Bearbeiten von „Grundlagen Arbeits- und Sozialformen“

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=== Exkursion ===
 
=== Exkursion ===
In der [[Einführung in die Grundlagen der Fachdidaktik| Geschichtsdidaktik]] ist die Exkursion als Sozialform noch nicht lange im Munde. Durch das Interesse an der Pluralität der Lernorte wurde ihr pädagogischer Wert wiedererkannt. Unterricht auch außerhalb der Schule durchzuführen, lässt ganz unterschiedliche und ständig neue Konstellationen innerhalb der Lerngruppen entstehen und verleiht dieser Sozialform dadurch ihren eigenen Reiz. Durch den häufigen Partnerwechsel können Interaktions- und Kommunikationsprozesse erleichtert werden. Da die Exkursion trotz Ortswechsel an Norm- und Autoritätsstrukturen gebunden ist, darf sie als schulische Sozialform betitelt werden. Einige Autoren grenzen die Exkursion vom Unterrichtsgang und Museumsbesuch mit folgendem Argument ab: die Exkursion ermöglicht im Vergleich zu den anderen beiden Arbeitsformen einen persönlichen Kontakt mit dem historischen Objekt „in Originalgröße“ am „ursprünglichen Ort“, beispielsweise Besichtigungen von Burgen, Siedlungen, Mauern, Brücken (<ref> vgl. Bergmann et al. 1997, S.396 f.</ref>).
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In der Geschichtsdidaktik ist die Exkursion als Sozialform noch nicht lange im Munde. Durch das Interesse an der Pluralität der Lernorte wurde ihr pädagogischer Wert wiedererkannt. Unterricht auch außerhalb der Schule durchzuführen, lässt ganz unterschiedliche und ständig neue Konstellationen innerhalb der Lerngruppen entstehen und verleiht dieser Sozialform dadurch ihren eigenen Reiz. Durch den häufigen Partnerwechsel können Interaktions- und Kommunikationsprozesse erleichtert werden. Da die Exkursion trotz Ortswechsel an Norm- und Autoritätsstrukturen gebunden ist, darf sie als schulische Sozialform betitelt werden. Einige Autoren grenzen die Exkursion vom Unterrichtsgang und Museumsbesuch mit folgendem Argument ab: die Exkursion ermöglicht im Vergleich zu den anderen beiden Arbeitsformen einen persönlichen Kontakt mit dem historischen Objekt „in Originalgröße“ am „ursprünglichen Ort“, beispielsweise Besichtigungen von Burgen, Siedlungen, Mauern, Brücken (<ref> vgl. Bergmann et al. 1997, S.396 f.</ref>).
 
Festzustellen ist, dass die Exkursion viele Vorteile bietet. Sie bringt Abwechslung in den Schulalltag, da durch sie Geschichte fassbar wird und nicht bloß für die SchülerInnen auf dem Papier existiert. Zudem verstehen die Lernenden die geschichtlichen Phänomene leichter anhand des anschaulichen Materials. Zuletzt wird die Motivation der Exkursionsteilnehmer verstärkt angeregt, weil verschiedene Arbeitsformen und Medien eingesetzt werden.
 
Festzustellen ist, dass die Exkursion viele Vorteile bietet. Sie bringt Abwechslung in den Schulalltag, da durch sie Geschichte fassbar wird und nicht bloß für die SchülerInnen auf dem Papier existiert. Zudem verstehen die Lernenden die geschichtlichen Phänomene leichter anhand des anschaulichen Materials. Zuletzt wird die Motivation der Exkursionsteilnehmer verstärkt angeregt, weil verschiedene Arbeitsformen und Medien eingesetzt werden.
 
Jede Medaille hat allerdings zwei Seiten, so auch die Exkursion. Äußere Umstände wie das Wetter, die Zugänglichkeit des Zieles oder auch bürokratische Zwänge können diese Sozialform beeinflussen. Ein weiteres Hindernis ist die Stummheit der Objekte. Auf den ersten Blick verbergen sie ihre historische Aussage. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass der Unwissende sich im Voraus über das Objekt informiert und es nachbereitet. Präsentationen und Informationen am Ort können ebenfalls von Nutzen sein (<ref> vgl. Bergmann et al. 1985, S.738 f. </ref>).
 
Jede Medaille hat allerdings zwei Seiten, so auch die Exkursion. Äußere Umstände wie das Wetter, die Zugänglichkeit des Zieles oder auch bürokratische Zwänge können diese Sozialform beeinflussen. Ein weiteres Hindernis ist die Stummheit der Objekte. Auf den ersten Blick verbergen sie ihre historische Aussage. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass der Unwissende sich im Voraus über das Objekt informiert und es nachbereitet. Präsentationen und Informationen am Ort können ebenfalls von Nutzen sein (<ref> vgl. Bergmann et al. 1985, S.738 f. </ref>).

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