Archive for Januar 2013

Wer braucht schon ein Zeitleisten Tool?

Noch nie ausprobiert?? Hier ein paar Gründe, warum du es mal checken solltest und im Idealfall auch verwenden.

  • Selbstreflexion – Mach mal eine Zeitleiste über dein eigenes Leben oder ein Projekt
  • Anwendung mit ‘Boah’-Effekt in Präsentationen (Uni/Schule)
  • Gemeinsame Erstellung einer timeline mit Schülern/Schülerinnen
  • Weltgeschichte und Biographien ordentlich und einfach
  • einfach zu bedienen und reibungsloser download der Datei
  • Download Link

Also, schaut mal rein. Ausprobieren kostet nichts und vielleicht kommt ihr ja auf den Geschmack!

 Mit dieser App könnt ihr wichtige Ereignisse kategorisieren, auf verschiedenen Ebenen arbeiten und es hat eine interessante Zoomfunktion – falls die hintere Reihe nicht mitlesen kann. Eine Anmeldung ist online nötig

Wer hat Lust und Interesse im Stadtmuseum im Prinz Max Palais im Sommersemester 2013 für Schulklassen Führungen anzubieten.
Sie erhalten pro Führung 30 Euro und wenn Sie bereit sind, an Sonntagen Gruppen zu führen, dann 50 Euro.
Die Ausstellung beginnt am 13.04.:
Emil Behr – Briefzeugenschaft vor, aus, nach Auschwitz, 1938 – 59
Im Zentrum der Ausstellung steht der Jude Emil Behr, der in einem jüdischen Altersheim arbeitete, 1944 nach Auschwitz deportiert wurde, überlebte und später als Zeuge in den Voruntersuchungen zum Auschwitz-Prozess auftrat.

Wenn Sie sich für die Führungen interessieren, wenden Sie sich bitte an mich:
liebig@ph-karlsruhe.de Betreff: Emil Behr
Sie erhalten dann genauere Erläuterungen und ich stelle den Kontakt zum Stadtmuseum her.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine LIebig

Reisen wie die Römer…

Im Projekt “Orbis” haben Wissenschaftler der Stanford University die Infrastruktur des Römischen Reichs in einer Multimediaanwendung nachgebildet: Straßennetz, Seerouten, Geschwindigkeiten zu Fuß, zu Pferd, zu Wagen. Entstanden ist ein Routenplaner, der leider 2.000 Jahre zu spät kommt.

In seiner Hochzeit umfasste das Römische Reich eine Fläche von etwa 8.300.000 km2 (zum Vergleich: Deutschland hat 357.000 km2), darunter den gesamten Mittelmeerraum. Mal einen Boten nach Spanien zu schicken oder ein Heer an die Levante dauerte seine Zeit.

Das Projekt Orbis hat den Reiseaufwand in einer Kartenapplikation fassbar gemacht. Ausgewertet wurden u.a. meteorologische Karten über Wind und Wellen, Berichte über Straßenverhältnisse oder die überlieferte Geschwindigkeit von Pferden, Ochsenkarren und Fußgängern.

Orbis umfasst 900 Seerouten mit einer Gesamtstrecke von 180.000 km und ein Straßennetz von 84.631 km. Dazu kommen 28.272 km Flüsse und Kanäle.

Interessant ist auch, dass die App die ungefähren Reisekosten ermittelt. Somit kann man das wirtschaftliche Denken der damaligen Zeit besser nachvollziehen.

Insgesamt eine gelungene Anwendung. Einfach mal ausprobieren. Mit ein wenig Planung kann man daraus eine interessante Unterrichtsstunde basteln – nicht nur in Geschichte! Gerade für die Kartenarbeit in der Geograpahie kann diese Anwendung hilfreich sein.

 

 

 

 

 

CC-Lizenz auf historische Wahlplakate der CDU

Die Konrad Adenauer-Stiftung hat die  Plakatdatenbank des “Archivs für Christlich-Demokratische Politik” neu gelauncht. Das bedeutet so viel wie: Alle alten Wahlplakate der CDU sind unter Namensnennung frei zu gebrauchen.

Die Messages sind gut verständlich und meistens provokanter als heutzutage. Einfach drüber schauen und sich einen Eindruck zu verschaffen lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur interessant im Rahmen einer Hausarbeit – auch für die Schule geeignet (Einstieg, Vergleich, …).

Eine Pressemitteilung erklärt, um welche Plakate es sich handelt und was die Motivation dahinter ist:

Das Spektrum umfasst die ältesten und wertvollsten Plakate der Sammlung, d.h. Anordnungen und Proklamationen der Alliierten vom Ende des 1. Weltkrieges 1918, Plakate aus der Weimarer Republik und Exponate vom Ende des 2. Weltkrieges. Es folgen länderübergreifend Plakate aus der Gründungszeit von den ersten Kommunal- und Landtagswahlen ab 1946, die teilweise bis in die jüngste Vergangenheit hinein reichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Plakaten aus Nordrhein-Westfalen. Die Bundestagswahlplakate, mehr als 4.500 an der Zahl, wurden komplettiert und aktualisiert. Zudem sind erstmals die Wandzeitungen der CDU von den Anfängen unter Ludwig Erhard 1964 bis zur neuesten Ausgabe zu sehen. Viele der hier aus dem Dunkel der Vergangenheit hervorgeholten Plakate dürften unbekannt oder in Vergessenheit geraten sein. Ihre Betrachtung und die Auseinandersetzung mit ihnen sollen nicht zuletzt ein neues Interesse an der Geschichte und Erforschung des politischen Plakates in Deutschland wecken und fördern.

 

 

 

 

 

Liebe Studierende,

wer von Ihnen hat Lust und Zeit für einen gut bezahlten und interessanten Ferienjob in Lindenberg im Allgäu. Das Hutmuseum in Lindenberg sucht eine Studentin/einen Studenten für 4 – 6 Wochen (Februar-März 2013) zur digitalen Inventarisierung der Bestände.
Es ist äußerst spannend, in den Schachteln, Kartonen, Ordnern, etc. zu forschen und die Inhalte so zu digitalisieren, dass sie leicht gefunden werden können. Diese Inventarisierung dient dem Archiv des neuen Hutmuseum, das ab April 2013 gebaut wird.
Die Stadt Lindenberg bezahlt zwischen 8 und 10 Euro in der Stunde.
Geschickt wäre, wenn die Studentin/der Student in der Nähe wohnen würde oder wohnen könnte. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei mir (liebig@ph-karlsruhe.de). Falls Sie Interesse haben, und nicht in der Nähe wohnen, melden Sie sich trotzdem.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Sabine Liebig