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Freitag, 8. März 2013 | Samstag, 9. März 2013
BAYRISCHE STAATSBIBLIOTHEK, MÜNCHEN

Die Mitglieder der Konferenz für Geschichtsdidaktik Prof. Dr. Marko Demantowsky (Pädagogische Hochschule FHNW, Basel/Aarau) und Dr. Christoph Pallaske (Universität zu Köln) laden alle Interessierten zu dieser Netz-Tagung ein. Dazu konnten sie renommierte Partner, wie die Körber-Stiftung (Hamburg), das Wissenschaftsportal L.I.S.A. der GerdaHenkel-Stiftung (Düsseldorf) und die Bayerische Staatsbibliothek (München)gewinnen.

gld13_Tagungsflyer by user

Thema ist der Einsatz und die Verwendung von Digitalen Medien in Lehr-Lernszenarien an Schule und Hochschule. Dem Programm kann man folgendes entnehmen:

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“Was ist das denn?”,

denkt sich mancher Geographiestudent.  Bekannter ist die Kulturgeographie wohl unter dem Namen Humangeographie. Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss von Kultur auf geographischen  Raum. Wissensgenerierung beschäftigt sich mit der Verarbeitung von Information zu handlungsrelevanten Daten, mit denen man weiterarbeiten kann.

‘Neue Kulturgeographie – Tagungsreihe’ veranstaltet die 10. Tagung in Leipzig und lädt alle Interessierten dazu ein. Studenten erhalten ermäßigte Preise. Tagungsort ist die Uni Leipzig im Zentrum der Stadt. Das Programm der Tagung findet ihr hier.

Themen der Tagung sind u.A.

  • Das Feld: erkunden, herstellen, nutzen
  • Forschende und beforschte Praxis – Practice Turn in der Neuen Kulturgeographie? Über Hoffnungen und Enttäuschungen in Theorie und Feld
  • Gender im Feld – „Feld“- Forschung im Urbanen SüdenKonzeptionelle und methodologische Überlegungen zur Untersuchung des Feldes des Straßenhandels in Dhaka
  • Ethographien

Also wer da nichts dazu lernen könnte… Nutzt die Möglichkeit und werdet Insider der Feldforschung.

Oft wird der Neuen Kulturgeographie mangelnde Praxisrelevanz vorgeworfen, weil sie theoriegeleitet arbeitet und auf keinen unmittelbaren Planungsmehrwert abzielt. Allerdings ist kulturgeographische Forschung dafür prädestiniert, gesellschaftliche Debatten anzuregen und zu bereichern. Sie kann inhaltliche Positionen beziehen, alternative Öffentlichkeiten herstellen und/oder Perspektivwechsel anregen, indem sie den geographischen Blick „verunsichert“. Dabei geht es zum einen um die breitenwirksame Vermittlung von Inhalten und Sichtweisen der Neuen Kulturgeographie in populärwissenschaftlichen Publikationen und Medienbeiträgen. Daneben sind aber auch „organische“ Ansätze einer public geography denkbar, die einen intensiven Dialog mit verschiedenen Öffentlichkeiten anstrebt und diese unmittelbar in die wissenschaftliche Forschung mit einbezieht.