Posts Tagged ‘jüdische Geschichte’

ThinkTank „mobile learning“ – so lautete der Titel eines Workshops für Medienforschende, Informatiker und Informatikerinnen, Pädagogen und Pädagoginnen und Lehrende, der von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit medien+bildung.com (m+b) organisiert wurde. Ziel des Treffens war die Diskussion gemeinsamer pädagogischer und didaktischer Richtlinien und die Bildung von Netzwerken innerhalb derCommunity of Practise. Auf werkstatt.bpb.de berichten der Mediendidaktiker Ulf Kerber und der Kulturwissenschaftler Christian Kleinhanß (m+b) in einem theoretischen und einem praktischen Teil über die Entwicklungen der Geschichtsdidaktik und die Möglichkeiten des mobile learning für historisch-politischen Unterricht. Original bei der bpb-Werktatt

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Die Arbeit mit Quellen stellt im Geschichtsunterricht die wichtigste Form der Arbeit mit Medien dar. Viele unterrichtliche Prinzipien lassen sich mit Hilfe der Auseinandersetzung mit Quellen erarbeiten – so z.B. die Vermittlung von Multiperspektivität oder die Herausarbeitung von multikausalen Zusammenhängen. Vor allem ermöglicht die Arbeit mit Quellen Lernenden eine unmittelbare, direkte und authentische Auseinandersetzung mit geschichtlichen Zusammenhängen. Quellenarbeit ermöglicht der Lehrkraft  zudem einen handlungsorientierten Zugang zur Vergangenheit und zur Geschichte zu schaffen – sofern dieser Zugang richtig konsekutiv und konstruktiv geplant wird.

Natürlich gestaltet sich eine vollständige Quellenanalyse mit Lernenden der Sekundarstufe I eher schwierig. Aber maßgebende Einzelschritte können auch mit jüngeren Schülerinnen und Schülern nachvollzogen werden (z.B Fragestellungen suchen, Abschnitte zusammenfassen, Informationen aus Quellen geignete Bilder zuordnen). Sind die Zusammenhänge klar dargelegt und die Lernenden verfügen über genügend Informationen zum Thema, können auch gelungene Quelleninterpretationen durchgeführt werden. Read on »

Antisemitismus ist in “erheblichem Umfang” in der deutschen Geschichte verwurzelt. Diese Erkenntnisse liefert das Bundesministeriums des Inneren im Bericht “Antisemitismus in Deutschland” , der im Januar 2012 veröffentlicht wurde.

Die Ursachen hierfür liegen, laut Bericht, an “schlichtem Unwissen” und “tief verwurzelten Klischees” innerhalb der deutschen Gesellschaft und sei kein Problem, das vorwiegend nur rechtsextreme und islamistische Kreise betreffe. Hauptsächlich äußert sich diese ablehnende Haltung gegen Juden durch herablassende Redewendungen und überkommene Ressentiments. Dieses Phänomen sei aber nicht nur auf deutschen Fußballplätzen zu beobachten, sondern auch in deutschen Schulen. Hier sei die Bezeichnung “Jude”, als Form der Beleidigung, äußerst gebräuchlich.

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