Bearbeiten von „Grundlagen der historischen Kompetenzorientierung“

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Die historische Orientierungskompetenz hat das Ziel, durch die Erarbeitung von geschichtlichen Erkenntnissen im Rahmen des Geschichtsunterrichts diese in die lebensweltliche Praxis der SuS einfließen zu lassen. Dafür darf sie sich nicht allein an den subjektiven Interessen der SuS orientieren, sondern am gesamten gesellschaftlichen Bezugsrahmen. Darüber hinaus müssen die sich schnell verändernden objektiven Interessen der SuS einbezogen werden. Darunter fallen menschliche Grunderfahrungen wie Liebe oder Tod, menschliche Handlungssituationen wie Konflikte oder politische Partizipation und aktuelle oder in der Zukunft liegende gesellschaftliche Probleme wie Arbeitslosigkeit oder religiöse Konflikte. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 105, 106 </ref> Darüber hinaus kann die Beschäftigung mit Schlüsselproblemen der Gegenwart (wie Menschenrechte oder Umwelt) durch eine Betrachtung paralleler Probleme in der Geschichte ein tieferes Verständnis für die Gegenwart entwickelt werden. Bei der Wahl der Schlüsselprobleme muss beachtet werden, dass sie sich in ihrer Aktualität stets verändern und auch nicht zu oberflächlich angelegt sein dürfen. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 107, 108 </ref> Bei allem soll es jedoch um die Schulung der Urteilskraft der SuS gehen und nicht um das Aufdrängen von Meinungen bzw. einer Identität. Wegen der unterschiedlichen Beimessung an Bedeutung für die heutige Zeit und der Zukunft durch die SuS, sollten ebenfalls verschiedene Orientierungsangebote und mögliche Schlussfolgerungen, die aus der Geschichte gezogen werden können, von der Lehrkraft den SuS angeboten werden. Weiterhin muss bei der Beschäftigung mit Geschichte eine Selbstreflexion stattfinden, damit eine historische Orientierungskompetenz auch tatsächlich entfaltet werden kann. Dafür ist es für die SuS notwendig, ihr Vorwissen und Vorverständnis zu reflektieren, damit sie ihr [[Was ist Geschichtsbewusstsein?|Geschichtsbewusstsein]] erweitern, bzw. umbauen können. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 109 </ref> Eine Möglichkeit, diese Bereiche im Geschichtsunterricht anzubahnen, bietet das exemplarische Lernen, womit auch die Möglichkeit gegeben wird, erworbene Einsichten auf andere Fälle zu übertragen. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 111 </ref> Im Folgenden ein Beispiel:
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Die historische Orientierungskompetenz hat das Ziel, durch die Erarbeitung von geschichtlichen Erkenntnissen im Rahmen des Geschichtsunterrichts diese in die lebensweltliche Praxis der SuS einfließen zu lassen. Dafür darf sie sich nicht allein an den subjektiven Interessen der SuS orientieren, sondern am gesamten gesellschaftlichen Bezugsrahmen. Darüber hinaus müssen die sich schnell verändernden objektiven Interessen der SuS einbezogen werden. Darunter fallen menschliche Grunderfahrungen wie Liebe oder Tod, menschliche Handlungssituationen wie Konflikte oder politische Partizipation und aktuelle oder in der Zukunft liegende gesellschaftliche Probleme wie Arbeitslosigkeit oder religiöse Konflikte. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 105, 106 </ref> Darüber hinaus kann die Beschäftigung mit Schlüsselproblemen der Gegenwart (wie Menschenrechte oder Umwelt) durch eine Betrachtung paralleler Probleme in der Geschichte ein tieferes Verständnis für die Gegenwart entwickelt werden. Bei der Wahl der Schlüsselprobleme muss beachtet werden, dass sie sich in ihrer Aktualität stets verändern und auch nicht zu oberflächlich angelegt sein dürfen. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 107, 108 </ref> Bei allem soll es jedoch um die Schulung der Urteilskraft der SuS gehen und nicht um das Aufdrängen von Meinungen bzw. einer Identität. Wegen der unterschiedlichen Beimessung an Bedeutung für die heutige Zeit und der Zukunft durch die SuS, sollten ebenfalls verschiedene Orientierungsangebote und mögliche Schlussfolgerungen, die aus der Geschichte gezogen werden können, von der Lehrkraft den SuS angeboten werden. Weiterhin muss bei der Beschäftigung mit Geschichte eine Selbstreflexion stattfinden, damit eine historische Orientierungskompetenz auch tatsächlich entfaltet werden kann. Dafür ist es für die SuS notwendig, ihr Vorwissen und Vorverständnis zu reflektieren, damit sie ihr [[Was ist Geschichtsbewusstsein?|Geschichtsbewusstsein]]erweitern, bzw. umbauen können. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 109 </ref> Eine Möglichkeit, diese Bereiche im Geschichtsunterricht anzubahnen, bietet das exemplarische Lernen, womit auch die Möglichkeit gegeben wird, erworbene Einsichten auf andere Fälle zu übertragen. <ref> Vgl. Kühberger. 2009. Seite 111 </ref> Im Folgenden ein Beispiel:
  
 
Ist das Imperium Romanum bereits „Globalisierung“ gewesen?
 
Ist das Imperium Romanum bereits „Globalisierung“ gewesen?

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