweiten Teil bestreitet eine Kooperation von zeit.de und dem französisch-deutschen Sender arte mit der Einleitung zum Themenspecial: “Sie standen kurz vor einem grausamen Weltkrieg, in dem Millionen Menschen starben, doch es gab auch Alltag. Wie lebten die Menschen damals, was beschäftigte sie in diesen Wochen und Monaten, worüber schrieben Journalisten? Wir dokumentieren mit dem TV-Sender Arte den Weg zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914. Erhalten Sie jeden Tag einen Einblick in das Leben von damals, mit einem besonderen Fokus auf Deutschland und Frankreich – immer genau heute vor 100 Jahren.”

Erfahrt und erlebt in diesem multimedialen Kalender Tag für Tag Ereignisse und Begebenheiten aus dem Kriegsjahr 1914: Animation

Liebe Studierende,

die Medienpädagogik schreitet immer schneller voran, von zukünftigen Lehrenden wird sicherlich zunehmend mehr verlangt. Dass dies aber kein Grund zur Panik sein muss und sollte, zeigt medienpaedagogik-praxis.de in ihrem neuesten Beitrag:

Actiongeladene Trailer auf dem iPad produzieren

Die Autorengruppe Maren Risch, Christian Gottas und Corinna Famulla bringen Licht ins Dunkle der Medienproduktion mit iMovie und und Action Movie FX. Allemal ein Weiterlesen wert:

“In Bezug auf medienpädagogische Arbeit ist die scheinbar natürliche Anziehungskraft der Tablet-PCs von besonderem Vorteil. Nach dem Motto „alle kennen es, nur wenige haben es“ fühlen sich Kinder und Jugendliche davon angezogen und sind fasziniert. Somit besteht das Interesse der SchülerInnen bereits und auch der Wille sich mit der neuen aufregenden Technik auseinanderzusetzen. So verhält es sich auch mit Apps zum Produzieren von Filmen, die bereits auf dem Markt zur Verfügung stehen. Mit den Apps „iMovie“ und „Action Movie FX“ produzieren Kinder und Jugendliche ihre eignen Kurzfilme und können diesen in einzelnen Szenen einen Hauch von „Mission Impossible“ oder „Star Trek“ verleihen. Besonders diese Kombination von Apps und das Einfügen von Spezialeffekten mit der Overlay-Funktion können die Mitwirkenden dazu bewegen, den eigenen Medienkonsum und die Faszination an Action Movies zu reflektieren. Die im Folgenden beschriebenen Arbeitsschritte beziehen sich ausschließlich auf Apple-Geräte/iOS.” (Quelle: http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2013/06/24/actiongeladene-trailer-erstellen-auf-dem-ipad/ 26.06.2013)

 

Der Artikel bietet Interessierten nebst Anleitungen, Tipps und FAQs auch einige sehr gute Umsetzungsbeispiele der Partnerseite medien-bilden.de:

 

Der verfluchte Stein

 

Agentenfilm

 

Spielfilme mit historischen Inhalten sind seit jeher sehr beliebt. Kann man mit Spielfilmen, die historische Ereignisse zeigen oder die in der Vergangenheit spielen, etwas über Geschichte lernen? Was unterscheidet das informelle Lernen im Kino oder vor dem Fernseher vom Lernen in Bildungssituationen?
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