MINT- Berufe

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Definition[Bearbeiten]

MINT-Berufe umfassen Berufe der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik [1]. Die Ingenieurswissenschaften werden ebenfalls der Branche zugeordnet [1]. Der Begriff MINT oder im Englischen STEM (Science, Technology, Engineering an Mathematics) dient als zusam-menfassende Bezeichnung dieser Unterrichts- und Studienfächer [2]. Da viele Berufe unter die Abkürzung fallen, ist die daraus resultierende Berufsgruppe sehr breit gefächert. Im Jahr 2019 waren 7,9 Millionen deutsche Arbeitnehmern:innen in MINT-Berufen beschäftigt. Dies entspricht etwa 25% aller Beschäftigten [2]. Dadurch wird deutlich, welches Potential diese Berufsgruppe für Schüler:innen mit sich bringt. Deshalb ist die MINT-Berufsorientierung überaus wichtig.

Das BMBF möchte, aufgrund des großen Potentials an Arbeitsplätzen die MINT-Fächer stärken und hat deshalb den mit 55 Millionen € geförderten MINT-Aktionsplan [2] ins Leben gerufen. Hierbei sollen die Kompetenzen in diesen Fächern gestärkt werden. Durch gezielte Projekte, die im Verlauf dieses Artikels noch genauer beleuchtet werden, soll eine Förderung, vor allem von Mädchen und jungen Frauen stattfinden. Es soll jedoch bei allen Schü-lerInnen das Interesse und der Spaß an den MINT-Fächern geweckt werden. [3]

Theoretische Abhandlung des Inhalts[Bearbeiten]

Im Folgenden werden die theoretischen Grundlagen der MINT-Berufe genauer untersucht. Dafür wird zunächst der Fachkräftemangel im Bezug auf die MINT-Berufe geschildert. Danach soll die Arbeitsmarktsituation genauer betrachtet werden. Anschließend werden die Attraktivität und das Image der MINT-Berufe beschrieben. Zum Abschluss wird dann noch die Genderasymmetrie analysiert und knapp darauf eingegangen, wie sie entsteht.

Fachkräftemangel[Bearbeiten]

Heute „[.] sind gerade MINT-Fachkräfte ein wichtiger Faktor für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland, insbesondere in einer Zeit, die von technisch-naturwissenschaftlichen Herausforderungen geprägt ist und in Zukunft noch mehr sein wird.“ [4]

Der Fachkräftemangel in Zahlen:

Quelle: Anger, C. et al., (2021), S.5
  • April 2022: bundesweit mindestens 319.500 offene Stellen in MINT-Berufen
    • 149.800 MINT-Facharbeiterberufe (i.d.R. Ausbildungsberufe) z.b.: Elektroniker, Kfz-Mechatroniker, Fachinformatiker
    • 136.300 MINT-Expertenberufe (i.d.R. Akademiker) z.b.: IT-Expertenberufe, Ingenieurberufe
    • 34.400 Spezialisten, Meister- und Technikerberufe z.B.: Spezialistenberufe z.b. zur Rohstofferzeugung und -gewinnung [5]
  • 2018: 14.300 unbesetzte Ausbildungsplätze in dualen MINT-Berufen [6]

Laut dem MINT-Frühjahrsreport [5] werden in den kommenden Jahren unterschiedliche Faktoren dazu führen, dass sich der Fachkräftemangel im Bereich der MINT-Berufe verschärfen wird. Dazu zählt zum einen der demografische Wandel, der dazu führt, dass „der jährliche Ersatzbedarf an MINT-Kräften [.] um 25.300“ [5] ansteigen wird. Weiterhin steigt der Bedarf an MINT-Fachkräften im Zuge der Dekarbonisierung, die darauf abzielt den Kohlenstoffausstoß weitestmöglich zu reduzieren. Energie- und Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft gehören zu diesen Arbeitsfeldern, die auf Grund der Dekarbonisierung entstehen und weitere MINT-Fachkräfte nötig machen [7]. Ein weiteres Thema, das Deutschland schon einige Jahre beschäftigt und das durch die Corona-Krise weiter befeuert wurde, ist die Digitalisierung. Auch diese führt zu einem weiterem MINT-Fachkräfte Bedarf [5].

Die Arbeitsgruppe des nationalen MINT-Forum [4] hat den Fachkräftemangel genauer untersucht und folgende Empfehlungen formuliert, um diesem entgegenzuwirken:

  1. Förderung von Mädchen und jungen Frauen durch zielgruppengerechte Ansprache und Förderung.
  2. Schulen sollten ein Mindestmaß an MINT-Bildung gewährleisten, externe Partner einbinden, praxisnahe Module anbieten sowie praxisorientierte Aus- und Weiterbildungen.
  3. Einflussgruppen sollen in die Berufsorientierung eingebunden werden, je nach Altersgruppe: Peers, Eltern, Lehrkräfte und Berufspraktiker:innen.
  4. Es sollen mehr außerschulische MINT-Angebote in den MINT-Unterricht integriert werden.
  5. Angebote zur Ausbildungsunterstützung sollte sichtbarer gestaltet und die Attraktivität der dualen Ausbildung gestärkt werden.
  6. Die Abbrecherquote in Studium und Ausbildung sollte verringert und berufliche Qualifizierungswege für Abbrecher aufgezeigt werden.[4]

Ergänzungsmöglichkeiten für die weitere Bearbeitung des Wikis:

  • Vergleich Zahlen: Anzahl der Bewerbungen und Anzahl der Ausbildungsplätze [6]
  • Probleme die der Trend zu höherer Qualifizierung mit sich bringt [6]

Arbeitsmarkt von MINT-Berufen[Bearbeiten]

Aufteilung der 7,9 Millionen MINT-Qualifizierten - Quelle: eigene Abbildung

7,9 Millionen (vgl. eigene Abbildung) der in Deutschland sozialversicherungspflichtig Angestellten sind MINT-Fachkräfte und in einem MINT-Beruf tätig. Das sind knapp ein Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Angestellten. Den größten Teil davon (4,7 Millionen) machen die Fachkräfte aus, also Angestellte mit einer schulischen oder dualen Ausbildung. Der nächstgrößere Teil umfasst die Spezialist:innen (1,8 Millionen), also jene mit einem Abschluss als Meister, Bachelor oder Techniker. Bei den restlichen 1,4 Millionen handelt es sich um die Expert:innen, welche eine Hochschulbildung von mindestens vier Jahren oder eine vergleichbare Qualifizierung absolviert haben. Wie sich die Arbeitsstellen 2018 auf die verschiedenen Berufe verteilt haben, kann man der folgenden Abbildung (Arbeitsstellen in MINT-Berufen) entnehmen [6].

Arbeitsstellen in MINT-Berufen - Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2019

Hinzukommt, dass wie im vorangegangen Unterkapitel 2.1 klar wird, die Nachfrage nach MINT- Arbeitskräften steigt. Im Jahr 2018 waren 259.000 Personen, die nach einer Anstellung im Bereich der MINT-Berufe suchten, arbeitslos. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 31.000 und damit um 10,7 Prozent zurückgegangen und damit deutlicher gesunken als die Arbeitslosigkeit insgesamt, welche um 8,7% sank [6].

Im Jahre 2018 wurden 216.000 neue Stellen für Technikfachleute gemeldet, somit richteten sich ca. 90% der Stellenangebote an diese Berufsgruppe. Acht Prozent der Angebote richten sich an IT-Fachkräfte und ungefähr zwei Prozent der Stellen bezogen sich auf den Bereich Mathematik und Naturwissenschaften [6].

Attraktivität[Bearbeiten]

Der Fachkräftemangel und die allgemeine Arbeitsmarktsituation zeigen bereits die guten Chancen auf, die sich einem Berufseinsteiger:innen bieten. Vor allem Fachkräfte werden gesucht. Dies zeigt sich auch in den Zahlen[5]:

  • 95% aller MINT-Fachkräfte haben ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.
    • Leicht höher als bei sonstigen Fachkräften
  • 88% aller erwerbstätigen MINT-Fachkräfte sind Vollzeit beschäftigt.
    • Deutlich mehr als bei sonstigen Fachkräften und auch dem Wunsch der MINT-Kräfte entsprechend.
  • Höhere Löhne:
    • Medianbruttomonatslohn:
      • aller Fachkräfte: 3166€
      • Informatik: 4243€
      • Technische Forschung und Produktionssteuerung: 3831€
      • Bau: 3720€
      • Energie- und Elektrotechnik: 3555€
      • Maschinen- und Fahrzeugtechnik: 3552€
      • Kunststoffherstellung und Chemische Industrie: 35551€

Aber in Bezug auf den Berufsaufstieg bringen die MINT-Berufe gute Chancen mit sich. Bei knapp 64% aller Ingenieurswissenschaftler:innen in Deutschland handelt es sich um Bildungsaufsteiger:innen. Somit bieten die Ingenieursstudiengänge die Möglichkeit zu einem Aufstieg durch Bildung, welcher unabhängig vom elterlichen Bildungshintergrund möglich ist [5]. Eine Chance für die Steigerung der Attraktivität von MINT-Berufen bietet das steigende Interesse der Jugendlichen an der Umwelt und dem Naturschutz. Hier bieten die MINT-Berufe die Chance, Interesse und Beruf zu vereinen[7].


Ergänzungsmöglichkeiten für die weitere Bearbeitung des Wikis:

  • Frauen wählen ihren Beruf unteranderem nach der Sinnhaftigkeit aus [7]

Image[Bearbeiten]

Das Image der MINT-Beruf überschattet die Faktoren, die zu ihrer Attraktivität beitragen. Stellt man sich einen typischen Angestellten in MINT-Berufen vor, so gelten sie zwar als „intelligent aber als physisch unattraktiv, sozial inkompetent und schlecht integriert“ [7]. Dies steht vor allem dem Selbstbild der meisten Mädchen aber auch von Jungen entgegen [7]. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Medien. Diese können die Berufswünsche der Jugendlichen beeinflussen, indem sie Berufsbilder darstellen und zu der Verfestigung der Geschlechterrollen [8] beitragen und die Berufsgruppen verzerrt abbilden [9]. Auf der anderen Seite können sie weiterhin dabei helfen, die Stereotypen aufzubrechen und stattdessen weibliche Vorbilder schaffen sowie männliche Rollenmodelle aufzeigen [8] [10]. Bereits in den Schulen gilt es, mit Vorurteilen aufzuräumen, denn auch „falsche Vorstellungen über die MINT-Berufe halten einige Schüler:innen von einer entsprechenden Berufswahl ab“ [11].

Dabei kann es helfen, Stichworte wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Zusammenhang mit den MINT-Berufen expliziter darzustellen und so die zukunftsweisenden Aspekte der MINT-Berufe besonders zu betonen.

Genderasymmetrie[Bearbeiten]

Der Frauenanteil in MINT- Berufen beträgt aktuell (Stand 2021) 15,6%. Damit entscheiden sich immer noch weitaus weniger Frauen für einen Beruf in der MINT-Branche als Männer [5]. Wie die Abbildung "Frauenanteil" zeigt wurde erst 2016 die „15%-Marke“ überschritten und somit besteht in der Gruppe der Frauen weiterhin ungenutztes Potential, welches stärker für Fachkräftesicherung genutzt werden könnte [5] [4].

Frauenanteil - Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2019

Mit dem Anforderungsniveau steigt auch der Frauenanteil[6]:

  • Facharbeiterinnen 13,7%
  • Spezialistinnen 16,8%
  • Expertinnen 19,5%

Auch innerhalb der Fachrichtungen schwanken die Zahlen [6]:

  • Naturwissenschaften und Mathematik: 37,5%
  • Technische Berufe: 14,1%
  • Informatikberufe: 16,3%
Anteil an Frauen im MINT-Bereich - Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2019

Betrachtet man die Situation in den unterschiedlichen Altersgruppen, können daraus Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung ziehen. Auf dem Fachkräfte- und Spezialist:innen Niveau kann nicht mit einem deutlichen Anstieg von weiblichen Beschäftigten gerechnet werden und auch in der Gesamtbetrachtung ist der Anteil jüngerer MINT-Fachleute nur minimal höher als der Gesamtanteil [6]. Bei einer weiteren Betrachtung der Zahlen fällt positiv auf, dass der Frauenanteil bei den MINT-Arbeitslosen nur bei 13,5% liegt und dass die gesamte Arbeitslosigkeit in der MINT-Berufe rückgängig ist, vergleiche Abbildung "Arbeitslosigkeit in MINT-Berufen" [6]. Bei der Betrachtung die Frauenanteile in Erwerbsberufen, gilt es den Anteil der Teilzeitbeschäftigten genauer zu betrachten, da dieser auf eine Vereinbarkeit des Berufs und der Familie hindeutet und daher oftmals mit dem Frauenanteil korreliert. Dieser lag im Durchschnitt aller Berufe bei 25,7%. In den MINT-Berufen fällt der Anteil mit 8,5% geringer aus [6]. Diese Zahlen deuten bereits auf eines der vielen Probleme hin, die es zu überwinden gilt, wenn man mehr Frauen für MINT-Berufe gewinnen will: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Arbeitslosigkeit in MINT-Berufen - Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2019

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 183.000 duale MINT-Berufsausbildungen begonnen. Lediglich 11% dieser Stellen wurden von Frauen angetreten. Im Vergleich dazu waren es 36,9% bei allen neu abgeschlossenen Ausbildungen. Außerdem unterscheidet sich der Anteil, der von Frauen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (11%) deutlich von dem Frauenanteil über alle MINT-Beschäftigten (15,6%). Diese Diskrepanz lässt sich über die Tendenz zu einer höheren Qualifizierung bei Frauen erklären [6] [4].

Bei der Wahl des Ausbildungsberufs unterscheiden sich die Geschlechter stark. Während zum Beispiel 88,4% aller Schüler sich für einen technischen Beruf entscheiden, sind es bei den Schülerinnen nur 83,1%. Den größten Unterschied findet man im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften, den Frauen viermal häufiger wählen als Männer [6]. Bei der Untersuchung der 47.000 im Schuljahr 2017/18 begonnenen schulischen Ausbildungen fällt auf, dass der Frauenanteil hier sogar 34,7% betrug [4] und somit deutlich größer ist als bei den dualen Ausbildungen. Dies wird auf die Gesundheitstechnik- und Gestaltungstechnikberufe zurückgeführt, für welche sich die Schülerinnen eher interessieren [6].

Abschließend zu diesem Kapitel ist es wichtig zu sagen, dass „Einstellungen, Fähigkeiten und Interessen zwischen den Geschlechtern sozialisations- und kulturbedingt sind – und somit auch veränderbar“ [7]. Oftmals wählen Mädchen eher Frauenberufe, da sie sich damit sicher fühlen und sie ihre Fähigkeiten in den MINT-Bereichen niedriger einschätzen als Jungen [7]. Darüber hinaus ist die Motivation bei Mädchen eine andere als bei Jungen. Mädchen setzen Technik meist nur als Mittel zum Zweck ein, Jungen dagegen interessieren sich auch für die Technik [4].


Ergänzungsmöglichkeiten für die weitere Bearbeitung des Wikis:

  • Psychologische Faktoren hinter der Asymmetrie:
    • Wenn Mädchen sich für MINT-Beruf interessiert, wird es vor dem Schweregrad gewarnt [7]
    • Selbsteinschätzung von Mädchen gegenüber Jungen [7]
    • Motivationsfaktoren [7]
  • Zusätzliche Betrachtung der Akademischen Laufbahn:
    • Frauenanteil an MINT-Studierenden: 29,3% vs. Frauenanteil aller Studierenden: 47,3% [6]

Relevanz für den Schulunterricht[Bearbeiten]

Bildungsplanbezug[Bearbeiten]

Die ökologische Bildung möchte Schüler:innen in Bezug auf die berufliche Orientierung dazu befähigen, ihre Mündigkeit zu stärken, um den Übergang in eine Ausbildung bzw. Einen Beruf zu planen und gestalten. So sollen Zugänge zur Arbeits- und Berufswelt erschlossen werden [12]. Mit Blick auf den Fachkräftemangel im MIMT-Bereich, ist es sehr wichtig, auf der Ebene der prozessbezogenen Kompetenzen des Bildungsplanes BW konkret die Analysekompetenzen der Schüler:innen dahingehend zu schulen, diese Diskrepanz zu erkennen und mit Blick auf ihre subjektiven Werte und Präferenzen mögliche für sie in Frage kommende Berufe in diesem Bereich zu identifizieren (Urteilskompetenz). Zudem spielt es hier auch eine Rolle, entsprechende Informationen über Berufe, Bildungs- und Berufswege erkunden und erforschen zu können (Methodenkompetenz) und Entscheidungsprozesse hinsichtlich der Berufswahl in einem Portfolio festzuhalten [12]. Auf der Ebene der inhaltlichen Kompetenzen lässt sich die Thematisierung von MINT-Berufen in den Klassen 7/8/9 verorten. Unter dem Themenbereich Erwerbstätiger (3.1.2), kann der Fokus auf diese Berufsfelder unter Berücksichtigung des Unterpunktes „Berufswähler“ im Unterricht behandelt werden.

Im Folgenden sind die einzelnen zutreffenden Kompetenzen aus dem Bildungsplan aufgeführt, die den Beispielen unter Chancen für den BO-Unterricht, Fächerübergreifende Kooperation und MINT-Projekte für den Unterricht zugeordnet werden können:

Bildungsplanbezug1.png

Bildungsplanbezug2.png Bildungsplanbezug3.png Bildungsplanbezug4.png

Gendersensibilität[Bearbeiten]

Im Kontext der Zuschreibung und Bewertung von Geschlechterstereotypen (Verweis auf Artikel gendergerechte BO) spielt die Sensibilisierung für dieses Phänomen im Rahmen der Thematisierung von MINT-Berufen eine wichtige Rolle, hält sich immer noch die verallgemeinerte Annahme, hinsichtlich des Zusammenhangs schulischer Fähigkeiten und Interessen bei den Geschlechtern. Durch die typisierende Zuordnung bestimmter Berufe zu dem jeweiligen Geschlecht (z.B Ingenieur:in und Physiker:in als typisch männliche Berufe), führt dies dazu, dass sich viele Personen des weiblichen Geschlechts nicht dem MINT-Bereich zugehörig fühlen und sich damit nicht identifizieren. Entgegenwirken kann beispielsweise die Vorstellung weiblicher Rollenmodelle und den von ihnen ausgeübten Berufen (z.B. im Rahmen eines WebQuest, siehe Chancen für den BO-Unterricht), aber auch die Einladung von Expertinnen aus dem MINT-Bereich im Kontext einer Gesprächsrunde im Unterricht oder eines geführten Expert:inneninterviews, das im Unterricht besprochen und ausgewertet wird [13].

Chancen für den BO-Unterricht[Bearbeiten]

WQ MINT.png

Fächerübergreifende Kooperation[Bearbeiten]

Im Bildungsserver Innovationsportal gibt es eine Vielzahl von MINT-Projekten mit Unterrichtsmaterialien aufgelistet. Hierauf können Lehrkräfte jederzeit zugreifen und werden dann zu den entsprechenden Websites weitergeleitet. Die Projekte befassen sich nicht nur mit der beruflichen Orientierung, sondern sollen den Spaß und das Interesse wecken. [14]

``Aktuelle Wissenschaftsthemen dürfen auf dem Lehrplan von MINT-Fächern nicht fehlen. Science on Stage hat deshalb in Kooperation mit der Stiftung Jugend forscht e. V. das Projekt Teachers + Scientists ins Leben gerufen: Lehrkräfte und Wissenschaftler aus fünf deutschen Städten haben sich daran beteiligt, mit dem Ziel, gemeinsam Fragen aus der Forschung ins Klassenzimmer zu bringen.`` Für Lehrkräfte und SchülerInnen gibt es Arbeitsblätter sowie Begleitmaterial um Themen wie „Ernäh-rung, Bewegung und Gesundheit – Wie wissenschaftliche Studien Erkenntnisse liefern“ oder „Impfen gegen Krebs – Neue Wege in der Krebsforschung“ durchzuführen.

``Auf dem Portal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Sie zahlreiche Angebote, Spiele und Wettbewerbe rund um das Thema MINT.`` Das Programm hat verschiedene Themenschwerpunkte, wie z. B. „MINT auf Mission“, „MINT in der Kü-che“ oder „MINT in der Zukunft“. Die Themen können interaktiv von den Schüler:innen bearbeitet und in den Unterricht integriert werden. Durch die Programme erlangen SchülerInnen einen Einblick in die Welt der MINT-Berufe und erkennen deren Vielfalt.

``Die Experimente-Sammlung von "Komm, mach MINT" bietet eine Übersicht an Versuchen für alle MINT-Interessierten. SchülerInnen finden hier Experimente, die sie mit alltäglichen Materialien oder wenigen Zu-satzanschaffungen zu Hause durchführen können. Lehrkräfte und PädagogInnen bekommen Anregungen für Experimente im Schullabor.`` Auf dieser Seite finden sowohl SchülerInnen, als auch Lehrkräfte Versuche, die durchgeführt werden können. SO gebt es den „Ostereiertest“, den „Solarofen in einer Pizza-Schachtel“, „Tassen-Bungee“ oder die Antwort auf die Frage: „Warum ein Bauchklatscher weh tut“. SchülerInnen können durch die Experimente Spaß an MINT entwickeln und die Lehrkraft kann gezielt das Verständnis für die Arbeits-welt MINT fördern.

``Der MINT-Zirkel ist die Plattform zum fächerverbindendem Unterricht und Projekten mit Bezug zur Berufs- und Lebenswelt. Die Lehrerzeitung zeigt Lehrkräften Unterrichtsbeispiele mit Praxisbezug und öffnet den Blick für neuste Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Daneben gibt der MINT-Markt aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Lehrmitteln, Publikationen und Projekten. Der MINT-Zirkel arbeitet mit verschiedenen Partner:innen zusammen, die einen Bezug zum beruflichen Alltag in der MINT-Branche herstellen sollen. So klärt Dr. Carmen Köhler über die spannenden Aufgaben ihrer Arbeit, dem Programmieren auf. Denn dies sei oftmals Detektiv-arbeit. Die BARMER gibt einen Überblick über Gesundheitsfragen und die Deutsche Raum-fahrtagentur DLR stellt Materialien über die Erdbeobachtung bereit. Zudem können die Lehr-kräfte Unterrichtsmaterial zur „Laufbahn einer Arbeiterbiene“ zugreifen oder Mathe-aufgaben aus der Arbeitswelt rechnen lassen.

``Ziel des Projekts ist es, Mädchen und junge Frauen für Studiengänge und Berufe im MINT-Bereich zu gewinnen und damit langfristig den Frauenanteil in diesen Studiengängen und Berufen zu erhöhen. Studentinnen in MINT-Studiengängen und junge Frauen in MINT-Ausbildungsberufen informieren, be-raten und betreuen als Mentorinnen Schülerinnen.`` Der Slogan des Projekts ist „Was ich will, das kann ich !“ Mädchen und junge Frauen sol-len Praxiserfahrung sammeln und Vorbilder im MINT-Bereich kennenlernen. Es geht da-rum MINT mit Freude und Spaß zu entdecken, Vorurteile sollen abgebaut und Chancen-gleichheit hergestellt werden. Für die Lehrkräfte findet eine Unterstützung bei der Umset-zung gendergerechter MINT-Unterrichtskonzepte statt.

Auf der Webseite werden Grundlagen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Online-Tests und Aufgaben aus allen MINT-Bereichen für Schüler:innen zur Verfü-gung gestellt.

viaMINT ist eine videobasierte interaktive Online-Lernumgebung für die Fächer Mathematik, Phy-sik, Chemie und Informatik. Sie wurde an der HAW Hamburg entwickelt und kann kostenlos genutzt werden. In interaktiven Lernsequenzen lernen die Nutzer:nnen mit kurzen Lernvideos und verständ-lichen Erklärungen, anschaulichen Visualisierungen und Anwendungsbeispielen sowie vielen Übungsaufgaben die MINT-Welt kennen.

Die von der Joachim Herz Stiftung betriebene Website mint-digital.de [15] enthält Unterrichtsideen und Experimente für den Unterricht in den MINT-Fächern Bio-logie, Physik, Chemie und Mathematik für die Klassenstufen fünf bis dreizehn. Lehrkräfte haben die Möglichkeit, eigene Ideen einzureichen und diese mithilfe dieses Kanals mit Kolleg:innen zu teilen.

``Was hat ein Roboter mit Umweltschutz zu tun? Wie lässt sich ein Modellschiff per Smart-phone fernsteuern oder ein ‘Haustier’ programmieren? IT ist überall und Coden bietet zahlreiche Möglichkeiten, Lehrplaninhalte lebensnah und spannend zu gestalten.`` Wie das funktioniert, präsentiert Science on Stage in der neuen Unterrichtsbroschüre ‚Coding im MINT-Unterricht‘, die mit Unterstützung von SAP ermöglicht wurde: ein interna-tionales Lehrerteam stellt darin in elf Unterrichtseinheiten konkrete Hands-on-Beispiele und praktische Anleitungen vor, wie Schüler:innen mit Mikrocontrollern wie Arduino und Raspberry Pi nicht nur im Informatikunterricht, sondern auch in Biologie, Chemie, Technik, Mathematik und Physik das Programmieren lernen.

Das interdisziplinäre Projektteam von Simulierte Welten hat sich als Ziel gesetzt, dass Schüler:innen Simulationen erkennen und verstehen was passiert, wenn simuliert wird. Die Schüler:innen sollen u.a. lernen, die Bedeutung von Simulationen im Alltag besser einzuschätzen und ihre Chancen und Risiken aufgrund fundierten Grundwissens besser zu bewerten.

MINT-Projekte für den Unterricht[Bearbeiten]

Dieses Kapitel soll Lehrkräften einen Überblick über drei Projekte verschaffen. So kann erkannt werden, welche Potentiale MINT-Berufe für Mädchen und junge Frauen haben und wie einfach das Interessewecken ist.

Make up your MINT - MINT-POP Lernlabore[Bearbeiten]

Make up your MINT wurde ins Leben gerufen, da immer noch ein Ungleichgewicht der Geschlechterverteilung in den MINT Berufen vorherrscht [16]. Es gibt deutlich weniger Frauen in dieser Brache, obwohl die Nachfrage, nach weiblichen Arbeitskräften sehr hoch ist. Das Projekt soll das Interesse von Mädchen wecken und aufzeigen, wie spannend und vielseitig MINT-Berufe sind. Es dient dazu, den Unterricht in den Schulen zu unter-stützen und zu erweitern. Dies kann in Form einer AG [17] oder als selbstständiges Lernen zu Hause stattfinden. Der Spaß im Bereich MINT steht dabei im Vordergrund und Mädchen und junge Frauen sollen animiert werden, einen Beruf in dieser Branche zu wählen.

Informationen zum Projekt: Das Projekt richtet sich an Mädchen ab einschließlich der 10ten Klasse [17]. Sie sollen gefördert und gefordert werden und dabei erfahren, wie vielseitig die Branche der MINT-Berufe ist. Dies ermöglichen die Lernlabore, welche zum einen vor Ort in der Hochschule Anhalt besucht werden können oder zum anderen können online Mitmach-Lektionen abgerufen werden [16]. Das Projekt wurde über drei Jahre lang in Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt und der Hochschule Anhalt durchgeführt und vom Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert. Die Schwerpunkte liegen darauf, Einblicke in eine Zukunft im MINT-Bereich zu ermöglichen und diese erfahrbar zu machen.

Ziel des Projekts Ziel des Projekts ist die Förderung Mädchen und junger Frauen im MINT-Bereich. Ihnen sollen die Möglichkeiten, die Ihnen offen stehen verdeutlicht werden. Es wird großen Wert daraufgelegt, dass das Interesse durch Spaß geweckt wird. Dieser wird durch selbstständiges Probieren, Experimentieren, Forschen und Entdecken hervorgerufen und soll so nachhaltig die Begeisterung für den MINT-Bereich wecken. Den Mädchen und jungen Frauen sollen ihre Chancen in diesem Berufsfeld aufgezeigt werden. Daher dient das Projekt nicht nur zur Schaffung eines Bewusstseins über MINT-Berufe, sondern auch der beruflichen Orientierung von Mädchen und jungen Frauen [17].

Vorteile des Projekts Das Projekt kann in einzelnen Kursen / AGs stattfinden. Hierbei ist der Aufwand für die Lehrkraft gering, da die Inhalte und Arbeitspakete zur Verfügung gestellt werden. Sie sind zudem im Unterricht oder bei Projektwochen durchführbar. Nach einem Einführungsworkshop können die Schüler:innen selbstständig an den Mitmach-Lektionen arbeiten. Der Lehrkraft wird technischer Support angeboten und es können ebenfalls inhaltliche Fragen gestellt werden. Des Weiteren soll den Mädchen und jungen Frauen in ihrem Berufswahlprozess geholfen werden, denn durch das Projekt werden weitere Wege aufgezeigt[17].

Mitmach-Lektionen im Überblick [16]

Komm mach MINT[Bearbeiten]

Komm nach MINTist ein Projekt, das über die MINT-Berufe aufklären soll und dazu beiträgt, das Bild in der Gesellschaft zu ändern [18]. Mädchen und junge Frauen sollen für MINT-Berufe begeistert werden. Hierzu werden die Eltern und Lehrkräfte als Unterstützende mit in den Berufsorientierungsprozess einbezogen. Die Schüle-rinnen können durch Experimente spielerisch einen Zugang zur MINT-Branche finden [19] und so Begeisterung entwickeln.

Informationen zum Projekt
Das Projekt wurde 2008 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ins Leben gerufen [18]. Themenschwerpunkte reichen von technischen über ökologische bis hin zu gesellschaftlichen Problemen, die das Interesse und die Lust auf Berufe aus der MINT-Branche wecken sollen [18]. Lehrkräfte und Eltern sollen in den Berufswahlprozess bewusst integriert werden, denn sie ver-bringen viel Zeit mit den Schüler:innen und wissen oft genau, was diese bewegt [19]. Die Schüler:innen sollen von den Eltern unterstützt und von den Lehrkräften gezielt geschult werden.

Das Projekt besteht aus verschiedenen Bereichen, die dazu dienen, die Mädchen und jungen Frauen bestmöglich zu begeistern. So gibt es im Bereich der "Erfahrungsberichte" Videos oder Interviews, die angeschaut werden können. Bei "Teste dich selbst" können Experimente selbst durchgeführt oder ein MINT-Test absolviert werden. Die "Berufsorientierung" stellt Broschüren zur Verfügung, liefert eine MINT-Karte und informiert über Fern-Unis und ein Orientierungsstudium. Unterrichtsmaterial wird "Für Lehrkräfte" angeboten. Auch „Für Unternehmen“ werden Informationen bereit gestellt, so werden sie beispielsweise über MINT in den Medien oder die MINTtoolbox für KMUs informiert. Unter „Presse“ finden Interessierte Pressemitteilungen oder MINT-Statistiken. Material kann in der Rubrik „Service“ heruntergeladen werden, hier werden Mädchen und junge Frauen auch über die Wanderausstellung informiert. „News und Termine“ beinhalten einen Terminkalender und die Übersicht über die Neuigkeiten [19].

Ziel des Projekts Ziel des Projekts ist es, Mädchen und junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern [18]. Hierzu sollen vor allem die vielfältigen Zukunftschancen und Entwicklungsperspektiven aufgezeigt werden [18]. Diese Breite an Möglichkeiten wird auch den Eltern aufgezeigt, damit sie Mädchen und junge Frauen in ihrer Berufswahl unterstützen[18]. Es ist wichtig, dass die Teilnehmer:innen über Innovationen und Aspekte, welche die Welt von morgen betreffen, sprechen können[18].

Vorteile des Projekts Das Projekt vermittelt ein realistisches Bild der Ingenieurs- und Naturwissenschaften, wodurch Interesse geweckt wird. Mädchen und junge Frauen lernen MINT-Berufe kennen und werden für das Ergreifen dieser motiviert. Darüber hinaus erkennen sie die Chancen und Möglichkeiten, welche diese Branche mit sich bringt. Eine Karriere in technischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wird als Option gesehen [19].

Disensu[Bearbeiten]

Disensu ist ein Projekt, welches sich an Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund richtet um ihnen eine MINT-Berufsorientierung zu ermöglichen [20] Bei allen Tools und Materialien wurde deshalb auf eine diverse und gendersensible Gestaltung geachtet [20] Die Eltern werden hierbei als zusätzliche Stütze integriert, um die Mädchen und jungen Frauen zu unterstützen.

Informationen zum Projekt Das Projekt soll Berufsorientierungsmaßnahmen für Mädchen und junge Frauen entwickeln, um-setzen und evaluieren [21]. Hierzu haben die TU Darmstadt und die PH Ludwigsburg ihr Wissen gebündelt und zusammen Tools erarbeitet, die dabei helfen [20]. Die Ausrichtung des Projekts liegt beispielhaft auf den Chemieberufen und den damit verbundenen Fertigkeiten und Fähigkeiten. Datenerhebungen ermöglichen eine nachgeschaltete Analyse und Verbesserung der Tools, welche divers und gendersensibel gestaltet sind. Sie setzen sich aus einem Online-Tool, einem Excel-Offline-Tool und begleitenden Materialien zusammen [20]. Im digitalen Juniorlabor finden regelmäßig Interviews zur NaWi-Berufsorientierung / MINT-Berufsorientierung statt [20]. Im Verlauf des Projekts wurde zudem ein Kartenspiel zur Berufsorientierung entwickelt [20]. Auch die entwickelten Comics sollen bei den Mädchen und jungen Frauen Vorfreude auf MINT-Berufe wecken[20].

Ziel des Projekts Ziel des Projekts ist die Schaffung von Berufsorientierungsmaßnahmen für Mädchen und junge Frauen mit einem Migrationshintergrund. Sie sollen für MINT-Berufe begeistert werden. Hier wurden die Eltern als wichtige Bezugsgruppe ebenfalls miteinbezogen. Durch Spiele, das Lesen von Comics oder das Anhören von Expert:inneninterviews soll den Mädchen und jungen Frauen ein Zugang zu den MINT-Berufen ermöglicht werden. So können sie die Bereiche, auf die sich ihre Berufswahl konzertiert, erweitern. [20].

Vorteile des Projekts Das Projekt kann Vorurteile gegenüber MINT-Berufen aufbrechen und ermöglicht Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund das Entwickeln von Interesse an MINT-Berufen. Es soll sie motivieren, ihre Berufswahl auf MINT-Berufe auszuweiten. Hierbei ist es wichtig, dass nicht nur schulische, sondern auch außerschulische Angebote Interesse wecken[20].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Walter, I. (2012): MINT. Berufe mit Zukunft, Statistisches Monatsheft Baden-Württemberg, 7, S.3-10
  2. 2,0 2,1 2,2 Bundesministerium für Bildung und Forschung (2019): Mit MINT in die Zukunft. Der MINT-Aktionsplan des BMBF, Berlin
  3. https://www.bildungsserver.de/mint-faecher-11545-de.html#MINT_Projekte_
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 Nationales MINT Forum (Hrsg.) (2021). Attraktivität der beruflichen MINT-Bildung stärken. Online verfügbar unter: https://www.nationalesmintforum.de/fileadmin/medienablage/content/themen/arbeitsgruppen/12_berufliche_Bildung/Empfehlungen_Berufliche_Bildung_Final.pdf [19.12.2022]
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 5,6 5,7 Anger, Christina / Kohlisch, Enno / Koppel, Oliver / Plünnecke, Axel, 2022, MINT-Frühjahrsreport 2022. Demografie, Dekarbonisierung und Digitalisierung erhöhen MINT-Bedarf – Zuwanderung stärkt MINT-Fachkräfteangebot und Innovationskraft, Gutachten für BDA, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall, Köln
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 6,11 6,12 6,13 6,14 Bundesagentur für Arbeit (2019). Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt – MINT - Berufe, Nürnberg, August 2019. Verfügbar unter: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/Generische-Publikationen/Broschuere-MINT.pdf?__blob=publicationFile&v=8 [19.12.2022])
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 7,6 7,7 7,8 7,9 Müller, R., Kreß-Ludwig, M., Mohaupt, F., & Gorsky, A. (2018). Warum (nicht) MINT?. Was beeinflusst die Ausbildungs-und Berufswahlentscheidung junger Menschen.
  8. 8,0 8,1 Schlote, E. (2010): Aus Wissenssendungen lernen, ohne es zu merken: Was Kinder und Jugendliche sich aus Wissenssendungen (noch) mitnehmen. In: Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen IZI (Hrsg.): TelevIZIon, 23. Heft, S. 14ff. URL: www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/publikation/televizion/23_2010_1/schlote_wissenssendungen.pdf [19.12.2022].
  9. Becker, F. S. (2009a): Why not opt for a career in science and technology? An analysis of potentially valid reasons. In: Bogaard, M. van den; Graf, E.; Saunders-Smits, G. (Hrsg.): Proceedings of 37th annual conference of SEFI. Attracting young people to engi-neering. Engineering is fun! 1-4 July 2009. Rotterdam.
  10. Stauber, B. (2006): Geschlechtersensibilität im Kinder- und Jugendfernsehen. In: Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen IZI (Hrsg.): TelevIZIon, 19. Heft, S. 59-63. URL: www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/publikation/televi-zion/19_2006_1/stauber.pdf [19.12.2022]
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  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 18,4 18,5 18,6 Börmann, W. & Grella, C. (2014): Schlussbericht im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen - „Komm mach MINT“, Frankfurt am Main
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  21. Prechtl, M. (2022): Die Konzeptideen hinter DiSenSu – eine Retrospektive. In: M. Prechtl, (Hrsg.): Diversitätssensible Berufsorientierung in den Naturwissenschaften – Einblicke in DiSenSu. Darmstadt, S.2