Archive for Juli 2012

Die App Erinnerungsorte der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb umfasst mehr als 200 Erinnerungsorte mit Informationen über Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmalen sowie Bildungsstätten und Initiativen, die an Menschen erinnern, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordet wurden oder umgekommen sind. Die Orte werden anhand eines Kurztextes und mit Hinweisen zum pädagogischen Angebot vorgestellt, außerdem sind Informationen zu Ansprechpartnern, Anfahrt und Öffnungszeiten angegeben. Durchsucht werden kann die Datenbank nach Typen (Museum, Bildungsstätte etc.) Titel, Bundesland oder nach Ort/PLZ. Auch eine lokale Suche von Erinnerungsorten in der näheren Umgebung ist möglich.

Die mobile Software ermöglicht eine neue Form des Erinnerns an die Opfer des Nationalsozialismus und bietet ein neues Format zum Geschichtslernen. Sie möchte Anregungen für die historisch-politische Bildungsarbeit zum Thema Nationalsozialismus unter Einbeziehung von Erinnerungsorten geben und kann sowohl als interaktiver Reiseführer vor Ort oder auch als allgemeines Informationsangebot genutzt werden.

Das Online-Portal erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es zielt jedoch darauf ab, einen möglichst umfassenden Überblick über die verschiedensten Orte und Einrichtungen zusammenzutragen. Daher werden Hinweise und Vorschläge zu Erinnerungsorten, Initiativen oder Online-Angeboten gerne unter erinnerungskultur[at] bpb [dot] bund [dot] de entgegengenommen.

Die App kann kostenlos im iTunes-Store von Apple heruntergeladen werden.

Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut und soll in den nächsten Monaten auch für Android verfügbar sein. Sie basiert auf der Webseite der Datenbank und ist ein Produkt der bpb.

Kontakt für inhaltliche Rückfragen
Hanna Huhtasaari
Tel +49 (0)228 – 99515-226
Huhtasaari [at] bpb [dot] bund [dot] de

(Quelle Pressemitteilung BpB)

Clio-Online ist ein Themenportal zur Geschichte des 1. Weltkriegs und zeigt durch seine Entstehung, dass die Entwicklung einer eigenen “Digitalen Geschichtsdidaktik” immer notwendiger wird. Der Zugriff auf wichtige historische Bestände, Artefakte und Literatur wird zunehmend über digitale Schnittstellen möglich. Zumindest wird über  einen längeren Zeitraum hinweg, nicht weniger, sondern mehr Einfluss aus der Welt des Digitalen in die Geschichtswissenschaft und dadurch auch in die Didaktik des Geschichtsunterrichts einfließen.

Das Themenportal Clio-Online ermöglicht einen direkten und schnellen Zugriff auf thematisch zugeschnittene Informationsangebote. Durch die Bündelung von Volltexten, bibliotheksnahen Ressourcen, Internetverzeichnissen, und weiteren Ressourcen ist eine gezielte Informationssuche bei gleichzeitig hohem Qualitätsstandard möglich. Teil des Portals sind vorerst vier Bereiche:

  • Bündelung vorhandener Informationsangebote durch den Aufbau einer spezifischen Metasuchmaschine
  • Veröffentlichung aktueller Forschungsbeiträge und -information (Artikel, Rezensionen, Sammlungsbeschreibungen, Volltexte)
  • Bündelung von bestehenden themenrelevanten Internetressourcen
  • die Publikation von Quellen in elektronischer Form als Beitrag zu einer sich wandelnden Kommunikationskultur in den historischen Wissenschaften

Besonders interessant ist die Unterseite “Quellen- und Literaturbestände zum Ersten Weltkrieg in Archiven und Bibliotheken“.  Auf dieser Seite lassen sich Links zu vielen Archiv- und Bibliotheksbeständen zum Thema 1. Weltkrieg finden.

Zahlreiche Kooperationspartner aus der Welt der historischen Forschung bürgen für die Seriosität von Clio-Online: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften,

Bibliothek für Zeitgeschichte Stuttgart,  H-Soz-u-Kult – Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften und Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, sind hier beispielsweise zu nennen.

 

Die Kunstausstellung “1917″ im Centre Pompidou in Metz – Das Kriegsjahr 1917 war eine “Epochenjahr”: der Kriegseintritt der Amerikaner, die kommunistische Revolution, die die Welt bald in zwei Lager spalten wird und die Künstler, die Jahre zuvor noch den Krieg begeistert feierten, erwachten aus ihrem Dornröschenschlaf und zeigten die entmenschlichende Seiten des Krieges in Bildern, wie sie die Kunstwelt bislang nicht gesehen hatte. Dem “Grande Guerre”, oder dem auch dem “Great War” verdanken wir nicht nur ungeahnte Schrecken.

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