Freitag, 8. März 2013 | Samstag, 9. März 2013
BAYRISCHE STAATSBIBLIOTHEK, MÜNCHEN

Die Mitglieder der Konferenz für Geschichtsdidaktik Prof. Dr. Marko Demantowsky (Pädagogische Hochschule FHNW, Basel/Aarau) und Dr. Christoph Pallaske (Universität zu Köln) laden alle Interessierten zu dieser Netz-Tagung ein. Dazu konnten sie renommierte Partner, wie die Körber-Stiftung (Hamburg), das Wissenschaftsportal L.I.S.A. der GerdaHenkel-Stiftung (Düsseldorf) und die Bayerische Staatsbibliothek (München)gewinnen.

gld13_Tagungsflyer by user

Thema ist der Einsatz und die Verwendung von Digitalen Medien in Lehr-Lernszenarien an Schule und Hochschule. Dem Programm kann man folgendes entnehmen:

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Wer braucht schon ein Zeitleisten Tool?

Noch nie ausprobiert?? Hier ein paar Gründe, warum du es mal checken solltest und im Idealfall auch verwenden.

  • Selbstreflexion – Mach mal eine Zeitleiste über dein eigenes Leben oder ein Projekt
  • Anwendung mit ‘Boah’-Effekt in Präsentationen (Uni/Schule)
  • Gemeinsame Erstellung einer timeline mit Schülern/Schülerinnen
  • Weltgeschichte und Biographien ordentlich und einfach
  • einfach zu bedienen und reibungsloser download der Datei
  • Download Link

Also, schaut mal rein. Ausprobieren kostet nichts und vielleicht kommt ihr ja auf den Geschmack!

 Mit dieser App könnt ihr wichtige Ereignisse kategorisieren, auf verschiedenen Ebenen arbeiten und es hat eine interessante Zoomfunktion – falls die hintere Reihe nicht mitlesen kann. Eine Anmeldung ist online nötig

Wer hat Lust und Interesse im Stadtmuseum im Prinz Max Palais im Sommersemester 2013 für Schulklassen Führungen anzubieten.
Sie erhalten pro Führung 30 Euro und wenn Sie bereit sind, an Sonntagen Gruppen zu führen, dann 50 Euro.
Die Ausstellung beginnt am 13.04.:
Emil Behr – Briefzeugenschaft vor, aus, nach Auschwitz, 1938 – 59
Im Zentrum der Ausstellung steht der Jude Emil Behr, der in einem jüdischen Altersheim arbeitete, 1944 nach Auschwitz deportiert wurde, überlebte und später als Zeuge in den Voruntersuchungen zum Auschwitz-Prozess auftrat.

Wenn Sie sich für die Führungen interessieren, wenden Sie sich bitte an mich:
liebig@ph-karlsruhe.de Betreff: Emil Behr
Sie erhalten dann genauere Erläuterungen und ich stelle den Kontakt zum Stadtmuseum her.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine LIebig

Reisen wie die Römer…

Im Projekt “Orbis” haben Wissenschaftler der Stanford University die Infrastruktur des Römischen Reichs in einer Multimediaanwendung nachgebildet: Straßennetz, Seerouten, Geschwindigkeiten zu Fuß, zu Pferd, zu Wagen. Entstanden ist ein Routenplaner, der leider 2.000 Jahre zu spät kommt.

In seiner Hochzeit umfasste das Römische Reich eine Fläche von etwa 8.300.000 km2 (zum Vergleich: Deutschland hat 357.000 km2), darunter den gesamten Mittelmeerraum. Mal einen Boten nach Spanien zu schicken oder ein Heer an die Levante dauerte seine Zeit.

Das Projekt Orbis hat den Reiseaufwand in einer Kartenapplikation fassbar gemacht. Ausgewertet wurden u.a. meteorologische Karten über Wind und Wellen, Berichte über Straßenverhältnisse oder die überlieferte Geschwindigkeit von Pferden, Ochsenkarren und Fußgängern.

Orbis umfasst 900 Seerouten mit einer Gesamtstrecke von 180.000 km und ein Straßennetz von 84.631 km. Dazu kommen 28.272 km Flüsse und Kanäle.

Interessant ist auch, dass die App die ungefähren Reisekosten ermittelt. Somit kann man das wirtschaftliche Denken der damaligen Zeit besser nachvollziehen.

Insgesamt eine gelungene Anwendung. Einfach mal ausprobieren. Mit ein wenig Planung kann man daraus eine interessante Unterrichtsstunde basteln – nicht nur in Geschichte! Gerade für die Kartenarbeit in der Geograpahie kann diese Anwendung hilfreich sein.

 

 

 

 

 

CC-Lizenz auf historische Wahlplakate der CDU

Die Konrad Adenauer-Stiftung hat die  Plakatdatenbank des “Archivs für Christlich-Demokratische Politik” neu gelauncht. Das bedeutet so viel wie: Alle alten Wahlplakate der CDU sind unter Namensnennung frei zu gebrauchen.

Die Messages sind gut verständlich und meistens provokanter als heutzutage. Einfach drüber schauen und sich einen Eindruck zu verschaffen lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur interessant im Rahmen einer Hausarbeit – auch für die Schule geeignet (Einstieg, Vergleich, …).

Eine Pressemitteilung erklärt, um welche Plakate es sich handelt und was die Motivation dahinter ist:

Das Spektrum umfasst die ältesten und wertvollsten Plakate der Sammlung, d.h. Anordnungen und Proklamationen der Alliierten vom Ende des 1. Weltkrieges 1918, Plakate aus der Weimarer Republik und Exponate vom Ende des 2. Weltkrieges. Es folgen länderübergreifend Plakate aus der Gründungszeit von den ersten Kommunal- und Landtagswahlen ab 1946, die teilweise bis in die jüngste Vergangenheit hinein reichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Plakaten aus Nordrhein-Westfalen. Die Bundestagswahlplakate, mehr als 4.500 an der Zahl, wurden komplettiert und aktualisiert. Zudem sind erstmals die Wandzeitungen der CDU von den Anfängen unter Ludwig Erhard 1964 bis zur neuesten Ausgabe zu sehen. Viele der hier aus dem Dunkel der Vergangenheit hervorgeholten Plakate dürften unbekannt oder in Vergessenheit geraten sein. Ihre Betrachtung und die Auseinandersetzung mit ihnen sollen nicht zuletzt ein neues Interesse an der Geschichte und Erforschung des politischen Plakates in Deutschland wecken und fördern.

 

 

 

 

 

Liebe Studierende,

wer von Ihnen hat Lust und Zeit für einen gut bezahlten und interessanten Ferienjob in Lindenberg im Allgäu. Das Hutmuseum in Lindenberg sucht eine Studentin/einen Studenten für 4 – 6 Wochen (Februar-März 2013) zur digitalen Inventarisierung der Bestände.
Es ist äußerst spannend, in den Schachteln, Kartonen, Ordnern, etc. zu forschen und die Inhalte so zu digitalisieren, dass sie leicht gefunden werden können. Diese Inventarisierung dient dem Archiv des neuen Hutmuseum, das ab April 2013 gebaut wird.
Die Stadt Lindenberg bezahlt zwischen 8 und 10 Euro in der Stunde.
Geschickt wäre, wenn die Studentin/der Student in der Nähe wohnen würde oder wohnen könnte. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei mir (liebig@ph-karlsruhe.de). Falls Sie Interesse haben, und nicht in der Nähe wohnen, melden Sie sich trotzdem.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Sabine Liebig

“Was ist das denn?”,

denkt sich mancher Geographiestudent.  Bekannter ist die Kulturgeographie wohl unter dem Namen Humangeographie. Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss von Kultur auf geographischen  Raum. Wissensgenerierung beschäftigt sich mit der Verarbeitung von Information zu handlungsrelevanten Daten, mit denen man weiterarbeiten kann.

‘Neue Kulturgeographie – Tagungsreihe’ veranstaltet die 10. Tagung in Leipzig und lädt alle Interessierten dazu ein. Studenten erhalten ermäßigte Preise. Tagungsort ist die Uni Leipzig im Zentrum der Stadt. Das Programm der Tagung findet ihr hier.

Themen der Tagung sind u.A.

  • Das Feld: erkunden, herstellen, nutzen
  • Forschende und beforschte Praxis – Practice Turn in der Neuen Kulturgeographie? Über Hoffnungen und Enttäuschungen in Theorie und Feld
  • Gender im Feld – „Feld“- Forschung im Urbanen SüdenKonzeptionelle und methodologische Überlegungen zur Untersuchung des Feldes des Straßenhandels in Dhaka
  • Ethographien

Also wer da nichts dazu lernen könnte… Nutzt die Möglichkeit und werdet Insider der Feldforschung.

Oft wird der Neuen Kulturgeographie mangelnde Praxisrelevanz vorgeworfen, weil sie theoriegeleitet arbeitet und auf keinen unmittelbaren Planungsmehrwert abzielt. Allerdings ist kulturgeographische Forschung dafür prädestiniert, gesellschaftliche Debatten anzuregen und zu bereichern. Sie kann inhaltliche Positionen beziehen, alternative Öffentlichkeiten herstellen und/oder Perspektivwechsel anregen, indem sie den geographischen Blick „verunsichert“. Dabei geht es zum einen um die breitenwirksame Vermittlung von Inhalten und Sichtweisen der Neuen Kulturgeographie in populärwissenschaftlichen Publikationen und Medienbeiträgen. Daneben sind aber auch „organische“ Ansätze einer public geography denkbar, die einen intensiven Dialog mit verschiedenen Öffentlichkeiten anstrebt und diese unmittelbar in die wissenschaftliche Forschung mit einbezieht.

“Das ist ein sehr schwerer Vorwurf. Ich warne Sie jetzt.”

In der Politik geht es oft heiß her – nicht nur in unserer Zeit! Die BLB hat die badischen Landtagsprotokolle aus den Jahren 1819 – 1933 eingescannt und stellt diese für die Öffentlichkeit zur Verfügung.

 

Zum Stöbern und recherchieren bestens geeignet, dank Register und Suchfunktion. Einfach mal reinschauen und Interessantes aus der Region vor knapp 100 Jahren entdecken. Themen sind unter Anderem der Umgang mit Kriegsgeschädigten und den Folgen des ersten Weltkriegs allgemein, Bildung, und alles was das Leben in Baden sonst noch betraf.

Folgt einfach dem Link

 

1819 trat die Badische Ständeversammlung zum ersten Mal zusammen, 1822 zog sie in das für sie erbaute Ständehaus ein. Gemäß der im Jahr zuvor verkündeten Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Baden setzte sie sich aus der Ersten und der Zweiten Kammer zusammen. Während die Mitglieder des Oberhauses durch die Verfassung bestimmt wurden, gingen die Abgeordneten der eigentlichen Volksvertretung aus indirekten Wahlen hervor, bevor sie ab 1904 unmittelbar von den Wahlberechtigten gewählt wurden. Von Anfang an veröffentlichten beide Kammern die Mitschriften ihrer Verhandlungen. Diese bestehen aus den eigentlichen Protokollen, den Beilagen und den Registern. Die Badische Landesbibliothek digitalisiert die vollständigen Landtagsprotokolle von den Anfängen des Landtags 1819 bis zu seiner Auflösung 1933. Die über 600 Bände werden schrittweise in die Digitalen Sammlungen integriert.

Sie können entweder direkt auf die Protokolle der 1. Kammer und der 2. Kammer zugreifen oder das untenstehende Sprecherregister als Einstieg nutzen. In ihm sind alle Mitglieder des Landtags aus der Zeit von 1869 bis 1933 mit weiterführenden Angaben enthalten und können über die „Personensuche“ recherchiert werden. Zudem sind ab dem Jahr 1899 die Reden der Abgeordneten nachgewiesen und mit den digitalisierten Seiten verlinkt.

Aktuelle Plenarprotokolle bietet der Landtag von Baden-Württemberg über seine Webseite an.

Cities und Megacities gewinnen als Forschungsgegenstand der Humangeographie immer mehr an Bedeutung. Entwicklungen, Trends und Probleme werden in dieser Sendung aufgegriffen und diskutiert.

Eine gute Mischung aus humangeographischer Betrachtungsweise und historischen Fakten. Vielleicht ist auch was für euren nächsten Unterricht dabei.   Anhören

 

Inzwischen leben in der Welt mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern wuchern die Außenbezirke der Megacities. In Europa verkommen die Innenstädte zu Konsumarealen, die nach Ladenschluss veröden. Und die Konflikte und Schwierigkeiten in den Vororten der großen europäischen Städte wie Paris, London oder Madrid unterscheiden sich nur teilweise von den Megacities außerhalb Europas. In dieser Sendung gehen wir unter anderem der Frage nach, warum bestimmte Städte und Stadtteile als gefährlich wahrgenommen werden, wir sprechen über steigende Mieten und Immobiliengeschäfte in den Szenebezirken deutscher Großstädte und untersuchen die Rolle der Großstadt in der Geschichte des Films.

Anhören

P.S.: Einfach auf der Seite stöbern, ihr findet bestimmt mehr Nützliches (Kartographie,…)

ThinkTank „mobile learning“ – so lautete der Titel eines Workshops für Medienforschende, Informatiker und Informatikerinnen, Pädagogen und Pädagoginnen und Lehrende, der von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit medien+bildung.com (m+b) organisiert wurde. Ziel des Treffens war die Diskussion gemeinsamer pädagogischer und didaktischer Richtlinien und die Bildung von Netzwerken innerhalb derCommunity of Practise. Auf werkstatt.bpb.de berichten der Mediendidaktiker Ulf Kerber und der Kulturwissenschaftler Christian Kleinhanß (m+b) in einem theoretischen und einem praktischen Teil über die Entwicklungen der Geschichtsdidaktik und die Möglichkeiten des mobile learning für historisch-politischen Unterricht. Original bei der bpb-Werktatt

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