Archive for the ‘Diagramme’ Category

Liebe Studierende,

2014 jährt sich nicht nur das Wunder von Bern zum, na, zum wievielten Mal? – nein, auch die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts jährt sich und dies 40 mal. Ersteres wird hierzulande vermutlich nie vergessen, zweiteres in seiner Tiefe leider schon, sofern wir nicht kontinuierlich daran erinnern.

Wie man das Erinnern fördern kann, ohne die Empfänger zu überfordern, zeigt auf eindrucksvolle Weise die virtuelle Ausstellung zur Geschichte des Krieges von 1914 – 1918 in Österreich: „Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie“.

Wir freuen uns, Euch in drei Teilen dieses herausragende Projekt näher bringen zu dürfen. Heute beginnen wir mit einer kurzen Einführung und einer ersten Übersicht der Online-Ausstellung auf www.habsburger.net/ersterweltkrieg und der übergreifenden Fragestellung “Wie vermittelt neue Zugänge zur Geschichte?”.

Ein jeder weiß, hoffentlich:
Am 28. Juni 1914 fielen in Sarajevo die tödlichen Schüsse auf den Thronfolger Österreich-Ungarns. Kurz vor dem hundertsten Jahrestag des Attentats macht nun eine innovative Online-Ausstellung den Weg in den Ersten Weltkrieg, das Ende der Habsburgermonarchie und das Leben der Menschen an allen Fronten nachvollziehbar.

Hunderte Erinnerungsstücke

Am 24. Juni 2014 geht das neue Projekt des mehrfach ausgezeichneten Portals „Die Welt der Habsburger“ online. Für die neue Web-Ausstellung haben ein 7-köpfiges Team und eine Reihe von GastautorInnen unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Franz X. Eder seit Anfang 2013 recherchiert und über 1.000 Abbildungen sowie Ton- und Filmquellen gesammelt. Dabei ist nicht nur Quellenmaterial aus unterschiedlichen Archiven, sondern auch eine Vielzahl an Erinnerungsstücken aus Privatbesitz zusammengetragen worden. „Es war uns besonders wichtig, die Alltags- und Sozialgeschichte des Ersten Weltkriegs erlebbar zu machen, zu zeigen, wie die Menschen ihre Zeit selbst erlebt haben. Mit den vielen Briefen, Feldpostkarten und Tagebuchauszügen der Ausstellung kann man sich darüber ein eindrucksvolles Bild verschaffen“, erklärt Eder. Dieser besonders berührende Teil der virtuellen Ausstellung beleuchtet viele Einzelschicksale. Die Basis dafür bildete ein Sammelaufruf, der in Kooperation mit der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen an der Universität Wien“ durchgeführt wurde und auf Quellenmaterial aus der „Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien“ beruht.

 

Ein kleiner Ausblick auf die Teile Zwei und Drei:

  • Krieg und Film
  • Schicksale
  • Krieg in Zahlen
  • Machtblöcke und Frontverläufe
  • Sexualität im Krieg

Liebe Studierende,

es geht nicht um Schuld. Nicht nur. Und schon gar nicht hauptsächlich.

Viele gute Ansätze ersticken sich selbst, wenn über der Thematik dominierend Damokles Anverwandter kreist – die Schuld. Beständig sind wir aufgerufen, dieses Missverständnis zu klären, die liebgewordene Ausrede ungültig zu erklären und einer unserer Hauptaufgaben nachzukommen: Wehret den Anfängen des Vergessens!

Auf den zweiten Weltkrieg bezogen ist diese Forderung bei einigen bis vielen verankert, bei seiner Vorgängerkatastrophe leider nicht. Noch nicht. Dem möchten wir mit den drei nachfolgenden Recherchevorschlägen fördernd und fordernd zur Hand gehen. Den Anfang bestreitet, in der roten Ecke, die Landeszentrale für politische Bildung Rheinlandpfalz:

“Im Jahre 2014 jährt sich zum 100. Mal der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In der Wahrnehmung der meisten Menschen ist er deutlich weniger präsent als der Zweite Weltkrieg. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg länger durch Zeitzeugen wachgehalten werden konnte. Vor allem aber ist die Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus nach wie vor aktuell. Allerdings kann diese wichtige Schwerpunktsetzung auf den Nationalsozialismus und seine Folgen dazu verleiten, die maßgebliche Bedeutung des Ersten Weltkrieg für die Geschichte des 20. Jahrhunderts zu unterschätzen. Inzwischen ist es zumindest in Fachkreisen unstrittig, im Ersten Weltkrieg die “Urkatastrophe” des 20. Jahrhunderts zu sehen” (Zitat, Quelle: http://www.politische-bildung-rlp.de/schwerpunkte/100-jahre-erster-weltkrieg.html)

Einen besonderen Hinweis wert ist auf jeden Fall folgende Viererreihe:

  • Filmreihe – Die Welten des Ersten Weltkriegs im Film
  • Vortragsreihe – Zeitenwende. 100 Jahre Erster Weltkrieg
  • Literaturreihe – die Rolle der literarischen Intelligenz im Ersten Weltkrieg
  • Symposium – Der Erste Weltkrieg – Regionale Perspektiven

Ein kleiner Vorausblick der Folgen 4 und 5:

Frankreich in Deutschland – Französische Botschaft in Berlin

http://www.ambafrance-de.org/-1914-2014-100-Jahre-erster-

 

 

Deutsches Historisches Museum: Sonderausgabe 100 Jahre Erster Weltkrieg

http://www.dhm.de/lemo/html/wk1/

Liebe Studierende,

in unserem zweiten Teil dieser Reihe widmen wir uns den aufbereiteten Medien zum 100 Jährigen des Ersten Weltkrieges.

Den Anfang macht eine Rundschau von Zeit.de in der Schützengräbenfotos in 3D aufbereitet wurden.

Der nachfolgende Videobeitrag vermittelt erste Eindrücke und weitere Informationen zu diesem Angebot: Video

Den zweiten Teil bestreitet eine Kooperation von zeit.de und dem französisch-deutschen Sender arte mit der Einleitung zum Themenspecial: “Sie standen kurz vor einem grausamen Weltkrieg, in dem Millionen Menschen starben, doch es gab auch Alltag. Wie lebten die Menschen damals, was beschäftigte sie in diesen Wochen und Monaten, worüber schrieben Journalisten? Wir dokumentieren mit dem TV-Sender Arte den Weg zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914. Erhalten Sie jeden Tag einen Einblick in das Leben von damals, mit einem besonderen Fokus auf Deutschland und Frankreich – immer genau heute vor 100 Jahren.”

Erfahrt und erlebt in diesem multimedialen Kalender Tag für Tag Ereignisse und Begebenheiten aus dem Kriegsjahr 1914: Animation

Wort- und Fassungslos

bleibt man meist zurück, wenn einen Nachrichten aus diesem fernen Land erreichen. Grausamkeit, Folter, Tod, drohender Krieg.  Sollten einen die ersten Zeilen fast jeder Meldung von nördlich des weltgrößten Minenfeldes nicht bereits zum Schaudern bringen oder Schlimmeres veranlassen, so schaffen dies mit regelmäßiger Zuverlässigkeit die darauf folgenden Zeilen. Die jüngste Blitzverurteilung- und exekution des zweitranghöchsten Politikers und Militärs lässt die Welt erkenntnislos zurück.

Aus verständlichem Selbstschutz schaltet der ein oder die andere recht schnell ab und stellt die Lesetätigkeit ein, denn die berichteten Grausamkeiten überfordern umgehend jedes unvorbereitete Gehirn. Dem Individuum sei dies zugestanden, eine ganze Gesellschaft und hier konkret die historischen Multiplikatoren darf dies jedoch nicht untätig zurück lassen. ‘Verstehen versuchen ist das Mindeste’.

Ihr werdet alle früher oder später als Referendare, Lehramtsanwärterinnen, Lehrer oder sonstige Vertrauensperson auf diese zumal für Schülerinnen und Schüler unverständliche Paralleldimension angesprochen. Um diese Fragen mit mehr als Allgemeinplätzchen oder unverständlichen Phrasen beantworten zu können, legen wir Euch die nachfolgenden Artikel ans Herz:

 

Liebe Studierende,

heute möchten wir eure werte Aufmerksamkeit auf ein Projekt von activehistory.co.uk lenken:

“Causes for World War I”

der Name ist Programm und jenes zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern in englischer Sprache kurze Informationen in Text und Bild zu bieten und durch verschiedene Abfrageformen (true-or-false | select (in-) correct answer…) zu erarbeiten und bestenfalls zu vertiefen.

Jenseits des historischen Sachbezuges kann dieser Ansatz als methodisches Vorbild für ein Seminar- oder Klassenprojekt dienen. Auch wenn die Oberfläche sicherlich noch etwas “grafisch professioneller” gestaltet werden könnte und technisch sich noch im Bereich klassischer Web 1.0 Anwendungen bewegt, so sollte einen dies nicht abhalten, die methodischen Ansätze kennenzulernen und sich eine Auswahl davon zu merken. Trotz klassischer, behavioristischer Frage-Antwort Schemata, wird versucht, die Lektionen als lehrreiches Quiz aufzubauen.

 

Auch didaktisch kann man von “Causes for World War I” Anregungen einholen oder eben jene gemeinsam diskutieren, um ein Verständnis für Machbarkeit vs. Sinnhaftigkeit zu erlangen und hermeneutisch ein eigenes, bestenfalls besseres, Projekt zu starten.

 

Darüberhinaus bietet diese eLearning Anwendung einen guten Einblick in den geschichtlichen Schulalltag in Großbritannien und kann daher als Information herangezogen werden, worin eventuell die Unterschiede im Geschichtsunterricht zum Thema “Erster Weltkrieg” zwischen Deutschland und Großbritannien liegen.

 

Wie immer gilt: Euer Future-Me wird euch bei so mancher Unterrichtsvorbereitung herzlich dankbar sein für diese Info :-)

 

 

 

Liebe Studierende,

der virtuelle Beitrag zum dies academicus 2013 kommt heute im Gewand des historischen ‘mobile learning’ daher.

Wir freuen uns, Euch den Beitrag “Zwangsarbeit. Die Zeitzeugen-App der Berliner Geschichtswerkstatt” von Daniel Bernsen erschienen auf der Webseite der Berliner Geschichtswerkstatt vorstellen zu dürfen:

Die komplette Webpräsenz der Berliner Geschichtswerkstatt allein ist immer einen wiedekehrenden Besuch wert; heute möchten wir Euch jedoch direkt zu Ihrem Projekt ‘Zwangsarbeit. Die Zeitzeugen-App der Berliner Geschichtswerkstat’ entführen und hoffen, dies möge Euch privat als auch pädagogisch-professionell eine große Bereicherung sein.

Zeitzeugen beschreiben Ihre Erfahrungen und Erinnerungen der Zwangsarbeit in Berlin, welche durch die App (erscheint voraussichtlich am 13. Juni zuerst für mOS (Apple) und später für Android) aufbereitet und unterstützt wird:

„Ich war 13, als ich in Berlin war, aber ich kann mich an alles erinnern“, schreibt die ehemalige polnische Zwangsarbeiterin Alina Przybyła in ihrem Erinnerungsbericht: „Doch wieder erkennen kann ich heute kaum etwas, so hat sich die Stadt geändert. Nur das Brandenburger Tor habe ich wieder erkannt, an dem ich damals gestanden und an eine Säule gekratzt hatte: ‚Pferdchen, bringt mich von hier weg, zurück zu meiner Mama!‘“

Vorschau (klicken)

“Berlin war ein Zentrum der Zwangsarbeit: Zwischen 1938 und 1945 musste eine halbe Million Zwangsarbeiter – Männer, Frauen und Kinder – in Berliner Fabriken, Dienststellen und Haushalten arbeiten, so viele wie in keiner anderen Stadt Europas. Aus der „Volksgemeinschaft“ ausgegrenzt, lebten sie in über 3000 Lagern, direkt vor der Haustür der Berliner. In Interviews und Briefen erzählen sie von Arbeit, Hunger, Gewalt und Bomben, aber auch von Liebe und Freundschaften.”

Präsentation (klicken)
“Nun werden die Erinnerungen jener unfreiwilligen Berliner wieder lebendig – vor Ort, mit dem Smartphone in der Hand. Die Zeitzeugen-App ermöglicht eine multimediale Spurensuche. Mit Interviewausschnitten, Fotos und Karten folgt der Nutzer zu Fuß oder mit der S-Bahn den Alltagswegen der Zwangsarbeiter durch die Stadt. Touristen, Schüler und alle interessierten Berliner entdecken mit den Zeitzeugen-Erinnerungen Orte, die in Reiseführern nicht verzeichnet sind. An bekannten Orten finden sie Spuren einer vergessenen Geschichte.”

Wie immer gilt: Nehmt Euch die Zeit, diese Webseite und insbesondere die App, natürlich am besten direkt vor Ort, auszuprobieren. Euer Future-Me und all Eure Schulklassen werden euch hierfür unendlich dankbar sein.

Wer braucht schon ein Zeitleisten Tool?

Noch nie ausprobiert?? Hier ein paar Gründe, warum du es mal checken solltest und im Idealfall auch verwenden.

  • Selbstreflexion – Mach mal eine Zeitleiste über dein eigenes Leben oder ein Projekt
  • Anwendung mit ‘Boah’-Effekt in Präsentationen (Uni/Schule)
  • Gemeinsame Erstellung einer timeline mit Schülern/Schülerinnen
  • Weltgeschichte und Biographien ordentlich und einfach
  • einfach zu bedienen und reibungsloser download der Datei
  • Download Link

Also, schaut mal rein. Ausprobieren kostet nichts und vielleicht kommt ihr ja auf den Geschmack!

 Mit dieser App könnt ihr wichtige Ereignisse kategorisieren, auf verschiedenen Ebenen arbeiten und es hat eine interessante Zoomfunktion – falls die hintere Reihe nicht mitlesen kann. Eine Anmeldung ist online nötig

Liebe Studierende,

es ist mal wieder soweit: für viele steht die Praktikumszeit an – manche verlassen uns gar gen Referendariat (Lehramtsanwärterschaft – mea culpa) und alle eint ein Wunsch: M A T E R I A L

In unserem lebenslangen (Berufs-) Prozess vom Hamster zum Jäger & Sammler opfert der Lehrer so manche Stunde ergebnisoffen auf (Unterrichts-) Materialsuche. Hierfür möchten wir Euch heute einen besonders gelungenen Katalysator vorstellen:

das ZUM-Wiki

eine offene Plattform für Lerninhalt und Lernprozesse

Auf der einen Seite ist es eine Sammlung vieler Wikis rund um das Thema Schule & Unterrichtsmaterial in Kooperation mit einer Vielzahl anderer Wikis wie beispielsweise:

 

Auf der anderen Seite bietet es natürlich auch eigenen Inhalt, der kontinuierlich ausgebaut werden soll:

In diesem Sinne, gönnt Euch diese Lesezeichen, stöbert, jagt und sammelt nach Herzenslust!

Euch allen erfolgreiche Praktika und einen perfekten Start ins Ref!

Wie immer gilt: Nehmt Euch die Zeit, diese Links zu erkunden; Euer Future-Me wird Euch unendlich dankbar sein :-)

Der Weltuntergang bleibt aus – soweit -

es empfiehlt sich daher, den lebenslangen Lernprozess wieder aufzunehmen.

Nun mögen sich einige von Euch auf die Mayas bzw. die fehlgeleiteten Kalenderhobbyinterpreten verlassen haben und stehen nun vor den Ruinen des weitergehenden Lebens. Jenen und natürlich Euch allen soll geholfen sein, die entstandenen Lerndefizite wieder auszugleichen.

Heute hilft uns hierbei die Landesmedienanstalt Saarland und der Verein Internet-ABC e.V.  mit dem auf www.medienpaedagogik-praxis.de vorgestellten Projekt “Schulkinder-Online | das Internet-ABC“:

Zitat: “Das Projekt „Schulkinder online“ richtet sich an SchülerInnen der Klassen 3 bis 6 und verfolgt mit drei Komponenten (Elternabend, Schülerworkshop, Abschlusstermin mit allen Beteiligten) das Ziel, die Internetkompetenzen der Kinder nachhaltig zu fördern, sowie Eltern und Lehrkräften für das Thema Medienkompetenz zu sensibilisieren und als Partner in das Projekt mit einzubeziehen. So werden sie darin bestärkt, die Kinder dauerhaft bei der Eroberung des Mediums Internet zu begleiten und zu unterstützen.” (Quelle: medienpaedagogik-praxis.de 21.12.2012)

 

 

 

Das wäre doch was fürs Praktikum, Referendariat und die Anschlussverwendung als LehrerIn.

 

 

Die Checkliste als Kurzübersicht:

  • räumliche Rahmenbedingungen:  ein der Gruppengröße entsprechender Raum in der jeweiligen Schule
  • zeitliche Rahmenbedingungen: 1x Elternabend; 4 Einheiten zu 90 Minuten mit den Schüler/inne/n; Abschlusstermin gemeinsam mit Eltern & Kindern
  • Gruppengröße: Schulklassen (Kl.3-6) (8-28 Kinder)
  • nötige Vorkenntnisse und Anforderungen an die Projektdurchführenden: Kenntnisse zu Chancen und Risiken der Internetnutzung durch Kinder
  • benötigte Hard- und Software:  für mindestens 2 Kinder ein Computer/Laptop mit Webzugang
  • weitere obligatorische oder nützliche Materialien: Video-Projektor; Arbeitsblätter

 

Den kompletten Artikel samt Zielen, Checkliste sowie Links & Material findet Ihr hier:

 

Direkt zum verwendeten Material gelangt Ihr hier:

 

 

 

HEUREKA!

 

… was lange währt wird endlich wahr:

Nicht nur Spiegel-Online, auch der GeoGes Blog möchte alle Studierenden mit dem Zaunpfahl auf folgendes aufmerksam machen:

Die Deutsche Digitale Bibliothek, ein gemeinsames Internetportal der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland, ist in einer ersten Version gestartet.” (SPON, 28.11.2012)

Derzeit noch in einem Beta-Status, aber nach ausgiebigen Tests unsererseits dennoch bereits sehr empfehlenswert für fast jede Art von Medien- & Quellenrecherche.

Daher können wir nachfolgendes Zitat auch besten Gewissens übernehmen:

“Das ist eine wirkliche Demokratisierung von Kunst und Kultur”, sagte Vorstandssprecher Hermann Parzinger bei der Vorstellung. Bisher sind 5,6 Millionen Datensätze von 90 Einrichtungen zugänglich.” (SPON, 28.11.2012)

Wenn man sich die Mühe macht, und das sollte man unbedingt, die recht intuitive Bedienung der Suchfunktionen zu durchsteigen, so kann man Hermann Parzingers Ausführung glatt unterschreiben:

Die Digiale Bibliothek soll eine “digitale Kultur- und Wissenschaftslandkarte” werden, eine Plattform, auf der man sich “auch mit Gleichgesinnten zu einem Thema austauschen” kann. Die Seite solle künftig auch “virtuelle Museumsbummel” ermöglichen, etwa über 3-D-Betrachtungen von Skulpturen und Kulturdenkmälern. Zum Teil lassen sich Bilder von Kunstobjekten direkt auf der Seite ansehen, anderswo wird auf die Angebote der zahlreichen kooperierenden Institutionen verlinkt. Dort kann man dann etwa digitalisierte Bücher online lesen.” (SPON, 28.11.2012)

Neben einer interaktiven Kulturlandkarte mit Verlinkung aller wichtigen kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die an der Deutschen Digitalen Bibliothek teilnehmen, gibt es auch ein empfehlenswertes Intro-Video, das Euch die DeDiBib erläutert. … rasch drauf geklickt!

Also, wie immer gilt, nehmt Euch die Zeit, dieses Angebot zu durchforsten und kennen zu lernen – Euer Future-Me im Referendariat wird Euch unendlich dankbar dafür sein :-)