Archive for the ‘Film’ Category

Spielfilme mit historischen Inhalten sind seit jeher sehr beliebt. Kann man mit Spielfilmen, die historische Ereignisse zeigen oder die in der Vergangenheit spielen, etwas über Geschichte lernen? Was unterscheidet das informelle Lernen im Kino oder vor dem Fernseher vom Lernen in Bildungssituationen?
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Das US-Nationalarchiv macht Teile seiner Filmsammlung der Öffentlichkeit zugänglich. Ab sofort kann man via Google über 100 Filme kostenlos sehen, von Wochenschauen aus dem Zweiten Weltkrieg bis zur Mondlandung.

http://www.archives.gov/

Clio-Online ist ein Themenportal zur Geschichte des 1. Weltkriegs und zeigt durch seine Entstehung, dass die Entwicklung einer eigenen “Digitalen Geschichtsdidaktik” immer notwendiger wird. Der Zugriff auf wichtige historische Bestände, Artefakte und Literatur wird zunehmend über digitale Schnittstellen möglich. Zumindest wird über  einen längeren Zeitraum hinweg, nicht weniger, sondern mehr Einfluss aus der Welt des Digitalen in die Geschichtswissenschaft und dadurch auch in die Didaktik des Geschichtsunterrichts einfließen.

Das Themenportal Clio-Online ermöglicht einen direkten und schnellen Zugriff auf thematisch zugeschnittene Informationsangebote. Durch die Bündelung von Volltexten, bibliotheksnahen Ressourcen, Internetverzeichnissen, und weiteren Ressourcen ist eine gezielte Informationssuche bei gleichzeitig hohem Qualitätsstandard möglich. Teil des Portals sind vorerst vier Bereiche:

  • Bündelung vorhandener Informationsangebote durch den Aufbau einer spezifischen Metasuchmaschine
  • Veröffentlichung aktueller Forschungsbeiträge und -information (Artikel, Rezensionen, Sammlungsbeschreibungen, Volltexte)
  • Bündelung von bestehenden themenrelevanten Internetressourcen
  • die Publikation von Quellen in elektronischer Form als Beitrag zu einer sich wandelnden Kommunikationskultur in den historischen Wissenschaften

Besonders interessant ist die Unterseite “Quellen- und Literaturbestände zum Ersten Weltkrieg in Archiven und Bibliotheken“.  Auf dieser Seite lassen sich Links zu vielen Archiv- und Bibliotheksbeständen zum Thema 1. Weltkrieg finden.

Zahlreiche Kooperationspartner aus der Welt der historischen Forschung bürgen für die Seriosität von Clio-Online: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften,

Bibliothek für Zeitgeschichte Stuttgart,  H-Soz-u-Kult – Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften und Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, sind hier beispielsweise zu nennen.

 

Die Kunstausstellung “1917″ im Centre Pompidou in Metz – Das Kriegsjahr 1917 war eine “Epochenjahr”: der Kriegseintritt der Amerikaner, die kommunistische Revolution, die die Welt bald in zwei Lager spalten wird und die Künstler, die Jahre zuvor noch den Krieg begeistert feierten, erwachten aus ihrem Dornröschenschlaf und zeigten die entmenschlichende Seiten des Krieges in Bildern, wie sie die Kunstwelt bislang nicht gesehen hatte. Dem “Grande Guerre”, oder dem auch dem “Great War” verdanken wir nicht nur ungeahnte Schrecken.

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Leo-Bw

Zu Beginn dieser Woche hat ein neues Online-Portal mit für den Geschichtsunterricht relevanten Daten&Dokumenten seine virtuellen Pforten geöffnet.LEO-BW ist ein landeskundliche Informationssystem für Baden-Württemberg – bereitgestellt zum sechzigjährigen Jubiläum der Gründung des Südweststaats 2012. Das Internetangebot ist ein Beitrag des Landes Baden-Württemberg zur kulturellen Bildung und zur Informationsgesellschaft.

 

Wissenschaftlich Forschende erhalten einen vernetzten Zugang zu landeskundlichen Angeboten. Auch für den Schulunterricht bietet LEO-BW eine breite Palette von Materialien. Damit leistet LEO-BW einen Beitrag zur Stärkung der Medienkompetenz.

LEO-BW bietet einen freien Zugang zu hochwertigen Informationen,multimedialen Inhalten, Quellen und Literatur aus und über Baden-Württemberg. Mit einer einzigen Anfrage sind landeskundliche Basisinformationen aus verschiedenen Bereichen gebündelt erreichbar. Hier ist es nun möglich, Landeskunde online zu entdecken.

Die Materialien beinhalten folgende Themen:

  • 26.500 Orte
  • 40.000          Personen
  • 7.600          Kulturdenkmäler
  • 1.700           Museumsobjekte
  • 5.300           digitalisierte Handschriften und Bücher
  • 10.200          Porträts
  • 42.100          Ortsansichten und Luftbilder
  • 60.000          Statistikgrafiken und -tabellen
  • 1.100           Gemeindewappen
  • 1.100           Biografien
  • 734.000        Literaturhinweise
  • 452.000        Archivfindmittel (z.T. mit Digitalisaten)
  • 4.200           Auswandererlisten mit ca. 300.000 Einzelnennungen
  • 730                       Klosterbeschreibungen
  • 60                         Videoclips
  • 6.500           Urkunden
  • 100                       literarische Museen
  • 70                         NS-Gedenkstätten
  • 16                         3-D-Objekte
LEO-BW wird als Kooperationsprojekt inhaltlich getragen von zahlreichen namhaften Institutionen (->Partner). Die beteiligten Häuser bürgen für die Seriosität und Attraktivität des Angebots. Federführend bei der Umsetzung und Steuerung von LEO-BW ist das Landesarchiv Baden-Württemberg. Ein weiterer großer Partner ist das Landesmedienzentrum BW, das zu vielen der angebotenen Daten auch didaktische konzeptionierte Unterrichtsentwürfe und Themendatenbanken bietet. Diese sind über den SESAM Server auch online verfügbar.

Mobiles Lernen ist im Bildungsbereich in aller Munde – zumindest unter den Medienpädagogen. Die Möglichkeit situatives Lernen mit Medien vor Ort nutzen zu können ist und war schon immer eine reizvolle Perspektive für Lehrkräfte an allen Schulen. Auch für den Geschichtsunterricht gäbe es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, wie z.B. die Möglichkeit, dass Lernende an historischen Orten Fotos aufnehmen, Geodaten sammeln, Sprachnotizen und Videos aufnehmen ect. Bislang stellte sich immer die Frage nach der Verfügbarkeit eines mobilen Endgerätes – einem Computer. Immer mehr Lernende haben diesen mittlerweile in ihrer Hosentasche – das SMARTPHONE.

 

Rome Reborn ist eine internationale Initiative mehrerer Universitäten und Institutionen, deren Ziel es ist, die urbane Entwicklung der Stadt Rom als digitales 3D- Modell von der Bronzezeit bis zum Jahr 320 n.Chr. darzustellen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rom den Höhepunkt seiner Besiedelung erreicht. Vieles, was heute noch an Überresten zu bewundern ist, stammt aus dieser Zeit.

Rome Reborn 2.1: A Tour Through Ancient Rome from Bernard Frischer on Vimeo.

An dieser Stelle sei noch auf das GoogleEarth Projekt verwiesen, dass in seiner Software einen eigenen Layer für das antike Rom zur Verfügung stellt. Hierbei handelt es sich nicht um ein Video, sondern um eine interaktive Animation. Lernende können sich also “frei” darin bewegen. Es hat zwar nicht gleiche Qualität, wie das Rome Reborn Projekt, da aber die Software kostenlos zur Verfügung gestellt wird, ist der Einsatz in offenen Unterrichtssituationen oder in der Projektarbeit denkbar.

Bei der Arbeit mit Medien in der Bildung stellt das Urheberrecht in schöner Regelmäßigkeit ein Problem dar. Lernende sollen erarbeitete Inhalte mit anderen teilen und dazu entsprechende Plattformen, wie Wikis und Blogs nutzen. Um diese aber ansprechend gestalten zu können, ist es unumgänglich, Bilder und Grafiken in das Layout zu integrieren. An dieser Stelle beginnen dann aber auch schon die Probleme: wo können freie Bilder, Grafiken, Videos o.ä. gefunden werden, die nicht gegen geltendes Urheberrecht verstoßen? (Lesetipp: Urheberrecht und Datenschutz in der Schule). Abhilfe kann jetzt eine neuartige Suchmaschine aus Korea schaffen. Diese durchsucht  Portale wie z.B. Flickr, YouTube, und Slideshare und listet die Fundstücke anschaulich auf.