Archive for Februar 2012

Antisemitismus ist in “erheblichem Umfang” in der deutschen Geschichte verwurzelt. Diese Erkenntnisse liefert das Bundesministeriums des Inneren im Bericht “Antisemitismus in Deutschland” , der im Januar 2012 veröffentlicht wurde.

Die Ursachen hierfür liegen, laut Bericht, an “schlichtem Unwissen” und “tief verwurzelten Klischees” innerhalb der deutschen Gesellschaft und sei kein Problem, das vorwiegend nur rechtsextreme und islamistische Kreise betreffe. Hauptsächlich äußert sich diese ablehnende Haltung gegen Juden durch herablassende Redewendungen und überkommene Ressentiments. Dieses Phänomen sei aber nicht nur auf deutschen Fußballplätzen zu beobachten, sondern auch in deutschen Schulen. Hier sei die Bezeichnung “Jude”, als Form der Beleidigung, äußerst gebräuchlich.

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Ergebnisse der Fachkonferenz Ende Oktober 2011 in Berlin als PDF zum Download. Dabei wurden folgenden Fragen nachgegangen:

“Gibt es ein gemeinsames, europäisches Kultur- und Werteverständnis oder ist das eine Fiktion? Welche Anforderungen und Auswirkungen entstehen durch Zuwanderung? Wie viel Migration gab und gibt es in Geschichte und Gegenwart Polens und Deutschlands? Wie viel Migration vertrugen bzw. vertragen Mitteleuropäer am Beispiel der deutsch-polnischen Migrationsgeschichte? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es innerhalb dieser EU-Region? Gibt es noch weiße Flecken in der Geschichte beider Nachbarvölker? Wie war das in der Zeit zweier deutscher Staaten von 1949-1990? Wie war das alltägliche Verhältnis der Deutschen in der DDR und der Deutschen in der Bundesrepublik Deutschland zur Volksrepublik Polen? “

Wer sich für Migration unter dem historischem Blickwinkel der deutschen Geschichte interessiert, dem seien die Seminare zum Thema an der PH-Karlsruhe empfohlen.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Baden zu Gewalt von Prof. Dr. med. Joachim Bauer unter dem Titel:”Schmerzgrenze”am Mittwoch, den 25.04.2012 um 19.30in der kleinen Kirche Karlsruhe

Nähere Informationen finden Sie unter:

www.ev-akademie-baden.de/html/veranst/detail.html

Prof. Dr. Bauer ist Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut und lehrt an der Universität Freiburg. Er erhielt den renommierten Organon-Preis und veröffentlichte zahlreiche Sachbücher.
Mit seinem Buch “Schmerzgrenzen” befasst er sich auf eine bahnbrechende und neue Art mit den Phänomenen der Gewalt und geht dabei weit in die Geschichte zurück.

Fr, 09.03.2012 – So, 11.03. 2012 “Der Mensch und sein Gehirn”

In Bad Herrenalb in der Evangelischen Akademie Baden.

genaue Informationen unter:

www.ev-akademie-baden.de/html/veranst/detail.html

Studierende zahlen aufgrund des Zuschusses des Freundeskreises der Akademie einen Sonderpreis von 30 Euro für die gesamte Tagung.Bei Interesse, melden Sie sich bitte bei mir: liebig(at)ph-karlsruhe.de

Stichwort Digital Storytelling (mehr lesen) :Ein praktisches Tool, um die Forderung der Geschichtsdidaktik, nach der Erstellung von Narrationen durch Lernende, nachzukommen, bzw. anzubahnen, ist PIXTON. Pixton ist eine Web 2.0 Anwendung, mit der man in einfacher Art und Weise Comics erstellen kann. Dabei lassen sich die verwendeten Figuren und Szenen ganz einfach “animieren”. Man selbst brauch gar nicht zeichnen können.

Hier ein Beispiel zum kompetenzorientierten Einsatz im Geschichtsunterricht:

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In Köln findet im August 2012 der 32. Internationale Kongress der IGU (International Geographical Union) statt. Da zu diesen Kongressen WissenschaftlerInnen aus aller Welt anreisen werden rund um dieses Ereignis weitere Kongresse ausgerichtet. Einer davon ist am 22. August 2012 in Leipzig der Pre-Congress der IGU Commission History of Geography. Das Leitthema ist: Cartography and Geographical Knowledge in the Public Sphere. Mehr Infos dazu unter: hier klicken

Rezensionen haben eine lange und interessante Geschichte. Wir werden demnächst Rezensionen für Geschichtsdidaktik, speziell auf Studierende zugeschnitten, hier einstellen. Hier sehen Sie ein Beispiel für ein gelungenes Buch zu Methoden im Geschichtsunterricht. Die Methoden werden knapp beschrieben, mit Beispielen versehen sowie mit Hinweisen wieviel Vorbereitung dazu notwendig sind. 

Hinweis: Sie dürfen guten Gewissens Ideen, die andere für Sie entwickelt und publiziert haben, verwenden. Aber nichts hindert Sie daran, die Methoden, die Sie gut finden, weiterzuentwickeln.

 

 

Bei der Arbeit mit Medien in der Bildung stellt das Urheberrecht in schöner Regelmäßigkeit ein Problem dar. Lernende sollen erarbeitete Inhalte mit anderen teilen und dazu entsprechende Plattformen, wie Wikis und Blogs nutzen. Um diese aber ansprechend gestalten zu können, ist es unumgänglich, Bilder und Grafiken in das Layout zu integrieren. An dieser Stelle beginnen dann aber auch schon die Probleme: wo können freie Bilder, Grafiken, Videos o.ä. gefunden werden, die nicht gegen geltendes Urheberrecht verstoßen? (Lesetipp: Urheberrecht und Datenschutz in der Schule). Abhilfe kann jetzt eine neuartige Suchmaschine aus Korea schaffen. Diese durchsucht  Portale wie z.B. Flickr, YouTube, und Slideshare und listet die Fundstücke anschaulich auf.